Der Teide ist mit 3718 m der höchste Berg Spaniens und steht ab einer Höhe von 2000 m unter Naturschutz. Er ist das Herz des 18.990 ha umfassenden Teide-Nationalparks, der zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt.
Die Hochebene vereint die vielfarbigen Landschaftsformen Sandwüste, Asche- und Lavafelder, Vulkankegel, Krater und zerklüftete Felsformationen wie die Los Roques de Garcia. Informationszentren befinden sich in El Portillo und im Park im Hotel Parador Nacional. Wer den Berg in aller Stille betrachten möchte, sollte in dem einfachen Parador übernachten. Eine Seilbahn in dessen Nähe bringt Besucher von 2356 m auf 3550 m Höhe.
Den Teide-Gipfel dürfen nur Inhaber einer Genehmigung (unter www.tenerifeon.es/de/) erklimmen. Hier sollen seit 1. Januar 2026 außerdem Eintrittsgebühren von bis zu 25 Euro erhoben werden. Die Preise sind jedoch variabel geplant und abhängig etwa von gewählten Wanderweg. So ist bspw. der Wanderwegs 10 teurer, während zum Beispiel der Wanderweg 7 deutlich günstiger sein soll. Auch wer an einer geführten Tour teilnimmt, soll weniger bezahlen müssen. Die Maßnahme dient dem Schutz des empfindlichen Ökosystems im Teide-Nationalpark. Auch der private Autoverkehr wird reglementiert: Für den Zugang im Privatfahrzeug wird eine weitere Eintrittsgebühr fällig.
Die Straßen zum und im Nationalpark sind sehr gut ausgebaut. Fahrer aus Richtung Süden haben die Wahl zwischen der weiten, kurvenarmen, reizvollen Landstraße TF-38 und der kürzeren kurvigeren Route über Vilaflor.