Bauwerke

Kapuzinergruft

Wien

Die Kapuzinergruft zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Wiens und ist als Begräbnisstätte der Habsburgerdynastie international bekannt. Noch heute gewährt die Gruft Einblicke in die Geschichte des österreichischen Herrscherhauses. So fand hier mit Zita von Bourbon-Parma auch die letzte Kaiserin Österreichs ihre ewige Ruhe. Auf dem Stadtplan markiert das Kapuzinerkloster am Neuen Markt den Standort der Gruft.

Die Geschichte der Kapuzinergruft

Die Kapuzinergruft befindet sich unter den Reiseführer-Tipps für Österreichs Landeshauptstadt Wien. Heute wird die Gruft durch den Kapuzinerorden betrieben, doch ihre Geschichte reicht bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts zurück. Damals stiftete Kaiserin Anna von Tirol das Kapuzinerkloster und veranlasste ebenso den Gruftbau. Dieser begann allerdings erst unter Ferdinand II., da insbesondere der Dreißigjährige Krieg für erhebliche Verzögerungen sorgte. Der erste Auftrag zur Erweiterung der Gruft kam von Kaiser Ferdinand III. Damit entstand die Grundlage für die Begräbnisstätte der Familie Habsburg.

Streifzug durch die Kapuzinergruft in Wien

Beisetzungen finden in der Kapuzinergruft schon seit dem 17. Jahrhundert statt. Über die Zeit hinweg fanden hier zahlreiche Habsburgerinnen und Habsburger nach dem Tod ihre letzte Ruhestätte. Unter ihnen waren auch Kaiserinnen und Kaiser sowie weitere Angehörige des Herrscherhauses. Besondere Aufmerksamkeit genießt der Doppelsarkophag von Kaiser Franz I. Stephan von Lothringen und Maria Theresia. Entworfen wurde dieser ursprünglich von Balthasar Ferdinand Moll. Weitere bekannte Sarkophage sind die von Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth.

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Öffnungszeiten & Preise

1. Januar bis 31. Dezember
geschl. 1./2. Nov., 24./31. Dez., 1. Jan.
Montag
10:00 bis 18:00
Dienstag
10:00 bis 18:00
Mittwoch
10:00 bis 18:00
Donnerstag
10:00 bis 18:00
Freitag
10:00 bis 18:00
Samstag
10:00 bis 18:00
Sonntag
10:00 bis 18:00

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Wissenswertes zur Kapuzinergruft

Die Anreise zur Kapuzinergruft kann problemlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen. Vom Westbahnhof aus bietet sich die U3 in Richtung Simmerring an. Ausstiegspunkt ist der Stephansplatz. Mit der U1 lässt sich vom Praterstern aus die Anreise zur Gruft gestalten.

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Häufig gestellte Fragen

Die Kaisergruft diente in erster Linie als Begräbnisstätte der Mitglieder von Habsburg und Habsburg-Lothringen. In der Kapuzinergruft befand sich zeitweise auch die Begräbnisstätte von Napoleon Franz Bonaparte, dem Sohn Napoleons I. Auf einen Befehl von Adolf Hitler hin wurde der Leichnam schließlich in den Pariser Invalidendom überführt. Zuletzt wurde Yolande de Ligne bestattet.

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Inhalt bereitgestellt durch: ADAC Redaktion
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