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Seixal

Seixal, Portugal
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Seixals dunkler Strand und eine Mole bieten gute Voraussetzungen zum Schwimmen, Stand-Up-Paddling, Kajakfahren, Surfen und Ausruhen. Zudem locken mehrere Naturpools, die sich traumhaft in die vulkanische Landschaft einfügen. Selten herrscht hier viel Betrieb, der von Weinbergen und Wasserfällen umgebene Ort ist für Ruhesuchende ideal. Die Bäder sind nicht bewacht, Wassersportausrüstung kann ausgeliehen werden.

Highlights & Sehenswertes

Unterkunft Aktivitäten Architektur & Denkmal Veranstaltungen Gastronomie Gesundheit & Wellness Landschaft & Natur Museen & Ausstellungen Service Ladestation Tour Stadtbild & Ortsbild & Ensemble
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Museu Nacional do Azulejo Lissabon
Im Kloster Convento da Madre de Deus präsentiert das Nationalmuseum eine großartige Sammlung von Azulejos. Es werden Fliesenbilder verschiedener Stilepochen gezeigt und die Produktionstechniken erklärt. Azulejos wurden seit dem 15. Jh. zur Dekoration von Fassaden und Innenräumen in ganz Portugal eingesetzt. Eines der Meisterwerke ist das 25 m lange, aus 1376 Fliesen zusammengesetzte Lissabon-Panorama (um 1700–25). Azulejos kann man heute in Antiquitätengeschäften kaufen. Es gibt aber auch moderne Fliesen.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Museu Arqueológico do Carmo Lissabon
Von der Aussichtsplattform des nahen Elevador de Santa Justa ist gut zu erkennen, dass der gotischen Kirche Igreja do Carmo das Dach fehlt. Die weißen Spitzbögen ragen wie Pfeilspitzen in den Himmel. Beim großen Erdbeben von 1755 stürzte die Kirche ein. Ihre Ruine erinnert als Mahnmal an die furchtbare Naturkatastrophe. Ein unvergessliches Erlebnis angenehmerer Art ist der Besuch eines Konzerts unter nächtlichem Sternenhimmel. Der intakte Chor der Igreja do Carmo dient bereits seit 1864 als Archäologisches Museum. Zwischen den unverputzten Mauern sind steinzeitliche Utensilien, römische Töpferwaren, westgotische Säulen und mittelalterliche Sarkophage ausgestellt. Das benachbarte Karmeliterkloster Convento do Carmo (1389–1423) dient schon lange als Kaserne der portugiesischen Sicherheitspolizei. 1974 nahm hier die Nelkenrevolution, der Militärputsch gegen die Diktatur, ein friedliches Ende.
Tipp der ADAC Redaktion
Gastronomie A Brasileira Lissabon
Im Chiado befindet sich eines von Portugals renommiertesten Cafés. Im Jahr 1906 eröffnete ein aus Brasilien heimgekehrter Portugiese dieses stilvolle Literatencafé, das außen und innen viel verschnörkeltes Zierwerk aufweist und innen mit Malereien geschmückt ist. Zu den prominenten Gästen zählte einst der Schriftsteller Fernando Pessoa (1888–1935), der heute als Bronzeskulptur an einem der Tische vor der Tür sitzt. Der freie Stuhl neben Pessoa lädt zu Selfies mit dem berühmten Schriftsteller ein.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Elevador de Santa Justa Lissabon
Der Elevador Santa Justa am Ende der Rua Áurea ist das Wahrzeichen der Baixa. Die turmhohe Eisenkonstruktion aus dem Jahr 1902 mit gotisch anmutendem Zierwerk entstand nach Entwürfen des Portugiesen Raoul Mesnier de Ponsard. Der Aufzug erspart den beschwerlichen Fußmarsch in die 32 m höher gelegene Oberstadt und kann mit dem Tagesticket des öffentlichen Nahverkehrs genutzt werden. Oben gelangt man über eine Wendeltreppe zu einer Aussichtsplattform, die einen prächtigen Blick auf Baixa, Kathedrale und Tejo bietet. Eine überdachte Fußgängerbrücke führt vom Aufzug über die Rua do Carmo hinweg zum Largo do Carmo.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Museu do Oriente Lissabon
