Weiß gestrichene Holzhäuser mit blühenden Vorgärten, eine alte Kirche und die von Restaurants und Cafés gesäumte Uferpromenade prägen Russell. Die erste dauerhafte europäische Siedlung in Neuseeland war in der ersten Hälfte des 19. Jh. ein Zentrum des Walfangs. Von allerlei Gaunern, Prostituierten und Trunkenbolden bevölkert, galt sie als ›Höllenloch im Südpazifik‹. Die aufregenden Pionierzeiten lässt das Russell Museum (2 York St.) wieder auferstehen.
Der Ferienort mit seiner guten Infrastruktur bietet sich als Basislager für die Erkundung der weiten Bucht an: An der Paihia Wharf starten neben den Personenfähren nach Russell auch Schnellboote zum Hochseeangeln und Ausflugsboote. Eine beliebte Tour führt zum ›Hole in the Rock‹, einem Felsbrocken mit Öffnung, groß genug, um sie bei ruhiger See zu durchqueren.