Gastronomie

Cabaret Voltaire

Zürich
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Anfang des 20. Jh. machte Zürich einen gewagten Sprung über seinen konservativen Schatten. In der Spiegelgasse gab es im Februar 1916 Abend für Abend einen sonderbaren Krawall. Hugo Ball und Hans Arp hatten dort das Cabaret Voltaire eröffnet, in dem sie theatralische Improvisationen und musikalische Zwischenspiele vortrugen. Als ›Tummelplatz verrückter Emotionen‹ bot das Etablissement eine Bühne für avantgardistische Kunst. Unsinnige und absurde Textpassagen, dekonstruierte Musikstücke, provozierender Krach - es war die Geburtsstunde des Dadaismus. Das Cabaret Voltaire musste zwar schon im Juli 1916 seine Pforten wieder schließen, doch der Dadaismus ging als internationale Kunstbewegung um die Welt.
Heute dient das Cabaret Voltaire am Originalschauplatz in der Spiegelgasse erneut als Café, Bühne und Ausstellungsraum und bietet eine Präsentationsfläche für provokative anregende Inszenierungen.

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Inhalt bereitgestellt durch: ADAC Redaktion
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