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Heinävesi

Heinävesi, Finnland

Rund um Heinävesi, das auch für sein Kloster Neu-Valamo bekannt ist, zeigt sich die finnische Seenplatte in bilderbuchhaftem Glanz. Am intensivsten ist er auf dem Wasser zu erleben, zum Beispiel im Rahmen einer Dampferfahrt von Savonlinna oder Kuopio aus. Auf dem Gemeindegebiet liegt der Kolovesi Nationalpark, der 1990 zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Saimaa-Robbe eingerichtet wurde.

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Das Kloster Uusi Valamo in Finnland
Tipp der ADAC Redaktion
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Kloster Uusi Valamo

Uusi-Valamo
Neu-Valamo ist Finnlands einziges orthodoxes Männerkloster. Es liegt in der ostfinnischen Landschaft Südsavo und gehört zur der Gemeinde Heinävesi. Das ursprüngliche Kloster Valamo wurde vor ca. 800 Jahren auf einer Insel im Ladoga-See (heute Russland) gegründet. Nach der Oktoberrevolution 1917 kam das Klosterleben zum Erliegen, die Mönche flüchteten nach Finnland. Im Jahr 1940 fanden einige Mönche im finnisch-karelischen Seengebiet in Neu-Valamo eine zweite Heimat. Dank seiner einzigartigen Lage und der Kirche mit den goldenen Kuppeln zieht das lebendige Zentrum der orthodoxen Kultur (Tagungs- und Pilgerstätte, Bibliothek und Unterkünfte) im Sommer viele Besucher an. Außerhalb der Hochsaison findet man hier einen Ort der Stille.
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Reiseführer-Themen

Essen auf finnisch: Mustamakkara, Muikku und gefüllte Mokassins

Die kulinarischen Genüsse der östlichen Regionen Savo und Karelien sind herzhafter Art. Hier sind die aus Russland stammenden Piroggen beliebt, die in Form und Füllung variierenden Teigtaschen: Überall anzutreffen sind die Karelischen Piroggen (Karja­lan pii­rakka), die aussehen wie Mokassins und mit Reis gefüllt sind. Am besten munden sie bestrichen mit einer Mischung aus Butter und Ei. Typisch finnisch ist das Füllen von Brot. Eine Spezialität aus Kuopio stellt Kalakukko dar: Dabei wird Fisch mit Schweinefleisch in einem rundum geschlossenen Roggenteigmantel gebacken. Alles Fisch An der Küste und in den Schä­­ren wird natürlich Fisch gegessen, dort ist der Baltische Strömling ­(Silakka) der Fisch der kleinen Leute. Auch die Lachsforelle ­(Kirjolohi) erfreut sich großer Beliebtheit. Sie kommt dem Lachs geschmacklich nahe, ist aber preisgünstiger. Allerdings ist auch der Edelfisch in Finnland nicht teuer, und insbesondere eine Spezialität sollte man sich nicht entgehen lassen: Lachssuppe (Lohikeitto).  Im Saimaa-Gebiet wird die Kleine Maräne (Muikku) gebraten und samt Kopf und Flossen verzehrt. Nicht minder schmackhaft ist die Große Maräne (Siika). Der orange-rote Rogen beider Fischarten (Muikunmätä bzw. Siianmätä) schmeckt hervorragend mit Crème fraîche und gehackten Zwiebeln. Viele Finnen halten den Barsch (Ahven) für den besten Speisefisch, obwohl er keine Rari­tät ist und in jedem See vorkommt. Ein teures Vergnügen dagegen sind Flusskrebse  (Ra­pu), die im Spätsommer Saison haben. Schwarze Würste und Elch Zu den deftigsten Speisen zählt das Karelische Gulasch (Karjalanpaisti) aus Lamm-, Rind- und Schweinefleisch. Herzhaft ist auch eine Spezialität aus Tampere: Musta­makkara, eine Blutwurst, die mit Preiselbeeren gegessen wird und besser schmeckt als sie aussieht. Für Touristen ein Luxus, weil in Res­taurants nur selten angeboten, ist Elch. Zwar dürfen im wildreichen Norden jährlich 70 000 Elche erlegt werden. Die meisten landen aber in Privathaushalten.
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