Der von der Unesco zum Welterbe erklärten Ohrid-See gehört zu den ältesten und tiefsten Seen der Welt und birgt viele »lebendige Fossilien«. Die Ohridforelle lebt nur hier, ist vom Aussterben bedroht und geschützt.
Das Naum-Kloster liegt am Südende des von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärten Ohrid-Sees. Das Kloster wurde um 895 vom heiligen Naum gegründet, der hier begraben liegt. Heute gibt es keinen Konvent mehr und nur die Klosterkirche wird noch für sakrale Zwecke genutzt. Aufgrund seiner sehenswerten Lage gehört es zu den beliebtesten Touristenzielen in Mazedonien. Im Kloster befindet sich ein Hotel und es gibt einige in der wärmeren Jahreszeit geöffnete Restaurants. Busse und Fähren verkehren regelmäßig zwischen dem Ort Ohrid und Sveti Naum.
Der Oridsee und die gleichnamige Stadt Orid mit ihrer Altstadt, der Festung und vielen Kirchen, Klöstern und Moscheen sind UNESCO-Welterbe und die Touristenattraktionen Nordmazedoniens. »Vatikan der Orthodoxen« wird die wohl schönste Stadt Mazedoniens auch genannt, angeblich hat sie für jeden Tag des Jahres ein Gotteshaus. Unter den zahlreichen Kirchen und Klöstern stechen die Kirche des hl. Johannes von Kaneo aus dem 13. Jh, und die zentral gelegene Sophien-Kathedrale (Sv. Sofija) heraus. Letztere wurde bereits im 15. Jh. zu einer Moschee umfunktioniert. Einen guten rundumblick über die Stadt und ihre Umgebung bietet sich von der Festung des Zaren Samuil (958-1014), unter dem Ohrid Hauptstadt seines Bulgarenreiches war.