Schimmernde Schätze vor schwarzen Wänden: Das Museum ist Ländern wie Indien oder Japan sowie der früheren portugiesischen Kolonie Macau gewidmet, deren Waren Handelsschiffe ab dem 16. Jh. als Luxusgüter nach Europa brachten. In der ersten Etage des Museums, einem einstigen Lagerhaus für Südfrüchte und Stockfisch, sind Skulpturen, Porzellan, Lack- und Perlmuttkästchen, Gemälde, chinesische Wandschirme, Silber- und Elfenbeinarbeiten ausgestellt. Die Sammlung Kwok-On in der zweiten Etage widmet sich den darstellenden Künsten Asiens. Zu den Exponaten gehören Puppen, Drachen, Theatermasken, Tanzkostüme und Musikinstrumente.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Panteão Nacional Lissabon
Die Arbeiten an der Igreja de Santa Engraçia, auf dem Grundriss eines griechischen Kreuzes errichtet, ­dauerten von 1682 bis 1966. Erst damals bekam das Bauwerk seine weiße, das Stadtbild Lissabons dominierende Kuppel. Bereits 1916 wurde der Sakralbau zum Nationalpantheon umfunktioniert. Heute ruhen hier frühere Staatspräsidenten, Schriftsteller und – als erste Frau – die Fado-Sängerin Amália Rodrigues (1920–99). Im Pantheon befinden sich aber auch Kenotaphe, leere Sarkophage, für jene Nationalhelden, die anderswo begraben sind: etwa für Heinrich den Seefahrer, Vasco da Gama und den Nationaldichter Luís de Camões. Eine herrliche Aussicht auf die Stadt lockt auf die Dachterrasse, die über die Treppe oder bequemer auch mit einem Aufzug zu erreichen ist.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Basílica da Estrela Lissabon
Gegenüber dem Jardim da Estrela erhebt sich die Sternenbasilika mit ihrer klassizistischen Fassade aus weißem Kalkstein. Die hohe Kuppel und die beiden Glockentürme überragen das umliegende Häusermeer. Vom begehbaren Dach der Basilika bietet sich die Möglichkeit, Kuppel und Türme aus nächster Nähe zu betrachten und den Ausblick auf Lissabon zu genießen. Die Kirche war 1779–90 im Auftrag von Königin Maria I. errichtet worden. Sie und ihr Gemahl Pedro III. hatten das Gelübde abgelegt, bei der Geburt eines männlichen Thronfolgers eine Kirche zu stiften. Tragischerweise war der Thronfolger Dom José bei Fertigstellung des Baus schon nicht mehr am Leben. Der barocke, mit verschiedenfarbigem Marmor ausgestattete Innenraum birgt in einer reich dekorierten Wandnische das Grabmal Königin Marias I., die 1816 im brasilianischen Exil gestorben war.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Sé Patriarcal Lissabon
Ein kleines Stück bergauf steht die auch Igreja de Santa Maria Maior genannte Kathedrale, ein wehrhafter romanischer Bau mit zwei zinnenbekrönten Türmen aus dem 12. Jh. Barocke Spuren wurden bei Restaurierungsarbeiten in der ersten Hälfte des 20. Jh. entfernt. Aus dieser Zeit stammt auch die Fensterrose der Westfassade. Im Inneren, links vom Eingang, steht das Becken, in dem der hl. Antonius getauft worden sein soll. Im gotischen Kreuzgang sind Relikte der römischen, westgotischen, maurischen und christlichen Vergangenheit zu sehen. In der Schatzkammer Tesouro da Sé sind reich geschmückte Messgewänder, liturgische Geräte, Kruzifixe und andere Kleinodien ausgestellt. Besonders kostbar ist die mit einer silbernen Krone verzierte Schädelreliquie des hl. Vinzenz. São Vicente ist der Schutzpatron von Lissabon.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Ponte 25 de Abril Almada
Unweit des MAAT schwingt sich die rote Ponte 25 de Abril über den Tejo. Die Dimensionen der 1966 eröffneten Hängebrücke sind imposant, mit einer Mittelspannweite von 1013 m gehört sie zu den längsten ihrer Art in Europa. In einer Höhe von 70 m über dem Wasser drängt sich der Verkehr westlich des Lissabonner Stadtzentrums von einem Ufer ans andere. Seit 1999 fahren auch Züge von Lissabon über eine Trasse unterhalb der Autofahrbahn zu den Vororten südlich des Tejo sowie in die Südregionen Alentejo und Algarve. Im Jahr 2016, pünktlich zum 50. Geburtstag, erhielt die Brücke die Experiência Pilar 7, eine interaktive Ausstellung mit Modellen, Zeichnungen und spektakulärem Aussichtspunkt. Mit dem Glasaufzug gelangt man zur gläsernen Plattform am Pfeiler 7 der Brücke hoch über der Stadtautobahn und dem Fluss. Zur Entlastung dieser Brücke entstand die im Jahr 1998 eingeweihte neue ›Ponte Vasco da Gama«. Sie führt von Nordosten der Stadt aus über den Tejo.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Castelo de São Jorge Lissabon
