Südamerika ist ein Kontinent faszinierender Unterschiede. Die Vegetation bietet alles, was das Herz begehrt: die beeindruckenden Anden, artenreiche Regenwälder, die Atacama-Wüste, kilometerlange Strände, baumlose Hochlandsteppen sowie Gletscher in Patagonien. Hier befand sich einst das riesige Reich der Inka und ihrer unvergessenen Hochkultur. Südamerika ist ein Traum für entdeckungsfreudige Rucksackreisende und für alle, die sich für eine vielfältige Flora und Fauna interessieren. Im Trubel der Großstädte wie dem brasilianischen São Paulo, dem peruanischen Lima oder dem argentinischen Buenos Aires floriert das Leben.
Südamerika-Karte: welche Länder zu diesem exotischen Kontinent gehören
Ein Blick auf die Südamerika-Karte zeigt, welche Staaten Teil des südamerikanischen Kontinents sind (von Nord nach Süd): Venezuela, Guyana, Kolumbien, Suriname, Ecuador, Peru, Bolivien, Paraguay, Chile, Uruguay, Argentinien sowie Brasilien an der Ostküste. Während Bolivien mit dem weltberühmten Titicaca-See als der ärmste Staat Südamerikas gilt, ist Chile der reichste: Seine Hauptstadt Santiago de Chile lockt mit dem Parque Metropolitano, in dem der städtische Zoo und ein botanischer Garten liegen. Hier liefern mehrere Plattformen atemberaubende Fotomotive auf Stadt und Umland.
Die Geschichte Südamerikas: ein kurzer Überblick
Bis 1532 beherrschten, vom heutigen Peru ausgehend, die Inka große Teile des Kontinents. Dann eroberten und teilten Europäer den Kontinent unter sich auf, der westliche Teil ging an Spanien, der östliche an Portugal. Daher wird heute in Brasilien Portugiesisch gesprochen, auf dem übrigen Kontinents zumeist Spanisch. Seit dem 19. Jh. existieren die heutigen Grenzverläufe. Die brasilianische Stadt Ouro Preto mit ihren barocken Kirchen, den kopfsteingepflasterten Straßen und den prächtigen Kolonialhäusern erzählt noch heute die Geschichte der europäischen Eroberung.