Impasse du Mont-Saint-Michel
Le Ruisseau Béchet, Normandie, Frankreich
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Tipp der ADAC Redaktion
Nicht nur das Kloster auf dem Mont Saint-Michel ist ein Wunderwerk, auch das Spiel der Gezeiten in der Bucht. Mit 13 m hat die Baie du Mont Saint-Michel den größten Tidenhub Europas, über 12 km zieht sich das Meerwasser zur Ebbe zurück - und dies manchmal im Tempo des Pferdegalopps, heißt es. Wissenschaftler sprechen immerhin von 15 km/h. Am schönsten ist dieses Naturschauspiel vom Zöllnerpfad (Sentier des douaniers) zu beobachten, der auf halber Hanghöhe um die ganze Bucht führt. Im bretonischen Teil der Baie, der Pointe du Grouin, gibt es viele Muschel- und Austernbänke. Die Uferflächen, das Watt und die Salzwiesen sind eine einmalige Feuchtlandschaft voller ökologischer Nischen, in denen man auf Rinder, Schafe und viele Vogelarten trifft. 16 Plätze sind deshalb von Experten zur schmalen Route de la Baie zwischen Pontorson und Sartilly zusammengestellt worden. Die lehrreichen Wanderstrecken sind an den braunen Schildern mit dem Logo der Bucht zu erkennen.
Tipp der ADAC Redaktion
Der Erzengel Michael soll Bischof Aubert veranlasst haben, ihm auf dem Fels im Meer eine Kapelle zu bauen. Im Laufe der Zeit entstanden die Abbaye du Mont Saint-Michel, die Abteikirche (ab 1080), bekrönt mit der vergoldeten Statue des hl. Michael samt Drachen, sowie das Dorf. Majestätisch ragt der Abteiberg über Poldern und Salzwiesen auf. Kühn erheben sich Rittersäle, Kirchengewölbe und Türme auf engstem Raum 157 m über dem Meer. Zu den schönsten Teilen des UNESCO-Welterbes zählen das Refektorium und der gotische Kreuzgang. Seit 1877 führt ein Damm auf die Insel, die bei Flut von Wasser umspült ist. Ab 2025 soll der Wasserstand in der Bucht normalisiert werden und den Mont-Saint-Michel dauerhaft zur Insel machen.
Tipp der ADAC Redaktion
Mit einem holzvertäfelten Gewölbe und dem dreizonigen Wandaufbau aus Arkaden, Emporen und Hochfenstern ist die Abteikirche von Mont Saint-Michel auf der Felsspitze ein typisches Beispiel der romanisch-normannischen Architektur des 11. Jh. Die Terrasse vor ihrem Portal öffnet einen herrlichen Blick über die gesamte Bucht mit den silbrig in der Abendsonne glitzernden Prielen im nassen Sand, der unbewohnten Vogelinsel Tombelaine im Osten und dem Mont Dol im Westen.
Tipp der ADAC Redaktion
Die Chapelle Saint-Aubert befindet sich ebenfalls auf dem Mont Saint-Michel. Diese im 13. Jh. erbaute, auf einem Felsvorsprung gelegene Kapelle ist ein Kleinod der Baukunst. Zur Kapelle führt von der Tour Gabriel ein hübscher Weg entlang der Küste.
Tipp der ADAC Redaktion
Die Bretagne mit ihrer reizvollen Küste und dem idyllischen Hinterland gehört schon lange zu den beliebten französischen Zielen der deutschen Camper. Kein Wunder, denn gute Campingplätze und viele Stellplätze stehen bereit. Neben den Aktivitäten im und auf dem Wasser, glänzt die Bretagne an Land auch mit alten Städten, in deren Altstädten man sich um Jahrhunderte zurückversetzt fühlt. Die Reise mit dem Wohnmobil von Le Mont St.Michel bis Camaret kann ebenfalls zum kulinarischen Genuss werden und damit sind nicht nur die Austern, die man direkt am Meer in der Bretagne gerne schlürft, gemeint.
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