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Malta

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Das Reiseziel Malta bezaubert mit kristallklaren Meeresbuchten, archäologischen Ausgrabungen und sehenswerten Städten, garniert mit jeder Menge Sonnenschein und köstlicher mediterraner Küche. Und dies alles hoch drei! Denn der Malta-Archipel südwestlich von Sizilien besteht aus drei wunderbaren Hauptinseln. Auf der größten, Malta, verführen die Hauptstadt Valletta und das mittelalterliche Mdina mit ihren Sehenswürdigkeiten zu ausgedehnten Besichtigungstouren. Entspannte Strandtage und mitunter wilde Partynächte verheißen die Badeorte St. John’s mit seiner Feiermeile Paceville, Mellieħa, Buġibba und Sliema. Auf Gozo, der zweitgrößten Insel, sollte man sich einen Besuch der UNESCO-Welterbe-Stätte Ggantija nicht entgehen lassen, ein riesiger megalithischer Tempelkomplex. Nur ein einziges Hotel gibt es auf Comino, dem kleinsten Eiland der Inselgruppe. Doch kommen in den Sommermonaten täglich zahlreiche Ausflügler, um im türkisblauen Wasser der Blauen Lagune zu schwimmen und zu schnorcheln. Karibik-Feeling garantiert!

Mit dem Mietwagen zu den Inselschönheiten Maltas

Malta lässt sich hervorragend mit einem Mietwagen erkunden, vorausgesetzt man traut sich das Fahren im Linksverkehr zu. Schnell erreicht man so viele der Sehenswürdigkeiten, die die Insel zu bieten hat: Die Blaue Grotte mit ihrem Felsentor an der südwestlichen Steilküste ist ein wahres Postkartenmotiv. Im malerischen Fischerdorf Marsaxlokk begeistert der Markt mit fangfrischen Köstlichkeiten, nahebei lädt die Badestelle St. Peter‘s Pool zu einem Sprung ins Mittelmeer ein. Im Zentrum der Insel ist ein Spaziergang durch die verwinkelten, autofreien Altstadtgassen von Mdina ein absolutes Highlight. Einblicke in die Jahrtausende alte Geschichte der Insel erhält man während einer Besichtigung der Megalithbauten Ħaġar Qim und Mnajdra. Natürlich darf auch Valletta, die Hauptstadt des Inselstaates, im Urlaubsprogramm nicht fehlen. Das Auto lässt man aufgrund von Parkplatzmangel aber am besten vor den Stadtmauern stehen.

Valletta, die Inselhauptstadt

Goldgelb strahlt der Sandstein der Paläste, Kirchen und Befestigungsanlagen von Valletta, die sich auf einem Felsen über dem Mittelmeer erheben. Die maltesische Hauptstadt wurde im 16. Jh. vom Johanniterorden gegründet und wehrhaft ausgebaut, um den drohenden Angriffen der Osmanen standhalten zu können. Davon zeugen noch heute Sehenswürdigkeiten wie der Großmeisterpalast und das Fort San Elmo mit dem Militärmuseum. Unbedingt einen Besuch wert ist die herrlich ausgestattete St. John’s Co-Cathedral, die heute gemeinsam mit St. Paul in der früheren Hauptstadt Mdina Bischofssitz ist – darum das Co. Ein Wahrzeichen Vallettas ist die Karmeliterkirche mit ihrer mächtigen Kuppel. Einen besonders schönen Panoramablick hat man von den Upper Barrakka Gardens, in denen auch das ein oder andere schattige Plätzchen zum Ausruhen zu finden ist.

Gozo, Maltas kleine Schwester

Autofähren verbinden Malta mit der kleineren Insel Gozo, auf der es zahlreiche Sehenswürdigkeiten und in der Ramla Bucht einen der schönsten Sandstrände des Archipels gibt. Geschichtsbegeisterte Urlauber lassen sich von den megalithischen Tempeln von Ggantija und der Zitadelle in Victoria beeindrucken. Sportfans finden auf der Insel Wanderwege, Reviere zum Tauchen und Schnorcheln und beste Bedingungen für Segeltörns. Ein Tipp für alle, die es wildromantisch lieben: Ein Sunset-Picknick auf den 120 m hohen Klippen von Sanap.

Highlights & Sehenswertes

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Wissenswertes

Malta liegt, strategisch günstig zwischen Nordafrika und Europa, im Zentrum des mediterranen Kulturraums. Zahlreiche Völker haben in vielen Jahrtausenden die Geschicke der Inselgruppe gelenkt und ihre Spuren hinterlassen. Vor über 5000 Jahren schufen die Baumeister der Megalithkultur großartige steinerne Anlagen, wie z.B. die Tempel von Ggantija. Die maltesische Sprache und viele Ortsnamen zeugen von 200 Jahren arabischer Herrschaft im 10. und 11. Jh. Im Jahr 1530 erhielt der aus Jerusalem und Rhodos vertriebene Johanniterorden die Inselgruppe von Kaiser Karl V. als Lehen. Die Johanniter bauten Malta erfolgreich als Festung gegen die osmanischen Expansionsbestrebungen im Mittelmeerraum aus, und die Hauptstadt Valletta trägt noch heute den Namen des Großmeisters Jean de la Valette. Die Amtssprache Englisch erinnert, wie der Linksverkehr, daran, dass Malta von 1800 bis 1964 der britischen Krone unterstellt war. 40 Jahre nach seiner Unabhängigkeit wurde der Inselstaat im Mittelmeer kleinstes Mitglied der Europäischen Union.

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Häufig gestellte Fragen

Der Johanniterorden wurde im Zuge der Kreuzzüge von Kreuzrittern im 12. Jh. in Jerusalem gegründet. Als sich die Johanniter 1530 auf Malta niederließen, wurde auch die Bezeichnung Malteserorden gebräuchlich. Nach der Reformation spaltete sich der Orden in Deutschland. Der katholische Zweig nannte sich Malteserorden, der evangelische Zweig Johanniterorden.