Wien

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Vom Pomp des längst vergangenen imperialen Wien bis zur außergewöhnlichen modernen Architektur am Donaukanal präsentiert sich die österreichische Hauptstadt heute als lebendiges Urlaubsziel voller Kontraste. Auf Reisende warten weltberühmte Sehenswürdigkeiten wie der Stephansdom, die Hofburg und die vielen Schlösser der Kaiserzeit. Genauso ein abwechslungsreiches Kulturleben und die köstliche Wiener Küche mit Schnitzel, Tafelspitz und Sachertorte. Mit Reiseführer und Stadtplan lässt sich die Innenstadt innerhalb der Ringstraße problemlos zu Fuß erkunden. Entlang des von Kaiser Franz Joseph im 19. Jahrhundert beauftragten Rings befinden sich viele der schönsten Bauten der Stadt wie das Parlament, das Rathaus, das Burgtheater und die Staatsoper. Wer es im Urlaub gemütlicher mag, unternimmt eine Rundfahrt im Fiaker. Die berühmten Kutschen warten an mehreren Stellen in der Innenstadt auf Kundschaft.

Das imperiale Wien: Reisetipps für den Erstbesuch

Zu den Highlights gehören der Hofburg-Komplex und das wunderschöne Schloss Schönbrunn mit seinen weitläufigen Gartenanlagen. Darin verstecken sich Highlights wie der Irrgarten, das Palmenhaus und das Sonnenuhrhaus. Ein weiterer Prachtbau ist das für Prinz Eugen von Savoyen erbaute Schloss Belvedere, in dem sich heute die Österreichische Galerie Belvedere befindet. Ein einzigartiges Überbleibsel der Kaiserzeit ist die Spanische Hofreitschule, deren berühmte Lipizzaner morgens beim Training beobachtet werden können.

Unterwegs in Wien: Routenplaner zu weiteren Highlights

Kulturinteressierte besuchen das Mozarthaus, in dem das Wunderkind als Erwachsener viele Jahre lebte und die Albertina mit einer der bedeutendsten grafischen Sammlungen der Welt. Die markante Secession und die Kirche am Steinhof gelten als wichtigste Vertreterinnen des Wiener Jugendstils. Auch die katholische Karlskirche mit ihrer markanten Kuppel ist einen Besuch wert. Auf dem Weg von der Innenstadt zum Prater lohnt sich ein Abstecher zum farbenfrohen Hundertwasserhaus in der Kegelgasse.

Die wichtigsten Museen von Wien

An der Ringstraße gegenüber der Hofburg beginnt das MuseumsQuartier Wien, kurz MQ, mit zahlreichen Kultureinrichtungen und Museen für moderne und zeitgenössische Kunst. Am Maria-Theresien-Platz stehen sich mit dem Kunsthistorischen und dem Naturhistorischen Museum zwei weitere berühmte Einrichtungen gegenüber. Ein echter Touristenmagnet ist das Sigmund Freud Museum, das in den Wohnräumen des Begründers der Psychoanalyse eingerichtet wurde. Das Wien Museum erzählt im Haupthaus am Karlsplatz die Geschichte der Stadt.

Highlights & Sehenswertes

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Wissenswertes zu Wien

Die Hofburg ist ein weitläufiger Komplex, für den ein halber Tag eingeplant werden sollte. Zu den vielen Highlights gehören die Kaiserappartements, die kaiserliche Schatzkammer und die Silberkammer. Der in Wien allgegenwärtigen Kaiserin Elisabeth wurde das eigene Sisi Museum gewidmet. Ihr selbst (und ihrer Familie) können Fans in der Kapuzinergruft die letzte Ehre erweisen.

