Ende des 19. Jh. war Bisbee die größte Stadt zwischen New Orleans und San Francisco. Gold-, Silber- und Kupfervorkommen sorgten für Wohlstand. Die Bars, Bordelle und Spielhöllen der Brewery Gulch verlockten die Bergleute dazu, ihren Lohn schneller auszugeben, als sie ihn verdient hatten.
Als 1975 die letzte Mine schloss, schien der Ort, dessen Häuser sich in einen Canyon der Mule Mountains drängen, dem Untergang geweiht. Doch dann kamen Kreative hierher und richteten in den viktorianischen Gebäuden Galerien ein. An die Blütezeit Bisbees erinnern das Mining and Historical Museum und das Schaubergwerk Queen Mine (1,5 km südöstlich). Auch ein paar von den alten Saloons gibt es.