Nahe dem Wallfahrtsort Fátima entdeckten zwei Jäger 1971 die faszinierenden Tropfsteinhöhlen »Grutas da Moeda« (Höhlen der Münze), deren Name auf eine Legende zurück geht. Eines Tages überfielen Wegelagerer einen wohlhabenden Mann, der ein Dickicht durchquerte, brachten ihn um und nahmen seinen Geldbeutel an sich. Seine Leiche warfen sie in die Öffnung einer Grotte. Sie waren aber derart nervös, dass sie seinen Geldbeutel, auf den sie es eigentlich abgesehen hatten, versehentlich ebenfalls in die Tiefe fallen liessen. Die Münzen verstreuten sich in alle Richtungen und wurden nie wieder gefunden.
Erkunden kann man heute Galerien mit einer Länge von rund 350 m, in einer Tiefe von bis zu 45 m unter der Erde. Innen herrscht eine mittlere Temperatur von 18 Grad Celsius. Ohne einen Pullover kann es also kühl werden.
Zur Höhle gehört seit Ende 2009 ein interaktives Informationszentrum (Centro de Interpretação Científico-Ambiental - CICA), das vor allem geologische Aspekte näher beleuchtet.