Hafencity Hamburg
Highlights & Sehenswertes
Wissenswertes zur Hafencity Hamburg
Die Speicherstadt findet sich in allen Reisetipps zur Hafencity Hamburg, denn sie bietet viele interessante Sehenswürdigkeiten für den Urlaub. Ursprünglich handelte es sich um eine große Zahl von Lagerhäusern, die im 19. Jahrhundert aus Backstein errichtet wurden. Heute befinden sich hier bekannte Museen wie das Miniatur Wunderland mit seinen Modelleisenbahnen oder das Speicherstadtmuseum.
Besonders auffällig ist bei diesem Urlaubsziel der Kontrast zwischen moderner Architektur, hippen Cafés und Restaurants sowie historischer Bausubstanz. Im alten Sandtorhafen liegen z. B. historische Schiffe direkt neben hochmodernen Fassaden am Ufer. Den Kern des neuen Stadtteils bildet das sogenannte Überseequartier. Hier werden Hotels und moderne Wohnungen gebaut sowie mehrere Tausend Arbeitsplätze geschaffen.
Eine der bekanntesten ehemaligen Inseln in der Hafencity ist der sogenannte Kehrwieder. Er liegt gegenüber der Altstadt, getrennt durch Binnenhafen und Zollkanal. Seit einigen Jahren ist der Außendrehort der Fernsehserie „Notruf Hafenkante“ ein beliebtes Ausflugsziel bei Urlauberinnen und Urlaubern. Das historische Hafenpolizeigebäude wurde 1899 errichtet und ist einfach zu finden, wenn man „Kehrwiederspitze“ als Adresse im Reiseführer von ADAC Maps eingibt.
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Hamburger Hafen: der größte Seehafen Deutschlands
Mit einem Warenumschlag von rund 111 Mio. Tonnen im Jahr 2024 ist Hamburg der größte Seehafen Deutschlands und der drittgrößte Europas (nach Rotterdam und Antwerpen). Als Geburtsstunde des Hafens gilt der 7. Mai 1189. Damals soll Kaiser Friedrich Barbarossa Hamburg einen Freibrief ausgestellt haben, der den zollfreien Handel auf der Elbe bis zur Nordsee garantierte. Bis heute ist der Hafen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt. Doch ist seine Lage an der Elbe, rund 100 km von der Mündung in die Nordsee entfernt, nicht gerade von Vorteil. Um den immer größer werdenden Schiffen die Fahrt über die Elbe zu ermöglichen, wurde der Fluss zwischen 1818 und 1999 achtmal vertieft. Hatte die Elbe bei Hamburg Anfang des 19. Jh. noch eine Tiefe von 3–4 m, betrug diese Ende des 20. Jh. bereits rund 15 m. Damit konnte der Hafen von Schiffen bis zu einem Tiefgang von 12,50 m unabhängig von den Gezeiten angefahren werden, bei Flut bis zu 13,50 m. Für die modernen Containerschiffe mit einer Kapazität von bis zu 20.000 Containern reichte das nicht. Elbvertiefung von 2022 und Zukunft des Hamburger Hafens Daher plante die Stadt Hamburg bereits ab 2002 die nächste Elbvertiefung um einen weiteren Meter. Klagen von Umweltschutzverbänden vor dem Bundesverwaltungsgericht folgten. Auf der einen Seite standen die wirtschaftlichen Interessen der Stadt Hamburg. Rund 150.000 Arbeitsplätze sind direkt oder indirekt vom Hafen abhängig. Auf der anderen Seite befürchteten die Umweltschützer Schäden an den Elbufern durch eine schnellere Fließgeschwindigkeit des Flusses und eine weitere Versalzung von Süßwasserbereichen. Ende 2017 wurden die Klagen endgültig abgewiesen, 2022 war die Fahrrinnenvertiefung abgeschlossen. Die Hoffnung, dass in der Folge größere Containerschiffe den Hafen würden anlaufen können, wurde enttäuscht, auch weil es nicht gelang, die Fahrrinne dauerhaft vom Schlick freizuhalten. Um den Hamburger Hafen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen, müssen neue Lösungen gefunden werden, weitere Elbvertiefungen sind keine Option.Beliebte Regionen und Orte
Häufig gestellte Fragen
Das Miniatur Wunderland rangiert mit Sicherheit sehr weit oben auf der Liste der beliebtesten Reiseziele in der Hafencity. Erholung finden Reisende zum Beispiel im rund 4 ha großen Lohsepark, der seit 2016 das Stadtbild bereichert.
Das Internationale Maritime Museum ist mit seinen zahllosen Schiffsmodellen ein Spaß für die ganze Familie. Im Lohsepark, der größten Grünfläche der Hafencity, gibt es unter anderem Trampolins, auf denen sich die Kids austoben können.
Der sogenannte View Point ist eine 13 m hohe Konstruktion, von der aus man einen tollen Panoramablick über den Baakenhafen hat.