Pyrenäen

Die rund 430 km lange Gebirgskette der Pyrenäen verläuft zwischen Okzitanien und Spanien und trennt die Iberische Halbinsel vom Rest Europas. Der Gebirgszug lockt mit wilder Bergwelt und uralter französischer und spanischer Kultur. Naturverbundene erkunden im Urlaub auf idyllischen Pfaden Gipfel, Täler und Bergseen, Reisende rasten in beschaulichen Dörfern. Und drei Stationen des Jakobswegs sowie der Wallfahrtsort Lourdes erweisen sich nicht nur für Pilgernde als lohnende Urlaubsziele auf der Pyrenäen-Karte.

Pyrenäen: Traumziel für mehrtägige Wanderungen

Anders als die stark frequentierten Alpen bieten die spanischen und französischen Pyrenäen als Urlaubsziel kaum berührte Wanderpfade und einsame Berghütten. Der Fernwanderweg GR 10 führt von Küste zu Küste und erweist sich mit 1.000 km Länge eher als Langzeit-Projekt. Daneben gilt der Rundwanderweg Carros de Foc im katalanischen Teil der Pyrenäen als traumhafte mehrtägige Wanderung – bei der Routenplanung helfen Wanderkarten. Die beste Reisezeit für einen Wanderurlaub in den Pyrenäen, besonders in höheren Lagen, sind die Sommermonate Juli und August.

Perle der Pyrenäen: San Sebastián

Umgeben von den Ausläufern der Pyrenäen und an einer im perfekten Halbkreis geschwungenen Bucht gelegen, beglückt das baskische San Sebastián seine Gäste mit Natur und Kultur im Übermaß. Der Hausberg Monte Urguell und Sehenswürdigkeiten wie die Kirchen Buen Pastor oder San Ignacio de Loyola locken als Ausflugsziele. Rustikale Pintxo-Bars (Pintxos sind kreativ belegte Baguettestücke) und weltberühmte Restaurants machen die Stadt zum kulinarischen Reisetipp.

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Roncesvalles
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Roncesvalles

Roncesvalles
Das erste Etappenziel des Jakobswegs auf spanischem Boden ist ein idyllischer Weiler am Rande der Pyrenäen. Den Ort dominiert ein Klosterbau, zu besichtigen sind die Stiftskirche sowie ein kleines Museum mit sakraler und weltlicher Kunst. Die Gegend, die zu gemütlichen Spaziergängen einlädt, war Schauplatz der im »Rolandslied« beschriebenen Schlac
Castelnou
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Castelnou

Castelnou
Das hübsche Festungsdorf wird von einer Burg aus dem 10. Jh. überragt. Die wiederum ist von einem mediterranen Park mit diversen Picknickplätzen umgeben. Dort können sich alle Mitfahrer die im Burgkeller erhältlichen Château de Castelnou-Weine schmecken lassen.
Ribes de Freser
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Ribes de Freser

Ribes de Freser
Die Kleinstadt Ribes de Freser ist Ausgangspunkt für die Fahrt mit der Zahnradbahn Cremallera (katalanisch: Reißverschluss) hinauf zum Wallfahrtsort Santuari de Núria. Die Bahn fährt über hohe Brücken und durch viele Tunnel, überwindet wilde Schluchten und klettert mehr als tausend Höhenmeter, eine Reise voller Nervenkitzel und wildromantischer Aus
Puilaurens
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Puilaurens

Puilaurens
Die Ruine der Burg Puilaurens, mit zinnenbekränzter Ringmauer und vier Türmen ein gut erhaltenes Beispiel mittelalterlicher Wehrarchitektur, erhebt sich in nahezu 700 m Höhe. In den Katharerkriegen des 13. Jh. war sie bis zuletzt ein Hort des Widerstandes.
Ripoll, Santa María
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Santa Maria de Ripoll

