Den schmucken Bahnhof (1904) im Stil der flämischen Renaissance zieren außen grauer Basalt- und weißer Kalkstein. Die Südwestecke nimmt ein 37 m hoher Uhrturm ein. Die Haupthalle begeistert durch einen farbigen Mosaikboden, eine umlaufende Galerie mit filigranem Geländer und eine Stuckdecke.
Die Planung der Stadt Dunedin erfolgte, wie bei der Erschließung Neuseelands im 19. Jh. üblich, in London. Man überzog das Stadtgebiet mit einem schachbrettartigen Straßennetz - ohne Rücksicht auf die Topografie. Ausbaden mussten das die Straßenbauer und Anwohner vor Ort. Wäre die Baldwin Street asphaltiert, könnte an einem heißen neuseeländischen
Stattliche Kolonialbauten dienen in Dunedin als imposante Kulisse für eine lebendige Studentenszene. In der von Schotten gegründeten Stadt findet man keine Spur der sprichwörtlichen Sparsamkeit. In frühen Goldrausch-Tagen wurde großzügig aus Stein gebaut. Zentrum ist der achteckige Platz ›Octagon‹, an dessen Nordwestseite die neugotische St. Pauls
1871 öffnete am Nordrand der City die erste Hochschule Neuseelands ihre Tore. Heute beleben rund 20.000 Studenten die neugotischen Gemäuer mit dem markanten Clocktower (362 Leith Street).