Inmitten blühenden Grüns südöstlich von Paimpol steht die Ruine der Prämonstratenserabtei Beauport aus dem 13. Jh. In der Französischen Revolution wurde das Kloster aufgelassen. Vom Kreuzgang reicht der Blick bis zum Meer.
Von 1852 bis 1935 zogen Kabeljaufischer von hier nach Island und Neufundland – von Pierre Loti in seinem Roman ›Die Islandfischer‹ (1886) verarbeitet. Heute sichern Austernzucht, Jachthafen und Gemüseanbau den Lebensunterhalt. Durch das Stadtviertel Quartier Latin, einem Labyrinth aus alten Gassen, gelangt man zum Fischer- und Jachthafen. Am Quai Morand stehen alte Reederhäuser. Eine Dampflok zuckelt im Sommer von Paimpol ins Hinterland nach Pontrieux.