Öl, Gas und die weltweit größten Eisenerzlager bringen Geld und Menschen in den größten Bundesstaat des Kontinents. Die meisten der 2,3 Mio. Einwohner Western Australias leben im Südwesten der Region, allein Perth bietet 1,7 Mio. Menschen ein Zuhause. Dort ist das Klima sonnig, aber nicht zu heiß, mit ausreichend Regen, der Weinanbau, grüne Weiden und Obstplantagen ermöglicht. Ortsnamen wie Kojonup und Nannup verraten, dass bereits Aborigines diese Gegend wegen ihrer Niederschläge bevorzugten. ›Up‹ bedeutet in der Sprache der Ureinwohner so viel wie Wasser. Touristen lockt v.a. die Küste mit herrlichen Felsklippen, Surf- und Badestränden.
Felsen unter der Sonne
Je weiter man nach Norden fährt, desto trockener und einsamer wird das Binnenland, während vor den paradiesischen Badebuchten an der Küste die farbenfrohen Korallenriffe Taucher und Schnorchler anziehen. Unter den schroffen Felsen der Gebirgsregion Pilbara lagern unermessliche Bodenschätze. Nationalparks schützen rot leuchtende Schluchten, in denen Flüsse grüne Oasen geschaffen haben.
Ganz im Norden ist Kimberley mit gut 400 000 Quadratkilometern eines der größten weitgehend naturbelassenen Gebiete der Erde. Touren im Geländewagen erschließen eine Wildnis mit tiefen Schluchten, weiten Savannen und zerklüfteten Felsformationen. Überall finden sich Spuren der Aborigines, die in bewundernswertem Einklang mit der ungebändigten Natur lebten.