Tromsø
Highlights & Sehenswertes
Wissenswertes zu Tromsø
In den Wintermonaten liegt Tromsø unter einer dicken Schneedecke, die wie geschaffen ist für herrliche Schneeschuhwanderungen in der Umgebung. Wem das zu anstrengend ist, der kann sich ziehen lassen: von Rentieren oder Huskys. Die Fahrt mit einem Hundeschlitten durch den Schnee gehört zu den absoluten Highlights eines Urlaubs in Tromsø.
Zwischen Anfang November und Ende Januar ziehen Buckelwale und Orcas auf ihrer Reise dicht an Tromsø vorbei. Von der Stadt können halbtägige oder ganztägige Touren verschiedener Anbieter gebucht werden. An Bord von Ausflugsbooten können Groß und Klein den riesigen Meeressäugern ganz nah kommen.
Im Sommer sind die Tage im Tromsø endlos lang, denn die Sonne geht nur kurz bis gar nicht unter. Richtig warm wird es allerdings nicht: Die Durchschnittstemperatur liegt im Juli bei 12 °C. Die Natur lässt sich trotzdem auf wunderschönen Wanderwegen am Ersfjorden, per Kanu oder mit dem Mountainbike erkunden. An vielen Abenden finden in der Eismeerkathedrale Sommernachtskonzerte statt, die um 23 Uhr beginnen: Die Mitternachtssonne taucht den Innenraum der Kirche in ein weiches orangefarbenes Licht – eine geradezu magische Atmosphäre.
Erlebnisse in der Nähe
Orte und Regionen in der Umgebung
Reiseführer-Themen

Essen auf finnisch: Mustamakkara, Muikku und gefüllte Mokassins
Die kulinarischen Genüsse der östlichen Regionen Savo und Karelien sind herzhafter Art. Hier sind die aus Russland stammenden Piroggen beliebt, die in Form und Füllung variierenden Teigtaschen: Überall anzutreffen sind die Karelischen Piroggen (Karjalan piirakka), die aussehen wie Mokassins und mit Reis gefüllt sind. Am besten munden sie bestrichen mit einer Mischung aus Butter und Ei. Typisch finnisch ist das Füllen von Brot. Eine Spezialität aus Kuopio stellt Kalakukko dar: Dabei wird Fisch mit Schweinefleisch in einem rundum geschlossenen Roggenteigmantel gebacken. Alles Fisch An der Küste und in den Schären wird natürlich Fisch gegessen, dort ist der Baltische Strömling (Silakka) der Fisch der kleinen Leute. Auch die Lachsforelle (Kirjolohi) erfreut sich großer Beliebtheit. Sie kommt dem Lachs geschmacklich nahe, ist aber preisgünstiger. Allerdings ist auch der Edelfisch in Finnland nicht teuer, und insbesondere eine Spezialität sollte man sich nicht entgehen lassen: Lachssuppe (Lohikeitto). Im Saimaa-Gebiet wird die Kleine Maräne (Muikku) gebraten und samt Kopf und Flossen verzehrt. Nicht minder schmackhaft ist die Große Maräne (Siika). Der orange-rote Rogen beider Fischarten (Muikunmätä bzw. Siianmätä) schmeckt hervorragend mit Crème fraîche und gehackten Zwiebeln. Viele Finnen halten den Barsch (Ahven) für den besten Speisefisch, obwohl er keine Rarität ist und in jedem See vorkommt. Ein teures Vergnügen dagegen sind Flusskrebse (Rapu), die im Spätsommer Saison haben. Schwarze Würste und Elch Zu den deftigsten Speisen zählt das Karelische Gulasch (Karjalanpaisti) aus Lamm-, Rind- und Schweinefleisch. Herzhaft ist auch eine Spezialität aus Tampere: Mustamakkara, eine Blutwurst, die mit Preiselbeeren gegessen wird und besser schmeckt als sie aussieht. Für Touristen ein Luxus, weil in Restaurants nur selten angeboten, ist Elch. Zwar dürfen im wildreichen Norden jährlich 70 000 Elche erlegt werden. Die meisten landen aber in Privathaushalten.Beliebte Regionen und Orte
Häufig gestellte Fragen
Nordlichter lassen sich in Tromsø zwischen September und März beobachten. Da die Temperaturen in dieser Zeit immer unter dem Gefrierpunkt zwischen –5 und –10 °C liegen, sollte man sich dick anziehen. Die Mitternachtssonne scheint von Ende Mai bis Ende Juli.
Im Zentrum gibt es nur kostenpflichtige Parkplätze und Garagen. Auch die Seitenstreifen an den Straßen sind werktags gebührenpflichtig. Lediglich am Sonntag und an Feiertagen kann dort kostenfrei geparkt werden.
Am einfachsten lässt sich Tromsø mit dem Flugzeug erreichen: Alle Flüge führen über Oslo. Von da aus fliegt man weiter nach Nordnordwegen, z. B. nach Bodø, Evenes, Tromsø und Alta. Die Anreise mit dem eigenen Pkw ist möglich, dauert aber. Verkürzen lässt sie sich, wenn man die Fähre nimmt, z. B. von Kiel bis Oslo.