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Reiseführer-Themen

Skiurlaub: Diese Skigebiete sind schneesicher

In schneesicheren Skigebieten von Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und der Schweiz erstreckt sich die Skisaison typischerweise von Dezember bis April. Dank ihrer Höhenlage und ausgezeichneten Schneeverhältnissen bieten die Skigebiete ideale Bedingungen für Wintersportaktivitäten. So ermöglichen sie ein planbares und umfangreiches Skivergnügen über viele Monate hinweg, wobei die Winterlandschaft und die optimalen Schneeverhältnisse Skifahrer und Snowboarder gleichermaßen begeistern.
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Tschechien und Slowakei: Kuren auf den Spuren von Kaiser Wilhelm und Sisi

In Tschechien und in der ­Slowakei gibt es für jedwedes Leiden einen passenden Kurort. UNESCO Welterbestädte: Karlsbad, Marienbad und Franzensbad im Böhmisches Bäderdreieck Zum UNESCO-Welterbe Die bedeutenden Kurstädte Europas gehören im westböhmische Bäderdreieck Karlsbad, Marienbad und Franzensbad. Im 19. Jh.kurten hier Kaiser und Könige, Reiche und Schöne, Dichter und Denker. »Dem Ge­nes’nen, dem Gesunden, bieten sich so manche Schätze«, schrieb Johann Wolfgang von Goethe über Karlsbad (Karlovy Vary), wo er Stammgast war. Die Schätze Karlsbads waren und sind seine warmen Heilquellen und prächtigen Belle-Époque-Bauten, allen voran das legendäre Grandhotel Pupp. In Marienbad (Mariánské Lázně) mit immerhin 40 Heilquellen im Stadtgebiet und Franzensbad (Františkovy Lázně) mit seinen Parkanlagen wandeln unter den Kolonnaden zahllose deutsche Urlauber und Kurgäste. Die Heilquellen der beiden Kurorte sind gut gegen Magen-, Darm- und Leberleiden. Heutzutage übernehmen einige Krankenkassen auf vorherigen Antrag einen Großteil der Kosten für  Aufenthalt und Behandlungen in Tschechien, da die Anwendungen dort preiswerter sind als in deutschen ­Kureinrichtungen. Slowakische Kurinseln - Ziele von Sisi und Kaiser Wilhelm II. Heilendes Wasser sprudelt auch in Kurorten der Slowakei. Hier ist es heute ruhiger als in der Vergangenheit. In Piešťany sprudelt über 70 °C warmes schwefelhaltiges Thermalwasser. Bereits die öster­reichische Kaiserin Elisabeth, genannt Sisi, und der deutsche Kaiser Wilhelm II. kamen zur Erholung hierher. Auf der Kurinsel von Pieš­ťa­ny wurde damals das Luxushotel Thermia Palace errichtet. Hier wohnt und kurt man im allerschönsten Jugendstilambiente. Im Kurhaus Sina des westslowakischen Trenčianske Teplice gibt es seit 1888 ein Bad im maurischen Stil eines orientalischen Hammams, das heute Kurgästen und Besuchern offen steht. Ein weiterer Lieblingsort des Hoch­adels, von Sisi bis zu Zar Alexan­der I., war Bardejovské kúpele nördlich von Bardejov. Dieses Kleinod wartet genau wie viele andere slowakische Kurorte heute auf seine Neuentdeckung.
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Mobil in Wien: ÖPNV-Tickets, Nahverkehr, Anreise

Mit PKW, Bahn oder Flug nach Wien - was gibt es bei der Anreise zu beachten? Mit welchen öffentlichen Verkehrsmitteln komme ich am besten von A nach B? Was kosten Tickets für den ÖPNV? Wie steht es um die Barrierefreiheit im Wiener Nahverkehr? Welche Stadtrundfahrt eignet sich zum ersten Kennenlernen der Stadt und lohnt sich der Preis für einen Sightseeing-Pass? Lesen Sie hier alles rund um das Thema innerstädtische Mobilität in ›Mobil in Wien‹. 
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Niederösterreichs Vielfalt: Donau, Wienerwald und Weinviertel

