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Bauwerke

National Museum of Australia

Canberra
Auf der vorwitzig in den Lake Burley Griffin hinausragenden Acton Peninsula steht das Nationalmuseum. Die gelungene Mischung der Baumaterialien - der halbkreisförmige Bau besteht aus Holz, rot gestrichenem Beton und Edelstahl - zeichnet seine Gestaltung aus. Das Museum vermittelt alles Wissenswerte über Australien von der Kultur der Aborigines bis zur multikulturellen Gesellschaft der Gegenwart. Auch die unvorstellbare Weite Australiens und ihre Wirkung auf die Vorstellungswelt der hier lebenden Menschen wird thematisiert.
Canberra, National Gallery
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

National Gallery

Canberra
Die National Gallery präsentiert hervorragend arrangierte Ausstellungen aus westlichen sowie afrikanischen und asiatischen Kulturkreisen. Interessant sind auch die Landschaftsgemälde australischer Künstler. Vor der National Gallery breitet sich ein weitläufiger Skulpturengarten aus.
Renmark, Murray River
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Murray River

Renmark
Was der Mississippi den Amerikanern, ist den Australiern der Murray River. Denn auf ihm erkundeten die ersten Pioniere das Landesinnere des Kontinents. Träge fließt er dahin, bis er nach 2500 langen Kilometern seine Mündung in den Southern Ocean erreicht. Gespeist von frischen Quellen aus den Snowy Mountains, wird der längste Fluss Australiens im Unterlauf vom staubigen Boden der Halbwüsten getrübt. Für South Australia ist der Murray River ein Segen, versorgt er doch die Region rund um Renmark unweit der Grenze zum Nachbarstaat Victoria mit Wasser. Auf saftig grünen Zitrusplantagen und Rebenfeldern werden hier jährlich rund zwei Millionen Tonnen Früchte geerntet. Zu den gut 20 Weingütern gehören renommierte Kellereien wie Berri Estates in Glossop.
Canberra, Lake Burley Griffin
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Lake Burley Griffin

Canberra
Der von Grünanlagen eingefasste Lake Burley Griffin trennt das Regierungsviertel von der City. Was heute so malerisch und natürlich wirkt, ist gänzlich menschengemacht: 1963 wurde der Molongo River zu dem 7 qkm großen, nach dem Stadtplaner Canberras benannten Gewässer aufgestaut. So ist der Regatta Point am Seeufer ein passender Ort für die National Capital Exhibition. Diese Schau erklärt den stadtplanerischen Entwurf, der Canberra zugrunde liegt. Am Regatta Point steht auch das Captain Cook Memorial, ein stählerner Globus, auf dem die Seereisen des Entdeckers nachgezeichnet sind. Zum Denkmal gehört auch die 150 m hohe Wasserfontäne, die zwischen 10 und 12 sowie 14 und 16 Uhr (im Sommer auch abends) aus dem Lake Burley Griffin gen Himmel schießt.
Jindabyne, Kosciuszko National Park
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Kosciuszko National Park

Jindabyne
Das alpine Naturschutzgebiet ist Teil der Snowy Mountains und umgibt den Mount Kosciuszko (gesprochen: Koschiutzko), den mit 2229 m höchsten Berg Australiens. In der wärmeren Jahreszeit führen Wanderwege durch gemäßigte Regenwälder, geducktes Buschwerk und blühende Heiden zu Bergseen und reißenden Wildwassern. Im Winter verwandelt sich der Mount Kosciuszko in Australiens Wintersportzentrum Nr. 1.
Canberra, Altes Parlamentsgebäude Canberra
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Altes Parlamentsgebäude Canberra

Canberra
Unterhalb des Capital Hill steht das neoklassizistische Old Parliament House. Bis 1988 wurde in seinen eleganten, holzgetäfelten Räumen über die Geschicke des Landes entschieden. Das einstige Büro des australischen Premiers ist noch im Stil der 1970er-Jahre eingerichtet. Das hier untergebrachte Museum of Australian Democracy zeigt neben Alltagsgegenständen, Wahlstickern und Stühlen auch Kopien der englischen Kronjuwelen.
Injune, Carnarvon National Park, Carnarvon Gorge
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Carnarvon National Park

Injune
In dem schroffen, weitgehend unzugänglichen Bergland hat der Carnarvon Creek in Jahrmillionen eine spektakuläre Schlucht in den Sandstein gefräst: Die 30 km lange Carnarvon Gorge bezaubert als grüne, blühende, geradezu verwunschen wirkende Oase mit seltenen Palmen, Orchideen, Farnen und Moosen. In den klaren Wasserlöchern am Ufer lassen sich sogar manchmal die bezaubernden Schnabeltiere (Platypus) blicken. Die Schlucht ist eine bedeutende Stätte der Aborigine-Kunst. Über 50 Galerien in Höhlen oder unter Überhängen weisen uralte ›Stencil Art‹ auf: Die Künstler sprühten Naturfarben mit dem Mund über ihre Hände oder aufgelegte Gegenstände, sodass die Umrisse sichtbar blieben. Wanderungen beginnen am Information Centre in der Schlucht. Dort gibt es auch einen Campingplatz.
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