Ripoll
Der Besuch des Städtchens Ripoll lohnt schon allein wegen der Klosterkirche Santa María. Ihr Portal an der Westfassade, eine steinerne Bilderwand, wird als ein Wunderwerk katalanischer Romanik gepriesen und Ripoll-Bibel genannt, denn die Skulpturen und Reliefs zeigen Christus und Apostel, dazu Szenen aus dem Alten Testament und dem Alltagsleben der
Villefranche-de-Conflent, Fort Libéria
Tipp der ADAC Redaktion
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Fort Libéria Villefranche-de-Conflent

Villefranche-de-Conflent
Ein steiler Weg und die 734 Stufen eines unterirdischen Gangs verbinden Villefranche mit dem hoch gelegenen, mächtigen Fort Libéria, 1681 ebenfalls von Vauban mit drei Mauerringen erbaut. Die Mauern bieten schöne Ausblicke auf die Stadt und den Canigou.
Montségur
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Burg Montségur

Montségur
Vom Parkplatz an der D 9 führt ein steiler Pfad in etwa 20 Minuten hinauf zu den Ruinen der auf der Spitze eines 1200 m hohen Berges gelegenen sagenumwobenen Katharerfestung Montségur. Im 13. Jh. wurde die Burg, deren Name ›sicherer Berg‹ bedeutet, zehn Monate lang von königlichen Truppen belagert. Als sich die Belagerten 1244 ergaben, wählten über
46 Museu Episcopal, pl. Bisbe Oliba 3 (Vic)
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Museen

Museu Episcopal

Vic
Das Museu Episcopal besitzt eine der bedeutendsten Sammlungen mittelalterlicher Kunst in Katalonien. Gezeigt werden Gemälde, Skulpturen, Fresken und Schnitzereien. Auch archäologische Funde sind ausgestellt, und dazu kommen Kunsthandwerk, Möbel, Keramik und Textilien. Ein immersiver Raum erlaubt das Eintauchen in die virtuelle Welt des Mittelalters
Andorralavella03
Tipp der ADAC Redaktion
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Casa de la Vall

Andorra la Vella
Der historische Mittelpunkt von Andorra la Vella ist die Casa de la Vall (Haus des Tales), ein wuchtiger Natursteinbau aus dem 16. Jh. Hier tagt seit 1580 der Rat des Landes. Im Sitzungssaal (Sala de Consejos) im 1. Stock steht der Schrank der sieben Schlösser, in dem einst die wichtigsten nationalen Dokumente aufbewahrt wurden. Zugänglich waren si
Arles-sur-Tech, Gorges de la Fou
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Gorges de la Fou

Arles-sur-Tech
Wenige Kilometer westlich von Arles-sur-Tech erstreckt sich die Gorges de la Fou. Zwischen April und September ist die schmale Schlucht, deren mehr als 200 m hohen Felswände bis auf 1 m heranrücken, auf einer Länge von 1,2 km begehbar. Derzeit ist die Gorges de la Fou gesperrt. 2019 hat ein Erdrutsch die Höhle unbegehbar gemacht, das Stegsystem mu
Saint-Bertrand-de-Comminges, Cathédrale de Saint-Bertrand de Comminges
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Notre-Dame de Saint-Bertrand-de-Comminges

Saint-Bertrand-de-Comminges
Der Stolz dieses halb verfallenen, einstmals stark befestigten Rastortes auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela (im nordspanischen Galicien) ist die romanisch-gotische Kathedrale mit Schnitzereien und einem überaus stimmungsvollen Kreuzgang, der von der romanischen Vorgängerkirche stammt.
Boule dAmont, Prieuré de Serrabone
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Bauwerke

Prieuré de Serrabone

Boule d´Amont
Ein Kleinod romanischer Steinmetzkunst birgt die einstige Klosterkirche aus dem 11. Jh. auf einem kargen Hügel der Aspres. Ihren Innenraum schmückt eine Empore mit eindrucksvoll skulptierten Säulenkapitellen. Unter den vielgestaltigen Motiven sind Löwen, Greife, Monster und Erzengel im Kampf des Guten gegen das Böse.
La Mongie, Pic du Midi de Bigorre
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Pic du Midi de Bigorre

