Mogno ist ein Dorf im Bezirk Vallemaggia im Kanton Tessin, Schweiz. Mogno liegt in der Nähe der Spitze des Val Lavizzara, einem Tal, durch das der obere Maggia-Fluss fließt. Früher gehörte es zur Gemeinde Fusio, die 2004 mit den angrenzenden Gemeinden zur neuen Gemeinde Lavizzara fusionierte.
Im 17. Jahrhundert besaß der Ort 50 steuerpflichtige Feuerstellen. Bis 1801 sank die Einwohnerzahl auf nur noch 40 Personen. Heute ist es nicht mehr ganzjährig bewohnt und dient nur noch als Feriendorf. Bevor Mogno 1936 nach Fusio eingemeindet wurde, gehörte es zu Peccia, und das Land um die Siedlung wurde zwischen Fusio, Peccia, Prato und Sornica aufgeteilt.
Mogno ist vor allem für seine moderne Kirche San Giovanni Battista aus Marmor und Granit bekannt, die von dem tessiner Architekten Mario Botta entworfen wurde. Die Kirche wurde zwischen 1994 und 1996 an der Stelle ihrer 350 Jahre alten Vorgängerin errichtet, die 1986 von einer Lawine dem Erdboden gleichgemacht wurde. Bei dieser Katastrophe wurden auch mehrere Häuser des Dorfes in Mitleidenschaft gezogen, doch glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt.
Die ursprüngliche Kirche San Giovanni Battista Decollato wurde 1626 erbaut und war zunächst eine einfache Kapelle der Pfarrei von Peccia. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde sie zu einer eigenständigen Pfarrkirche. Im Jahr 1940 wurde sie Teil der Pfarrei Fusio.
Das Dorf beherbergt auch eine der wenigen noch erhaltenen Tessiner Wassermühlen.
Oberhalb von Mogno liegt die Alp Vaccariscio, die für ihre hochgelegene Granitwasserleitung zur Bewässerung der Wiesen bekannt ist und 1998 restauriert wurde: 23-24
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