El Campillo
San Lorenzo de El Escorial, Autonome Gemeinschaft Madrid, Spanien
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Tipp der ADAC Redaktion
In den Bergen nördlich von El Escorial verewigte sich der spanische Diktator Franco mit dem Kriegerdenkmal Valle de los Caídos (Tal der Gefallenen). Es entstand zwischen 1940 und 1956. Ein steinernes Kreuz von 150 m Höhe und 40 m Breite dominiert das Monument; in den Felsen darunter ließ Franco von Kriegsgefangenen eine ›Basilika‹ genannte Höhle schlagen. Viele der Arbeiter kamen dabei ums Leben. 2022 wurde das Denkmal als Zeichen der Demokratischen Erinnerung offiziell in Valle de Cuelgamuros umbenannt.
Tipp der ADAC Redaktion
Im Auftrag König Philipps II. wurde im 16. Jh. der Palast- und Klosterkomplex San Lorenzo de El Escorial erbaut. Wuchtige, strenge Granitmauern umschließen 1860 Räume und 16 Innenhöfe, der Haupteingang befindet sich auf der Westseite. Deren Fassade ist beispielhaft für die Strenge und Symmetrie des gesamten Bauwerks. Besucher betreten zuerst den schmucklosen Patio de los Reyes (Innenhof der Könige), an den die Basilika grenzt. Unter der Kirche befindet sich die barock gestaltete königliche Gruft: In Granit-Sarkophagen liegen fast alle verstorbenen spanischen Monarchen seit Karl V. nebst Angehörigen, darunter bedrückend viele Kinder. Den Klosterbereich schmücken Gemälde u.a. von Luca Giordano, Velázquez, Zurbarán, Tizian und Tintoretto. Die bemerkenswertesten Räumlichkeiten im Palastbereich sind der Schlachtensaal (Sala de las Batallas), in dem großflächige Fresken die Eroberungskriege gegen die Mauren darstellen, sowie die Zimmer des Bourbonentrakts (Palacio de los Borbones) mit historischen Möbelstücken und kostbaren Wandteppichen.
Tipp der ADAC Redaktion
Die unteren Regionen des Gebirges sind dicht bewaldet, von Schluchten, Flüssen, Bächen und Seen durchzogen. In höheren Lagen dominieren Sträucher und Grasflächen. Die Gipfel der Sierra bedeckt oft Schnee, im Winter und Frühjahr unternehmen die Madrilenen gern Ausflüge in die Skigebiete. Höchster Gipfel ist der Peñarala (2430 m) südöstlich von La Granja de San Ildefonso. Den Berg umgibt der Parque Nacional de la Sierra de Guadarrama. Eines der fünf Besucherzentren des 2013 eingerichteten Nationalparks befindet sich nahe Rascafría am Cotos-Pass. Die kleine Bergbahn Tren de la Naturaleza (Naturzug) verkehrt zwischen Cercedilla und Cotos.
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