Pajęcza 4
Krakau, Woiwodschaft Kleinpolen, Polen
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Tipp der ADAC Redaktion
Museen
Galerie der polnischen Malerei des 19. Jh. in der Tuchhalle
KrakówDie Tuchhallen (Sukiennice) beherbergen ein sehenswertes Museum polnischer Malerei und Skulptur. Dem Besucher werden hier Werke polnischer Künstler gezeigt, beginnend mit Werken aus der Zeit der Aufklärung ab der zweiten Hälfte des 18. Jh., über die Zeit der polnischen Romantik, bis zu Akademiethemen der zweiten Hälfte des 19 Jh. und der Zeit des Realismus und Impressionismus. Zusehen sind u.a. Werke von dem bedeutendsten polnischen Historienmaler Jan Matejko (1838-93), der ab 1873 Direktor der

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Bauwerke
Marienkirche Krakau
KrakowDie Anfang des 13. Jh. erbaute und im 15. Jh. erweiterte dreischiffige Marienkirche (Kościół Mariacki) mit ihren schönen, unterschiedlich hohen Türmen (81 m und 69 m) ist das Wahrzeichen der Stadt. Stündlich erklingt vom hohen Turm die Hejnał-Melodie. Das jähe Ende des Trompetensignals erinnert an jenen Wächter, der 1241 vor dem Angriff der Mongolen warnen wollte und dabei, von einem Pfeil getroffen, den Tod fand. Für die Ausstattung ihrer Stadtpfarrkirche spendeten die Krakauer Patrizier. So ga

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Museen
EUROPEUM Centre for European Culture
KrakowEin Getreidespeicher aus dem 17. Jh., ein Bau mit dicken Mauern, wurde zur Dependance des Krakauer Nationalmuseums umgebaut und zeigt heute als Europeum Malerei und Skulpturen des 13.-20. Jh. Zu den Highlights gehören ›Die Anbetung des Jesuskindes‹ (um 1508) von Lorenzo Lotto, ›Die Predigt Johannes des Täufers‹ (1601/04) von Pieter Brueghel d. J. und das ›Porträt eines Jungen mit Bogen und Hund‹ (1673/74) von Nicolaes Maes.

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Museen
Zamek Królewski na Wawelu
KrakówDas heutige Erscheinungsbild des Königsschlosses (Zamek Królewski) geht im Wesentlichen auf König Zygmunt I. zurück, der das ursprünglich gotische Gebäude ab 1507 im Stil der Renaissance umbauen ließ. Der zweigeschossige Arkadenhof zeigt einen umlaufenden Fries, der Polens Monarchen in die Tradition antiker Herrscher stellt. In den Sälen der Residenz werden diverse Sammlungen präsentiert. Bekannt sind vor allem die 136 Gobelins des 16. Jh. aus Brüssel und Arras. Der größte flämische Wandteppich

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Museen
Unterirdisches Museum Krakau
KrakowUnter dem Hauptmarkt kann man im modernen Ambiente des unterirdischen Museums (Podziemia Rynku) ›Auf den Spuren der europäischen Identität Krakaus‹ (so der Titel der Präsentation) wandeln. Vor Ort ausgegrabene Funde ermöglichen Einblicke in die Geschichte. Überbleibsel des 1820 abgebrochenen Rathauses ist der 70 m hohe gotische Rathausturm (Wieża Ratuszowa) neben den Tuchhallen.

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Ortsbild
Wawel
KrakowDer Krakauer Königsweg führt vom Florianstor im Norden über den Hauptmarkt bis zum Wawel, dem Krakauer Schlossberg mit Kathedrale und Königsresidenz (Zamek Królewski na Wawelu). Hier war lange Zeit das Zentrum der weltlichen und geistlichen Macht, von hier aus regierten im 11.-16. Jh. die polnischen Könige das Land. Die dreischiffige Kathedrale der hll. Wenzel und Stanislaus (Katedra św. Wacława i św. Stanisława) war vom 14. bis ins 18. Jh. Krönungskirche und königliche Grablege. In der Vierung

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Bauwerke
Schindlers Fabrik
PlaszowEin Abstecher nach Płaszów, südlich von Kazimierz und jenseits der Weichsel, lohnt sich allein wegen Schindlers Fabrik (Fabryka Schindlera). Der deutsche Unternehmer Oskar Schindler (1908-1974) rettete mehr als 1000 Juden dadurch das Leben, dass er sie als rüstungswichtige Arbeitskräfte in seiner Emaillewarenfabrik beschäftigte. Hier stellt eine vom Historischen Museum szenografisch gestaltete Ausstellung spannend und einfühlsam die Zeit der deutschen Besatzung Krakaus 1939-45 dar. Im Fokus steh

Tipp der ADAC Redaktion
Museen
Jagiellonen-Universität
KrakowDie 1364 gegründete Universität zog schon bald Studenten und Gelehrte aus ganz Europa an. So studierte hier auch der Astronom und Mathematiker Nikolaus Kopernikus (1473-1543). Das Collegium Maius mit seinem gotischen Arkadenhof ist der älteste Teil der Anlage. Es war Ende des 15. Jh. als Lehr- und Wohngebäude errichtet worden. Heute dokumentiert hier das Universitätsmuseum (Muzeum Collegium Maius) die Geschichte der Hochschule. Ausgestellt ist auch ein Globus von 1510, auf dem bereits Amerika da