La Mongie
Der Pic du Midi de Bigorre (Spitze des Südens bzw. Bigorrer Mittagsspitze) erhebt sich als 2877 m hoher Berg in den französischen Pyrenäen. Von seinem Gipfel eröffnet sich nicht nur eine herrliche Aussicht auf die rund 300 km lange Kette der Pyrenäen, sondern im Observatorium auch ein Blick auf Sonnenflecken und Sterne. Von Bagnères-de-Bigorre gel
Encamp und Canillo
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Encamp und Canillo

Encamp
Das Dorf Encamp lockt mit dem Museu Nacional de l’Automòbil: Die Sammlung zeigt mit 80 Autos die Entwicklung der Fahrzeuge ab 1885. Auch 100 Fahrräder sind ausgestellt. Im nächsten Dorf, Canillo, hütet das Museu de la Moto an der Plaça Carlemany 4 eine feine Sammlung von 150 Motorrädern.
Millas, Domaine Força Real
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Landschaft

Domaine Força Real

Millas
Von Perpignan kommend klettert die D 12 in angenehmen Kurven durch karge Gebirgslandschaft hinauf nach Vingrau und in die Hügel der Serre. Auf der D 9, vorbei an der Caune de lArago, einer Karsthöhle, erreicht man den Winzerort Tautavel. Weiter auf der D 9 nach Estagel, dann auf der D 612 über Montner auf den 265 m hohen Col de la Bataille. Auf de
Encamp / Andorra, Grandvalira
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Grandvalira

Encamp / Andorra
Andorras wahrer Schatz ist die Landschaft: Die Täler und Gipfel der Pyrenäen sind ideal zum Wandern, Klettern und Ski fahren. Zu Andorra gehören mehrere Skigebiete, mit Grandvalira auch das größte der Pyrenäen. Die 200 Pistenkilometer von Grandvalira sind von mehreren Gemeinden im Nordosten aus zugänglich, zum Beispiel von Encamp und Canillo.
Gavarnie/Luz-Saint-Sauveur, Parc National des Pyrénées
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Parc National des Pyrénées

Gavarnie/Luz-Saint-Sauveur
Seit 1967 schützt der Parc National des Pyrénées ein 45.707 ha großes Stück der Ostpyrenäen. Wildbäche, Hochgebirgsseen, Gletscher und majestätische Kiefern- und Buchenwälder prägen die Landschaft. In den Tälern auf Höhen zwischen 1060 und 3298 m leben Bartgeier, Königsadler, Gämse, Luchs und Bär - solange kein Jäger den Wildtieren nach dem Leben t
Vic, Kathedrale von Vic
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Kathedrale

Vic
Die Kathedrale Sant Pere (11. Jh.) wurde mehrfach zerstört und Ende des 18. Jh. im neoklassizistischen Stil wieder aufgebaut. Jetzt sind nur noch Glockenturm und Krypta im Originalzustand erhalten. In der Hauptapsis und den Seitenkapellen schuf der Katalane Josep Maria Sert (1874-1945) üppige Wandgemälde.
Pyrenäen entdecken

Wissenswertes zu den Pyrenäen

Die Bergwelt der Pyrenäen zeigt sich im Ordesa-Nationalpark von ihrer spektakulärsten Seite, mit Gletschern, Canyons und Gipfeln bis 3.000 m Höhe. Vom sehenswerten spanischen Städtchen Torla oder vom französischen Gavarnie aus lässt sich die Region auf 22 ausgewiesenen Wanderwegen erkunden. Von Torla lohnt auch ein Abstecher ins 45 km entfernte mittelalterliche Ainsa.

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Häufig gestellte Fragen

Wildes Campen ist in den Pyrenäen nicht erlaubt. Besonders in den küstennahen Abschnitten der Bergregion wird die Einhaltung dieses Verbots streng kontrolliert.

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