Etwa 5 km vom Ort Gura Humorului entfernt liegt das Mănăstirea Humor. Gestiftet wurde die Abtei im Jahre 1530 vom Fürsten Petru Rares. Beeindruckend sind die kunstvollen Bemalungen. Die Freken schuf Toma von Suceava. Kunsthistoriker vergleichen diese Malereien mit den Deckengemälden des Baptisteriums in Ravenna. Seit 1993 ist die Klosterkirche zusa
In der historischen Landschaft Bukowina, in einer bestechend schönen Umgebung, liegen die bekannten Moldauklöster, die von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommem wurden. Sie erheben sich wie in Bilderbüchern aus ihrer Umgebung. Die mit Lapislazuli vermischte weit sichtbare Farbe des besonders prächtig bemalten Kloster von Voronet,
Das gut 70 km weit von der berühmten Fürstenresidenz Suceava gelegene Kloster Putna gilt als die wichtigste und zugleich erste Stiftung (1466) des Herrschers Stephan des Großen und wacht seit mehr als fünf Jahrhunderten über das historische Grenzgebiet der Bukowina. Vom Chronisten Ion Neculce stammt die Geschichte über die Entstehung des Klosters:
Bestens erhalten ist das Frauenkloster Mănăstirea Moldovița, dessen reichhaltige Außengemälde mit teils dramatischen Kampfszenen die Geschichte der Belagerung Konstantinopels erzählen. Es birgt einen Altar aus Ebenholz, eine Schatzkammer und die Geheimkammer über der Grabhalle. Es wurde 1532 von Petru Rares gestiftet, 1537 ausgemalt und ist für jen
Seit 2010 ist das Nonnenkloster Sucevita Teil der acht in die UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommenen Moldauklöster. Die fast quadratische Anlage von etwa 100 m Seitenlänge mit wehrhaften Ecktürmen liegt in einem wunderbar grünen Tal. Es enthält die größte Sammlung historischer Stickereien, Ikonen und Handschriften, sowie zwei mit Silber und Perlen ver
Das Kloster Dragomirna ist ein Architekturkomplex aus Festungen, der zwischen den Jahren 1606 und 1609 entstand. Von April bis Oktober bietet das Kloster Touristenunterkünfte an. Den Festungscharakter unterstreichen die ihn umgebenden Mauern, 2 m dick und 10 m hoch. Der Komplex hat quadratische Ecktürme mit 2-3 Stockwerken und einem Glockenturm am
Im Jahre 1502 wählte der Bojar Luca Arbore, ein Nachfolger des Fürsten Stefan cel Mare, ein Dorf aus, das heute seinen Namen trägt, und errichtete hier eine Kirche - Arbore - für seine Tochter Ana. Mit der Malerei der Kirche beauftragte er den berühmten Maler Dragos Coman. Beeindruckend ist das Dach ohne Türme sowie die Farbe der Fresken - sie sind
Idealer Ausgangspunkt für die Besichtigung der Moldauklöster ist die Stadt Suceava mit ihren Hotels. Um die Klöster herum scharen sich Dörfer, in denen z.T. noch sehr schöne alte Bauernhäuser im ursprünglichen Moldau-Stil zu finden sind. Der Moldau-Fürst Stefan, der nach fast 50-jähriger Herrschaft den Beinamen ›der Große‹ erhielt, soll nach jeder