Im Turmverlies des Königsturms von Burg Nyköpingshus verschmachteten 1317 die beiden Königssöhne Erik und Valdemar nach einem Gastmahl. Dazu hatte sie ihr Bruder Birger Magnusson, der 1290-1319 König von Schweden war, eingeladen. Dann ließ er beide zum Sterben in den Kerker werfen, um seine Herrschaft zu sichern. Diese Geschichte und die Lebensumstände im Mittelalter schildert die Ausstellung "Schach und Macht".
Die Ausstellung "Der Fürst" widmet sich Herzog Karl, der Nyköpingshus im 16. Jh. erbte und modernisierte. Er war es auch, der sich aus Heidelberg, der Heimat seiner ersten Gemahlin Maria Christine von der Pfalz (1561–1589), einen Glasbläser engagierte. Gezeigt werden hier einige der Gläser, die zu den ältesten erhaltenen Schwedens zählen.
"Gefangene und Justizvollzugsjagden - Nyköpingshus im 19. Jh." geht der Geschichte des Strafsystems bzw. Gerichtswesens nach.
Von Nyköpingshus erreicht man in wenigen Minuten den Hafen, in dem im Sommer reges Treiben herrscht. Von weitem sichtbar ist der weiße Turm (Kungstornet).