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Architektur & Denkmal

Naumburger Dom

Naumburg
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Der Dom ist ein steinernes Zeugnis des 13. Jh. und des Übergangs von der Romantik zur Gotik, sowohl in seiner Bauweise als auch in seiner Ausschmückung. Er ist ein Glanzpunkt der ›Straße der Romanik‹ und nicht nur der gotische Ostchor, der große Kreuzgang und der Domschatz sind sehenswert.
Die berühmteste Naumburgerin heißt Uta. Die geheimnisvoll elegante Schöne sieht hochmodern aus, obwohl sie 800 Jahre auf dem Buckel hat. Sie steht an einem Pfeiler des um 1250 entstandenen Westchors des Doms St. Peter und Paul, zusammen mit ihrem Gatten, dem Markgrafen Ekkehard und weiteren zehn Stifterfiguren.
Neben den Stifterfiguren ist der Westlettner ein Hauptwerk des Naumburger Meisters. Der Westlettner von der Mitte des 13. Jh. zeigt die vorzüglich gearbeitete Passionsszenen: Abendmahl,
Zahlung der Silberlinge an Judas, Gefangennahme Christi, Verleugnung Petri gegenüber der Magd, Verleugnung Petri gegenüber den Wächtern und Christus vor Pilatus. Die Geißelung und die Kreuztragung sind hingegen hölzerne Ergänzungen von 1737.
Beachtenswert ist auch das Dreikönigsbild an der Ostseite der Dreikönigskapelle. Der Anmut und Grazie der von Lukas Cranach dem Älteren dargestellten Maria Magdalena (um 1517/18) wird man sich nur schwer entziehen können. Die hölzerne Pietà aus dem frühen 14. Jh. bildet wegen ihrer Farbigkeit und ihrer expressiven Ausdruckskraft einen weiteren Höhepunkt des Domschatzgewölbes.

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Öffnungszeiten & Preise

March 1 bis October 31
: Mo-Sa 9-18 Uhr, So/Fei 11-18 Uhr. November bis Februar: Mo-Sa 10-16 Uhr, So/Fei 12-16 Uhr. Domführung: März bis Oktober Mo-Do 10, 14 Uhr, Fr/Sa 10, 14, 16 Uhr, So/Fei 12, 14, 16 Uhr. November bis Februar Mo-Do 11 Uhr, Fr/Sa 11 und 14 Uhr, So/Fei 12 und 14 Uhr. Turmführung das ganze Jahr über Fr-So, Fei 15 Uhr.
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Naumburger Dom

Inhalt bereitgestellt durch: ADAC Redaktion
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