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Tomar

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Der Tempelritterorden errichtete ab 1160 eine Burg über dem Rio Nabão und gründete zu ihrem Fuß die Stadt Tomar. Nach seiner Auflösung fiel sein Vermögen an den neuen Orden der Christusritter, der die Übersee-Entdeckungen förderte. Vom alten Ruhm zeugt in der Burg der Convento de Cristo (Christuskloster), ein UNESCO-Weltkulturerbe. An seine Rundkirche aus dem 12. Jh. wurde im frühen 16. Jh. die manuelinische Kirche der Christusritter gebaut. Fein und filigran an der Außenwand des Chores ist das ›manuelinische Fenster‹, das üppig mit steinernen Tauen, Tang, Muscheln und Christusritterkreuz dekoriert ist.

Highlights & Sehenswertes

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Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Kloster des Christusritter-Ordens Tomar
In Tomar hatten erst die Ritter des Templer-Ordens eine Basis, später war hier der Orden der Christusritter zu Hause. Ihr einstiges, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärtes Hauptquartier gehört zu den historisch wichtigsten Monumenten des Landes. Ursprünglich war der Orden der Templer 1118 gegründet worden, um den Pilgerweg nach Jerusalem zu sichern. Ab 1128 wirkte er auch im heutigen Portugal, wo im Norden schon die Christen und im Süden noch die Mauren herrschten. Anno 1160 begann der Orden mit dem Bau einer mächtigen Burg über dem Rio Nabão, an deren Ufern er zwei Jahre später die Stadt Tomar gründete. Im frühen 14. Jh. verfügte Papst Clemens V. die Auflösung dieses international tätigen Ordens. Sein Vermögen ›erbte‹ in Portugal der neue, nationale Orden der Christusritter (Ordem de Cristo), der erst seinen Sitz in Castro Marim (Algarve) hatte, 1356 aber nach Tomar umzog. Er unterstand der portugiesischen Krone und förderte unter dem Infanten Henrique (Heinrich der Seefahrer, 1394-1460) die Eroberungen und Entdeckungen in Übersee. Im einstigen Sitz von Templern und Christusrittern mit seinen verschiedenen Kreuzgängen findet sich ein lebhaftes Nebeneinander von Romanik, Gotik, Manuelinik, Renaissance und Barock. Aus der Zeit der Templer stammen ursprünglich sowohl die Mauern der Burg über Tomar wie auch, innerhalb der Anlage, eine auf 16-seitigem Grundriss errichtete Kirche aus dem 12. Jh. Im 16.Jh. entstand im dekorativen manuelinischen die daran angrenzende Kirche der Christusritter. Als eines der prächtigsten Werke der Manuelinik, die den Glanz des Entdeckungszeitalters reflektiert, gilt an der Außenwand des Alten Kapitelsaals das ›manuelinische Fenster«, umrahmt von filigranen Tauen, Muscheln und Korallen aus Steinen, die sich wild wuchernd um Säulen ranken. Ganz oben prangt das Kreuz des Ordens der Christusritter.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Tomar Tomar
Der Tempelritterorden errichtete ab 1160 eine Burg über dem Rio Nabão und gründete zu ihrem Fuß die Stadt Tomar. Nach seiner Auflösung fiel sein Vermögen an den neuen Orden der Christusritter, der die Übersee-Entdeckungen förderte. Vom alten Ruhm zeugt in der Burg der Convento de Cristo (Christuskloster), ein UNESCO-Weltkulturerbe. An seine Rundkirche aus dem 12. Jh. wurde im frühen 16. Jh. die manuelinische Kirche der Christusritter gebaut. Fein und filigran an der Außenwand des Chores ist das ›manuelinische Fenster‹, das üppig mit steinernen Tauen, Tang, Muscheln und Christusritterkreuz dekoriert ist.
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