Wer auf der Suche nach einem coolen, aber nicht überlaufenen Museum ist, sollte unbedingt im "Museum Haus Cajeth" in Heidelberg vorbeischauen. Dieses kleine, aber feine Museum ist ein wahrer Geheimtipp für Kunstliebhaberinnen und -liebhaber, die abseits des Mainstreams etwas Neues entdecken wollen.
Denn das ""Museum Haus Cajeth" erzählt ein Stück Heidelberger Kunstgeschichte. Franz Cajeth, der Gründer des Museums, war nicht nur ein leidenschaftlicher Kunstsammler, sondern auch ein visionärer Galerist. Als Kunstmäzen betrieb er während der 1920er Jahre seine Galerie in Heidelberg und bot den Künstlern der Zeit eine Plattform. Seine Sammlung von rund 200 Werken des 20. Jahrhunderts – darunter Gemälde, Skulpturen und Grafiken – bringt Besucherinnen und Besuchern nicht nur große Namen wie Max Beckmann oder Otto Dix näher, sondern auch weniger bekannte Künstler, welche die Weimarer Zeit prägten. Betritt man die Räume, fühlt man sich sofort wie in einer privaten Kunstgalerie – eine Atmosphäre, die sich wie ein Spaziergang durch ein historisches Wohnzimmer anfühlt.