Ein herrlicher Blick über die Stadt und den Tejo ist der Lohn für den schweißtreibenden Aufstieg zum Castelo de São Jorge. Hier herrschten einst Römer, Mauren und ab 1147 christliche Könige. Sie nutzten den maurischen Palast Alcaçova bis Anfang des 16. Jh., dann zogen sie in den neuen Königspalast am Ufer des Tejo, den Paço da Ribeira. 1940 ließ Diktator Salazar die Wehranlagen, einen wuchtigen Mauerring und acht Türme, restaurieren und einen Park anlegen. Im Königspalast, der beim Erdbeben 1755 zu Schaden kam, dokumentiert eine Ausstellung die wechselvolle Geschichte von Burg und Stadt. Für einen 360-Grad-Rundblick empfiehlt sich die Torre de Ulisses, die mit einem Periskop ausgestattet ist. Es projiziert aktuelle Bilder Lissabons auf eine Leinwand.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Palácio de São Bento Lissabon
Das zwischen 1598 und 1615 errichtete Benediktinerkloster wurde nach Auflösung des Ordens 1834 säkularisiert und zum Sitz der Assembleia da República, des portugiesischen Parlaments, umfunktioniert. Die neoklassizistische Fassade des Parlaments ragt über einer breiten Freitreppe auf. Vier weibliche Statuen am Portikus personifizieren die weltlichen Tugenden Gerechtigkeit, Tapferkeit, Weisheit und Mäßigung. Im einstigen Klostergarten erhebt sich ein weiteres, allerdings kleineres Palais von 1877. Es fungiert als Amtssitz des Premierministers.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Museu do Design e da Moda Lissabon
Das Museum im einstigen Hauptquartier der Banco Nacional Ultramarino zeigt Design und Mode des 20./21. Jh. Zu den Exponaten der kurz MUDE genannten Kollektion gehören Roben von Yves Saint Laurent, Christian Dior, Vivienne Westwood, Versace und Jean Paul Gaultier. Unter den berühmten Designerstücken sind aber auch Arne Jacobsens Egg Chair von 1955 für das dänische Möbelunternehmen Fritz Hansen und Philippe Starcks nicht funktionierender Wasserkessel Hot Bertaa von 1990 für die Firma Alessi.
Tipp der ADAC Redaktion
Shopping Mercado da Ribeira Lissabon
Der kachelgeschmückte Mercado da Ribeira Nova, den es schon seit 1892 gibt, ist seit ein paar Jahren zweigeteilt. Im Ostflügel ist nach wie vor der Lebensmittelmarkt mit Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse beheimatet. Im Westflügel bietet nun der Time Out Market über 30 szenige Essensstände. Und die sind so gut, dass besonders in den Abendstunden die Plätze knapp werden. Von hier sind es nur ein paar Schritte zu den Lagerhäusern am Tejo-Ufer, die heute allerlei Bars und Clubs beherbergen. Fähren tuckern vom Cais do Sodré über den Fluss.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Teatro Nacional de São Carlos Lissabon
Im Stadtteil Chiado befindet sich das Teatro Nacional de São Carlos, Lissabons einziges Opernhaus. Das 1793 erbaute neoklassizistische Gebäude ist eine gute Adresse für Opern, klassische Konzerte, Chormusik und Ballett. Alljährlich im Juli findet auf dem Platz vor der Oper das Festival ao Largo statt.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Arco da Rua Augusta Lissabon
Die Nordseite der Praça do Comércio begrenzt eine von Arkaden geschmückte Gebäudezeile, aus deren Mitte der pompöse, strahlend weiße Triumphbogen Arco da Rua Augusta, auch Arco do Triunfo, emporragt. Die Skulpturen, die das königliche Wappen über dem Bogen rahmen, stellen portugiesische Persönlichkeiten dar. Da darf Marquês de Pombal natürlich nicht fehlen. Der Triumphbogen bildet das Eingangstor zur Rua Augusta.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Avenida da Liberdade Lissabon
Von der Praça dos Restauradores geht es auf dem 1879–86 angelegten Boulevard der Freiheit 1,5 km schnurgerade Richtung Norden. Zwischen den Fahrbahnen erstrecken sich begrünte Fußgängerwege mit Palmen, Platanen, Kiosken und Cafés. Beim Flanieren kann man die Fassaden der Stadtpalais aus Gründerzeit, Jugendstil und Moderne betrachten, welche die Avenida säumen. Aufmerksamkeit verdienen etwa das Haus mit Goldmosaik (Nr. 166), die pompöse Fassade des Gebäudes Nr. 206–218 und die mit maurischen Bögen ausgestattete Fassade des Hauses Nr. 226–228.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Bairro Alto Lissabon