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Bauwerke
Kathedrale der hl. Wenzel und Stanislaus
KrakowDie dreischiffige Wawel-Kathedrale der hll. Wenzel und Stanislaus (Katedra św. Wacława i św. Stanisława) wurde 1320–64 auf den Resten zweier Vorgängerkirchen erbaut, später um mehrere Kapellen erweitert. Vom 14. bis ins 18. Jh. war sie Krönungskirche und königliche Grablege. In der Vierung steht unter einem prächtigen mit goldenen Säulen versehenen Altarciborium der Silbersarkophag des hl. Stanislaus, der im Jahr 1079 als Bischof von Krakau den Märtyrertod erlitten hatte. In der Heilig-Kreu

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Bauwerke
Czartoryski-Museum
KrakowDas Czartoryski-Museums (Muzeum Czartoryskich) erstrahlt seit Mitte Dezember 2019 nach Restaurierung und Umbau in neuem Glanz. Sein wertvollstes Ausstellungsstück ist ist die ›Dame mit dem Hermelin‹ (1489/90) von Leonardo da Vinci. Dieses Porträt der 17-jährigen Cecilia Gallerani gilt neben der ›Mona Lisa‹ als eines der faszinierendsten Bildnisse von der Hand Leonardos. Die Sammlung umfasst Sakralkunst des 13.–16. Jh., Grafik, italienische, holländische und flämische Malerei des 16./17. Jh., d

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Ortsbild
Kazimierz
KrakowDas 1335 gegründete Kazimierz war bis 1800 eine autonome Stadt mit vornehmlich jüdischer Bevölkerung. Die meisten der 58 000 Juden, die hier 1939 wohnten, wurden von den Nazis ermordet. Nur 3000 überlebten. Erhalten blieben sechs Synagogen. Besuchen sollte man die im 15. Jh. erbaute Alte Synagoge (Stara Synagoga), die nun als Museum über die Kultur und Geschichte der Juden informiert. Sehenswert ist auch die kleine Remuh-Synagoge aus dem 16. Jh. mit dem Friedhof. Steven Spielberg drehte in Kazi

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Ortsbild
Hauptmarkt Krakau
KrakowDas Herz der Altstadt (Stare Miasto) ist der Hauptmarkt (Rynek Główny) mit seinen Straßencafés und dem Denkmal für Polens Nationaldichter Adam Mickiewicz (1798-1855). Im Zentrum des weiten Platzes dominieren die im 14. Jahrhundert als Lager für die Tuchhändler errichteten Tuchhallen (Sukiennice). Der gotische Backsteinbau wurde im 16. Jahrhundert im Stil der italienischen Renaissance mit Attiken verblendet und mit Arkaden versehen. Im Erdgeschoss offerieren Läden Andenken, im Obergeschoss befind

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Bauwerke
Tuchhallen
KrakowDie Renaissance-Tuchhallen (Sukiennice) mit ihren Arkaden teilen den Hauptmarkt seit 1358 in zwei Hälften. Der repräsentative gotische Backsteinbau diente einst als Stofflager der Tuchhändler. Seit 1558 wurde die Fassade im Stil der italienischen Renaissance mit Attiken verblendet. Im 19. Jh. kamen neogotische Formen hinzu. Kleine Läden offerieren Andenken, und im Obergeschoss zeigt die Galerie der Polnischen Kunst des 19. Jh. (Galeria Sztuki Polskiej XIX wieku w Sukiennicach) des Nationalmuseum

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Bauwerke
Stara Synagoga
KrakówDie Alte Synagoge (Stara Synagoga) aus dem 15. Jh. dient heute das Museum über die Kultur und Geschichte der Juden. Die im Erdgeschoss augestgellten Exponate, die für jüdische Zeremonien verwendet wurden illustrieren ihre Verwendung in der Synagoge, bei Feiertagen und jährlichen Feste und im Privat- bzw. Familienbereich. In der Haupthalle, dem einstigen Gebetsraum der Männer dreht sich alles um Feiertage des religiösen jüdischen Kalender wie Sabbat, Rosch Haschana und dem Versöhnungstag, dem

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Ortsbild
Krakau
KrakowGelegen an der Weichsel im südlichen Polen, präsentiert sich Krakau mit einem interessanten Mix aus Kultur und pulsierender Lebensfreude. Das Urlaubsziel ist ideal für einen Städtetrip geeignet und lässt sich perfekt innerhalb eines verlängerten Wochenendes erkunden. Die drittgrößte Stadt des Landes ist vor allem bei jungen Reisenden beliebt und zieht mit mehr als 20 Universitäten zahlreiche Studierende an. Mit erlebnisreichen Krakau-Reisetipps wie einem Rundgang über den Hauptmarkt oder einem B

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Touren
Krakau Stadtrundgang: Kazimierz, Wawel-Burg und -Kathedrale
KrakauKrakau kann Vielfalt – und wie! Zwischen mittelalterlichen Gassen, gotischen Kirchen und der Wawel-Burg zeigt sich eine Stadt, die zugleich jung, weltoffen und voller Energie ist. Zahlreiche Universitäten bringen Studierende aus aller Welt zusammen, in Kazimierz treffen historische Synagogen auf Cafés, Bars und eine lebendige Kulturszene. Der Stadtrundgang führt in fast fünf Stunden von der Barbakane über die Floriànska, den Hauptmarkt und die Marienbasilika bis zum Wawel und das jüdische Vierte

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Ortsbild
Florianska Krakow
KrakowVon der Marienkirche führt die belebte Floriańska Straße (ul. Floriańska) bis zur nördlichen Stadtmauer. Das Florianstor (Brama Floriańska) bildete seit dem 14. Jh. den Zugang zur Stadt, vorgelagert ist das zwei Jahrhunderte jüngere Bollwerk, die Barbakane. Als eine Attraktion der Floriańska gilt das Café ›Jama Michalika‹, dessen Art-Nouveau-Einrichtung von 1908 original erhalten blieb.
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