Curaçao

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Sonnenbaden, Tauchen und Schnorchel stehen auf der Karibikinsel Curaçao und dem unbewohnten Eiland Klein Curaçao bei Reisenden ganz hoch im Kurs. Neben den traumhaften Stränden an der Westküste entführt die Hato Höhle in eine sagenhafte Welt voller Tropfsteine und prähistorischer Felsmalereien. Gischtumtost kann man die Nordküste und ihre Buchten im Shete Boka Nationalpark erleben, während im benachbarten Christoffel Nationalpark die Besteigung des Inselhöchsten, des Sint-Cristoffelbergs (375 m), grandiose Fernblicke offenbart. Eine Stadtschönheit ist Willemstad mit seinen pastellfarbenen Kolonialbauten, sehenswerten Museen und guten Einkaufsmöglichkeiten. In den Restaurants werden Reisende mit kreolischer Küche verwöhnt und in einer der hippen Bars stehen köstliche Cocktails – natürlich mit Curaçao-Likör – auf der Karte.

Curaçaos Küste – wunderschöne Strände und grandiose Tauchreviere

Curaçao ist ein Paradies für Sonnenanbeter und Wassersportler. Schnorcheln und Tauchen in der fantastischen Unterwasserwelt der Korallenriffe, Wind- und Kite-Surfen oder Segeln lassen keine Langeweile aufkommen. Zu den bekanntesten Sandstränden zählen Playa Kenepa Grandi (Großer Knip) und Playa Kenepa Chiki (Kleiner Knip), der Partystrand Mambo Beach und der bei Familien beliebte Jan Thiel Beach mit vorgelagertem Riff. An der Küste gibt es phänomenale Schnorchel- und Tauchreviere wie die Playa Kalki oder Alice im Wunderland, wo sich zwischen Korallenriffen und Sandgebreiten Fische und majestätische Rochen tummeln. Ein gutes Revier, um Meeresschildkröten zu beobachten, sind die Gewässer der Playa Piskado, auch Playa Grandi genannt.

UNESCO-Welterbe Willemstad

Die Hauptstadt Curaçaos ist multikulturell, dank ihrer afrokaribischen, niederländischen, südamerikanischen, asiatischen und jüdischen Einwohner. Geschützt von der Sint-Anna-Bucht liegt das seit 1997 zum UNESCO-Welterbe zählende Willemstad an der Südwestküste der Insel. Seine historischen Stadtviertel Punda und Otrabanda sind durch eine nach Königin Emma benannte Pontonbrücke verbunden, die sich zur Durchfahrt von Schiffen öffnen lässt. Von der Brücke aus eröffnen sich herrliche Ausblicke auf die bunten Giebelhäuser der Handelskade direkt am Wasser. Auch die Stadtteile Pietermaai und Scharloo bezaubern mit ihrem Mix aus kolonialer Bebauung und karibischem Flair. Kulturelle Highlights sind die Museen von Willemstad, darunter das Kura Hulanda Museum, das die Geschichte des Sklavenhandels auf Curaçao thematisiert. Interessant ist auch ein Besuch der Mikvé Israel-Emanuel Synagogue, eine der ältesten noch erhaltene Synagoge in der westlichen Hemisphäre. Sie wurde im 17. Jh. von spanischen und portugiesischen Juden gegründet, die vor der Inquisition aus Europa geflohen waren.

Highlights & Sehenswertes

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Wissenswertes

Als die Spanier im 16. Jh. die Inselgruppe in Besitz genommen hatten, schlugen ihre Versuche fehl, dort Bitterorangen im großen Stil zu kultivieren. Wetter und Böden waren ungeeignet, die Orangenbäume verwilderten und entwickelten im Lauf der Zeit eine eigene Unterart. Deren Fruchtschalen waren reich an ätherischen Ölen und eigneten sich hervorragend für die Aromatisierung von Spirituosen. Diese Orangenliköre fanden im 19. Jh. vor allem in Frankreich großen Anklang und durften auch später in Mixgetränken wie Margarita oder Mai Tai nicht fehlen. Als klassische Cocktails nicht mehr en vogue waren, versuchte man in den 1980er-Jahren mit bunt gefärbten Kreationen Aufsehen zu erregen. Blauer und roter Curaçao sind seitdem auf dem Markt, allerdings müssen sie nicht ihrem Namen gemäß auf der karibischen Insel hergestellt sein.

Beliebte Ziele in Curaçao

Häufig gestellte Fragen

Die Zeitverschiebung zwischen Mitteleuropa und Curaçao beträgt je nach Sommer- oder Winterzeit minus 4 bzw. minus 5 Stunden. Auf der Insel findet keine jahreszeitliche Zeitumstellung statt.