Tarnóws Glanzstück ist der quadratische Marktplatz (Rynek), den bunte Bürgerhäuser aus dem 16.–18. Jh. rahmen. Das gotische Rathaus (Ratusz) steht in der Mitte. Es wurde im 16. Jh. umgebaut und erhielt eine mit Tierskulpturen verzierte Attika nach Vorbild der Krakauer Tuchhallen. Die zahlreichen Straßencafés ringsum sind bei Einwohnern und Touristen gleichermaßen beliebt. Westlich des Zentrums erhebt sich die mächtige backsteinrote Kathedrale St. Maria (Bazylika katedralna Narodzenia Najświętsz
Die mächtige backsteinrote Kathedrale St. Maria (Bazylika katedralna Narodzenia Najświętszej Maryi Panny) stammt aus dem 14. Jh. Sie wurde 1346 ersturkundlich belegt, ab 1400 diente sie als Stiftskirche. Die einschiffige gotische Backsteinkirche mit rechteckigem, niedrigerem Chor samt dreiseitiger Apsis und dem quadratischen Westturm erfuhr im Laufe ihrer Geschichte mehrere Umbauten. So veranlasste 1822 Bischof Gregor Thomas Ziegler die Zusammenlegung der Kapellen, so dass ein quasi-dreischiff