Das Herzstück von Niederösterreich ist die liebliche Wa­chau, in der die Donau weite Schleifen zieht und Öster­reichs jüngste Landeshauptstadt St. Pölten liegt. Seit 1986 wird das Bundesland von hier aus regiert. Sommerfrischler vergnügen sich im Wienerwald sowie an den Heilquellen in Baden und dem benachbarten Bad Vöslau. Wintersportler zieht es zu ­Ötscher und Hochkar in die Nördlichen Kalkalpen oder an die Hänge um Semmering und Bucklige Welt. Das Weinviertel im nordöstlichen Niederösterreich ist berühmt für seinen ausgezeichneten Rebensaft. Schlösser und ausgedehnte Weizenfelder prägen das March-Donauland. Es reicht bis zum Nationalpark Donau-Auen und zum Archäologischen Park Carnuntum. Märchenhafte Fors­te überziehen das Waldviertel.
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Wien: Weltstadt von Kaiser bis Kaffeehaus

Die barocke Altstadt der Donaumetropole Wien (1,9 Mio. Einw.) begeistert alljährlich über 5 Mio. Besucher. Wo Hofzuckerbäcker zu Torte und Kaffee einladen, wo an Hausfassaden geflügelte Siegesgöttinnen das Gebälk belagern und steinerne Damen die Simse stemmen, kann man in Nostalgie schwelgen und zugleich in schicken Designershops und Bistros die Moderne genießen. Die Alten Meister der Albertina und des Kunsthistorischen Museums haben im Muse­umsQuartier junge Gesellschaft bekommen. Burgtheater und Staatsoper zeigen innovative Inszenierun­gen von Regisseuren aus aller Welt. Wiens Geschichte: Habsburger und Hundertwasser Wien wurde von den Römern als Militärlager Vindobona gegründet. Unter den Babenbergern avancierte es 1155 zur Herzogsresidenz. Glanz kehrte 1278 mit den Habsburgern ein, die sechs Jahrhunderte lang von Wien aus einen europäischen Vielvölkerstaat regierten. Die Weltgeltung spiegelt sich in Bauten wie dem majestätischen ­Stephansdom, der Romanik mit Gotik kombiniert. Dem Siegeszug des Barock, mit Karlskirche, Belvedere und Schloss Schönbrunn, folgten im 19. Jh. die triumphale Ringstraßenarchitektur, ferner Staatsoper, Parlament, Burgtheater. Eigenwil­li­g­keit kennzeichnet die Architektur der Moderne, Ikonen von Adolf Loos, Friedensreich Hundertwasser und Hans Hollein. Viel Erholung zwischen all der steinernen Pracht bieten die großzügigen grünen Oasen von Burggarten, Volksgarten und Stadtpark.
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Ringstraße Wien: Eindrucksvolle Prachtbauten

1857 entschied Kaiser Franz Joseph I., die Stadtmauern für eine Stadterweiterung im großen Stil zu schleifen. Die geplante Ringstraße sei die Erhöhung Wiens zur Großstadt, jubelten die einen, die anderen höhnten von der Demolierung zur Großstadt, und tanzten die ›Demolierer-Polka‹ von Johann Strauß. Ringstraße Wien: Planung und Bebauung Die 5 km lange, 57 m breite Ringstraße mit Repräsentationsbauten für Regierung, Kunst und Wissenschaft sowie 800 Wohnge­bäuden wurde 1858 begonnen und 1865 der Öffentlichkeit übergeben. Ihre ver­schie­denen Abschnitte entwickelten sich zu Domänen des Hoch­adels, der Finanz- und Indus­trie­aristokratie und der Großkaufleute. Der Boulevard geriet zum Spiegel der Aufstiegs­euphorie des Bürgertums. Hier bauten etwa 80 handverlesene Architekten, da­runter Ferstel, Hansen, Hasenauer und Semper. Das Gemisch der verschiedenartigen Stile gab Anlass zu Spott und Kritik. Neogriechisch ist das Parlament, neo­römisch die Börse, neogotisch das Rathaus, der Neorenaissance verpflichtet sind Karlskirche, Burgtheater, Staatsoper und Neue Hofburg. Dazwischen posieren Statuen von Pallas Athene über Maria Theresia bis zu den Sozialisten der ersten Stunde.  Wiener Ringstraße als städteplanerische Meisterleistung Es schien aus dem Geist dieser melodramatischen Prunkstraße geboren, dass sie 1879 Kulisse für den legendären Festzug in Renaissancetracht anlässlich der Silberhochzeit des Kaiserpaares war. Der Malerfürst Hans Makart hatte den Umzug nach den ­Illustrationen Albrecht Dürers für den Maximiliansfestzug gestaltet.  Eine Neubewertung des einst so kritisierten Ring­straßen-Historismus ist längst erfolgt. Heute weiß man die einzigartige Raumin­szenierung zu schätzen, bewundert die architektonische Qualität der Bau­ten und genießt die Strahl­kraft dieses Gesamtkunstwerks. Herrliche Ausblicke auf Wiens Prachtboulevard und reichlich Informationen zu den Architekturikonen bietet eine Ringstraßenfahrt.
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Kaffeehäuser in Wien - Inbegriff der Wiener Lebensart

