Der gewaltige, 10 m hohe Lehmklotz ist eine der rätselhaftesten Ruinen der vorkolumbischen Geschichte. Das vierstöckige Große Haus entstand um 1350, doch ein Jahrhundert später verließen es die Hohokam-Indianer wieder. Bislang konnte nicht geklärt werden, ob es als Burg, Tempel oder Wohnkomplex diente. Einen Hinweis könnten die Fensteröffnungen liefern. Man hat festgestellt, dass sie gemäß bestimmter Sternenkonstellationen angeordnet sind. Gut möglich also, dass das Bauwerk auch wie ein Kalender für den Ackerbau fungierte.