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Architektur & Denkmal

Schloss Luisium

Dessau
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Fürst Franz von Anhalt-Dessau ließ das kleine Landhaus durch Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff 1774-78 für seine Gattin Luise, nach der die Anlage schließlich auch benannt wurde, als privaten Wohnsitz erbauen. Ganz auf die ehemalige Bewohnerin abgestimmt, erscheint der klassizistische Landsitz heute als die idyllischste der zwischen Dessau und Wörlitz gelegenen Anlagen.
Die kleinen Räume und Kabinette des bezaubernden Landhauses mit ihren feinen Stuckdekorationen und Wandgemälden sind weitgehend original ausgestattet. Das Erdgeschoss enthält einen prachtvollen Festsaal, dessen Deckenmalerei das Haus als ›Tempel der weiblichen Tugenden‹ kennzeichnet. Die gesamte Ausstattung reflektiert die Begeisterung dieser Epoche für die Antike.
Das Bauwerk ist von einem englischen Landschaftsgarten umgeben. Hier befinden sich das ›Schlangenhaus‹, die Orangerie, die Torhäuser und der Ruinenbogen, die in die Auenlandschaft eingebettet wurden. Der von einer Hauptallee zweigeteilte Garten enthält einen wirtschaftlich genutzten Teil, in dem Obst- und Gemüseanbau betrieben wurde. Eine vom Haus ausgehende Sichtachse trifft auf die mit einem markanten Obelisken bekrönte Walderseer Kirche, in deren Turm sich die Grablege des Fürstenpaares befindet.

Kontakt

Öffnungszeiten & Preise

Geöffnet vom 25. März bis 31. Oktober 2016


Das Luisium ist, wie folgt, im Rahmen einer einstündigen Führung zu besichtigen:

März, April, Oktober
Sa, So, Feiertage: 11:00 - 17:00 Uhr

Mai - September
Di- So, Feiertage: 11:00 - 17:00 Uhr

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Inhalt bereitgestellt durch: ADAC Redaktion
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