Die echte Wiener Kaffeehauskultur ist mehr als nur der Genuss von Kaffee in seinen vielfältigen Variationen. Sie ist Inbegriff eines Lebensgefühls, das der Tradition und der Verlässlichkeit des Gewohnten verpflichtet ist und einer einzigartigen Atmosphäre des Privaten und Sinnlichen. Der Duft von frischem Kaffee und warmem Topfenstrudel, das Rascheln der Tageszeitung am Nebentisch, eine angeregte Gesprächskulisse über Gott und die Welt und der unaufdringliche, doch persönliche Service sind die elementaren Wesenszüge in dem der Zeit wie entrückten Ambiente. Koffein für Geist und Sinn Nachdem ein gewisser Georg Franz Kolschitzky 1685 die Lizenz erhielt, »daß türkhische Getränkh, den Caffé« auszuschenken, wurde das Kaffeehaus schnell zum öffentlichen Wohnzimmer des Wieners. Um 1900 und zwischen den Weltkriegen erlebte es seine Glanzzeit als Brennpunkt des Wiener Geisteslebens. Beim Großen Braunen perfektionierten Hofmannsthal und Werfel ihren Sprachsinn. Kisch und Kraus touchierten sich mit feinem Wortwitz, Trotzki und Brecht spielten Schach. Die Künstler fühlten sich im Kaffeehaus wie zu Hause und gleichzeitig inspiriert vom öffentlichen Leben.  Von den rund 500 Wiener Kaffeehäusern haben viele ihren Charakter bewahrt. Legendärer Treffpunkt der Prominenz ist das Café Hawelka in der Dorotheergasse, mit viel Charme bezaubert Wiens ältestes Ringstraßencafé Schwarzenberg, exquisite Patisserie zu Klaviermusik genießt man seit 1876 im Café Central in der Herrengasse. Basis der Koffeinspezialitäten ist immer Mokka. Mal wird er mit wenig Milch serviert (Brauner), mal mit mehr Milch (Kaffee verkehrt), als Schwarzer im Glas mit Obers (Einspänner) oder als Großer Schwarzer im Glas (Fiaker). Halb Kaffee, halb Milch nennt er sich Melange. Schnitzel und Palatschinken Handfeste Kost und frisch gezapftes Bier gibt es im klassischen Beisl, dem gutbürgerlichen Wiener Esslokal mit geräumigem Schankraum und einfachem Mobiliar. Auf der Speisekarte stehen Frittaten- und Grießnockerlsuppe, Schnitzel und Gulasch sowie Palatschinken und Kaiserschmarren.  Eine Wiener Spezialität sind auch die rund 3500 Schanigärten, meist mit Grün und Sonnenschirmen bestückte Gastgärten auf öffentlichem Grund. Ihren Namen verdanken sie Johann Jakob ›Gianni‹ Taroni, der 1750 erstmals im Freien vor seinem Lokal ­Tische und Stühle aufstellen durfte.
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Häufig gestellte Fragen

Zu den Klassikern in der Innenstadt gehören das prachtvolle Café Central in der Herrengasse und das von vielen Prominenten besuchte Café Hawelka in der Dorotheengasse.

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