Das alte Handwerkerviertel Bairro Alto mit seinen engen Gassen blieb 1755 beim schweren Erdbeben von Zerstörungen weitgehend verschont. Im 19. Jh. siedelten sich hier Zeitungen und Druckereien an. Heute gibt es im Bairro Alto noch viele altmodische Werkstätten und Trödelgeschäfte, aber auch Designerläden, Kunstgalerien und Modeboutiquen. Vor allem aber ist das Quartier das Ausgehviertel Lissabons. Am Abend tummeln sich in den Restaurants, Cafés, Bars und Diskotheken Lisboetas und Besucher aus aller Welt. Auch wer Fado-Klängen lauschen will, findet hier die richtigen Lokale.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Seixal Seixal
Seixals dunkler Strand und eine Mole bieten gute Voraussetzungen zum Schwimmen, Stand-Up-Paddling, Kajakfahren, Surfen und Ausruhen. Zudem locken mehrere Naturpools, die sich traumhaft in die vulkanische Landschaft einfügen. Selten herrscht hier viel Betrieb, der von Weinbergen und Wasserfällen umgebene Ort ist für Ruhesuchende ideal. Die Bäder sind nicht bewacht, Wassersportausrüstung kann ausgeliehen werden.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Baixa Lissabon
Zwischen der am Ufer des Tejo gelegenen Praça do Comércio und dem Rossio erstreckt sich die Unterstadt, die Baixa. Nach dem Erdbeben, das 1755 den verwinkelten alten Stadtkern zerstört hatte, hielt der mächtige Minister Marquês de Pombal nichts von Nostalgie und ordnete den Neuaufbau auf gitterförmigem Grundriss mit parallel und rechtwinklig verlaufenden Straßen an. Ihre Namen erinnern an einst hier angesiedelte Zünfte: die Rua Áurea an die Goldschmiede, die Rua da Prata an die Silberschmiede und die Rua dos Sapateiros an die Schuster.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Praça do Comércio Lissabon
Von den Fähranlegern am Tejo wird die elegante Praça do Comércio nur durch die Uferstraße getrennt. Der Platz des Handels heißt nach wie vor auch Terreiro do Paço, Palastplatz, obgleich der alte Königspalast dem verheerenden Erdbeben von 1755 zum Opfer fiel. In der Mitte des Platzes erhebt sich das bronzene Reiterstandbild des Königs José I., der 1750–77 regierte. In den rahmenden Arkadenbauten haben Ministerien der portugiesischen Republik ihren Sitz. Den Fokuspunkt aber bildet ein pompöser, strahlend weißer Triumphbogen, der Arco da Rua Augusta (auch Arco do Triunfo), auf dem der Marquês de Pombal neben Nationalhelden, Entdeckern und Tugenden posiert. Der Bogen bildet das Eingangstor zur Rua Augusta.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Chiado Lissabon
Das Stadtviertel Chiado grenzt westlich an die Baixa an. In den Straßen erinnern verschnörkelte Hausfassaden an das 19. Jh., als hier die vornehme Gesellschaft flanierte, einkaufte und ins Opernhaus São Carlos strömte. Bei einem Großbrand 1988 wurden 18 Wohn- und Geschäftshäuser zerstört. Bis 2002 dauerte der Wiederaufbau nach Plänen des portugiesischen Architekten Álvaro Siza Vieira. Hinter originalgetreu rekonstruierten Fassaden entstanden moderne Geschäfts- und Bürogebäude. Lebensader des Chiado ist die Rua Garrett. Neben Dependancen internationaler Modelabels gibt es in der Einkaufsstraße noch immer traditionsreiche Geschäfte, darunter einige alte Buchläden. Alteingesessen ist auch das gediegene Literatencafé A Brasileira (Nr. 120), dessen prominentester Gast der Schriftsteller Fernando Pessoa (1888–1935) war. Ein Opfer der Flammen wurde 1988 auch das Traditionskaufhaus Grandes Armazéns, das nach dem Wiederaufbau als Shopping Center Armazéns do Chiado neu erstrahlt.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Mosteiro de São Vicente de Fora Lissabon
