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Deba

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Der Strand von Santiago de Deva liegt am rechten Ufer der Mündung des Flusses Deva und gehört zur gleichnamigen Ortschaft in der Provinz Guipúzcoa im Baskenland (Spanien). Er ist durch eine künstliche Steineinfassung von der Flussmündung des Deva getrennt. Sein Sand ist dunkel und stammt von den Schieferfelsen der umliegenden Berge – eine Eigenschaft, die er mit dem benachbarten Strand von Hondar Beltz teilt, der am anderen Ufer der Flussmündung liegt und zu Motrico gehört, dessen Name auf Spanisch „schwarzer Sand“ bedeutet. Der Strand von Deba hat eine Sandfläche von 420 m Länge und 160 m Breite, die je nach Gezeiten stark variiert. Er geht in den Strand von Lapari über, der weitere 350 m lang und 90 m breit ist, an der Ostseite von Deba liegt und an der Gezeitenebene von Zumaya endet. Er erreicht eine Gesamtfläche von 80.000 m². Um den Strand herum verläuft eine herrliche Strandpromenade, die sich entlang der Ría del Deva, einem ehemaligen Handelshafen, erstreckt und in einen Park mit Alleen mündet, der bis zum Stadtkern der Ortschaft reicht. Die Wasserqualität war aufgrund der Verschmutzung, die der Deva ins Meer trug, mangelhaft. Die Sanierung seines Einzugsgebiets hat maßgeblich zur Verbesserung der Wasserqualität beigetragen. An diesem Strand entstehen einige der größten Wellen, die man an der baskischen Küste finden kann; es handelt sich um eine Rechtswelle, bekannt als Sorgin-Zulo, die sehr kraftvoll ist und eine Höhe von bis zu 5 Metern erreichen kann. An Tagen mit ruhiger See bilden sich die Wellenkämme entlang des Strandes und näher am Ufer, was ihn sehr gut zum Surfen geeignet macht. Der vollständig urbanisierte und mit allen Annehmlichkeiten ausgestattete Strand von Deva ist das Herzstück, um das sich der Tourismus in der Stadt dreht. Seit Ende des 19. Jahrhunderts ist die Stadt Deva ein bedeutendes Reiseziel in Guipúzcoa. Viele Touristen, darunter seit jeher vor allem Besucher aus Madrid, verbringen eine Zeit lang ihren Urlaub in dieser Gegend. Er ist zudem der Strand für das gesamte Deva-Becken und vor allem für die Stadt Éibar, was durch die seit jeher auf der Eisenbahn basierenden Verkehrsverbindungen begünstigt wird. Die Ende des 20. Jahrhunderts durchgeführten Arbeiten zur Vergrößerung des Sandstrandes sorgten dafür, dass die Verbindung zum benachbarten Strand von Lapari bei Flut, selbst in Zeiten starker Gezeiten, erhalten blieb und dass die Breite des Sandstrandes auch bei den höchsten Gezeiten angemessen erhalten bleibt.

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20820 Deba, Spanien

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Dieser Inhalt basiert auf dem Artikel Deba aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0
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