Das Kloster São Vicente wurde 1147 von König Dom Afonso Henriques damals noch jenseits der Stadtmauern gegründet, daher der Zusatz ›de Fora‹, ›außerhalb‹. 1590–1629 erfolgte der Umbau im Stil der Spät­naissance.  Eine breite Freitreppe führt hinauf zur strahlendweißen Kirche mit ihrer Doppelturmfassade. Vom Dach bietet sich ein schöner Rundumblick auf Stadtzentrum und Tejomündung mit Kreuzfahrtterminal.   Rechts von der Kirche befindet sich der Eingang zum Kloster. Man passiert eine Zisterne und ­erreicht eine mit Fliesenbildern reich verzierte Vorhalle und zwei Kreuzgänge. Zwischen beiden liegt die Sakristei, deren Wände mit Intarsienarbeiten aus verschiedenfarbigem Marmor geschmückt sind. An den zweiten Kreuzgang grenzt der Kapitelsaal mit der Grablege der Patriarchen, der Erzbischöfe von Lissabon. Im benachbarten ehemaligen Refektorium ruhen fast ­alle Monarchen des Königshauses Bragança, das von 1640 bis zur Gründung der Republik im Jahr 1910 herrschte. Im Obergeschoss der Kreuzgänge sind 38 blau-weiße Azu­­lejo-Tafeln des 18. Jh. zu sehen, welche die ­Fabeln des französischen Dichters Jean de La Fontaine illustrieren.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Museu Nacional de Arte Antiga Lissabon
Das Nationalmuseum für Alte Kunst, eine der wichtigsten Kunstsammlungen des Landes, ist im Palácio Alvor-Pombal von 1690 beheimatet. Der Anbau von 1940 orientierte sich an der bestehenden Architektur. Zu den Highlights der Kollektion gehören Meisterwerke portugiesischer Künstler ebenso wie Arbeiten europäischer Berühmtheiten wie Albrecht Dürer, Lucas Cranach d.Ä. und Hieronymus Bosch. Ein Stück Nationalstolz verkörpert das sechsteilige Polyptychon ›Painéis de São Vicente‹, die ›Tafeln des hl. Vinzenz‹. Sie stammen aus dem 15. Jh. und waren für die Kathedrale von Lissabon bestimmt. Gemalt hat sie vermutlich Nuno Gonçalves. Der hl. Vinzenz dominiert die beiden mittleren Tafeln, ihm huldigen verschiedene portugiesische Persönlichkeiten und Menschen aus dem Volk. Der Heilige ist umringt von Heinrich dem Seefahrer, König Afonso V. und dessen späterem Nachfolger João II. sowie Adeligen, Rittern, Mönchen und Fischern. Weitere Sammlungsschwerpunkte sind Skulpturen aller Epochen und Kunsthandwerk von Nah und Fern, darunter japanische Wandschirme aus dem 16. Jh., Gold- und Silberarbeiten, Porzellan und Möbel.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Cristo Rei Almada
Am Südufer des Tejo erhebt sich die 1959 errichtete, 28 m hohe Statue des Cristo Rei auf einem 75 m hohen Sockel. Zur Aussichtsplattform mit schönem Blick auf Lissabon geht ein Aufzug hinauf.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Lissabon Lissabon
Die auf sieben Hügeln am Ufer des Tejo erbaute Metropole Lissabon (545.000 Einwohner) präsentiert sich von ihren Aussichtspunkten, den Miradouros, besonders schön. Faszinierend sind die allgegenwärtigen Kontraste zwischen altmodisch-schön und nüchtern-modern. Ein Streifzug durch die Stadt gleicht einer Reise mit der Zeitmaschine, die sich aber nicht nur zurückbewegt. Zum Alltag gehören selbst in der Innenstadt noch die Krämerläden, in denen immer Zeit für ein Schwätzchen ist, und die drei alten Standseilbahnen, die behäbig Hügel auf, Hügel ab durch die Straßen rattern. Lissabon bringt aber nicht nur seinen historischen Charme zur Geltung, gleichzeitig ist die portugiesische Hauptstadt frisch, jung, frech und modern. Relikte aus Antike, Mittelalter und Kolonialzeit kontrastieren mit spektakulären Neubauten wie dem MAAT, dem Museum für Kunst, Architektur und Technologie am Tejo-Ufer in Belém. Oder dem Gare do Oriente im Parque das Nações, dem für die Expo 98 neu entstandenen Stadtviertel. Wo feine Leute einst die Nasen rümpften, flaniert man heute auf Promenaden, deren einstige Lagerhäuser zu trendigen Cafés, Bars oder Restaurants umfunktioniert wurden. In der Innenstadt erheben sich zwischen alten Bürgerhäusern mit Stuckfassaden moderne Bürobauten. Es gibt Designerläden und Modegeschäfte, Museen für moderne Kunst, Kreativquartiere auf alten Fabrikgeländen und Boutique-Hotels mit atemberaubenden Dachterrassen.
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