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Jokkmokk

Jokkmokk

Jeden Februar reisen Samen aus ganz Lappland, Schweden, Norwegen, Finnland und Russland nach Jokkmokk. Dort findet seit 1605 am ersten Wochenende im Februar (Do-Sa) der große Wintermarkt statt. Er lockt bei unwirtlichen -40 C immerhin 50 000 Teilnehmer und Besucher in die Stadt, die nur 8000 Einwohner zählt. Obwohl längst Einheitswaren vom Kartoffelschäler bis zur Gummibettflasche auf dem Traditionsmarkt Einzug gehalten haben, werden auch noch typische Gegenstände und samisches Kunsthandwerk verkauft. Anfang des 17 Jh. ließ König Karl IX. im Norden Schwedens einige Marktplätze anlegen, um auch die Samen zum Handel und Missionierung leichter erreichen zu können. Auch konnten so Steuern leichter eingetrieben werden.
Jokkmokk ist der Hauptort der schwedische Samen.
Der Aussichtsberg der Stadt ist der Storknabben, auf den ein Wander- und Autoweg führt. Von hier aus bietet sich bei klarem Wetter einen herrlichen Panoramablick auf die Mitternachtssonne.

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Essen auf finnisch: Mustamakkara, Muikku und gefüllte Mokassins

Die kulinarischen Genüsse der östlichen Regionen Savo und Karelien sind herzhafter Art. Hier sind die aus Russland stammenden Piroggen beliebt, die in Form und Füllung variierenden Teigtaschen: Überall anzutreffen sind die Karelischen Piroggen (Karja­lan pii­rakka), die aussehen wie Mokassins und mit Reis gefüllt sind. Am besten munden sie bestrichen mit einer Mischung aus Butter und Ei. Typisch finnisch ist das Füllen von Brot. Eine Spezialität aus Kuopio stellt Kalakukko dar: Dabei wird Fisch mit Schweinefleisch in einem rundum geschlossenen Roggenteigmantel gebacken. Alles Fisch An der Küste und in den Schä­­ren wird natürlich Fisch gegessen, dort ist der Baltische Strömling ­(Silakka) der Fisch der kleinen Leute. Auch die Lachsforelle ­(Kirjolohi) erfreut sich großer Beliebtheit. Sie kommt dem Lachs geschmacklich nahe, ist aber preisgünstiger. Allerdings ist auch der Edelfisch in Finnland nicht teuer, und insbesondere eine Spezialität sollte man sich nicht entgehen lassen: Lachssuppe (Lohikeitto).  Im Saimaa-Gebiet wird die Kleine Maräne (Muikku) gebraten und samt Kopf und Flossen verzehrt. Nicht minder schmackhaft ist die Große Maräne (Siika). Der orange-rote Rogen beider Fischarten (Muikunmätä bzw. Siianmätä) schmeckt hervorragend mit Crème fraîche und gehackten Zwiebeln. Viele Finnen halten den Barsch (Ahven) für den besten Speisefisch, obwohl er keine Rari­tät ist und in jedem See vorkommt. Ein teures Vergnügen dagegen sind Flusskrebse  (Ra­pu), die im Spätsommer Saison haben. Schwarze Würste und Elch Zu den deftigsten Speisen zählt das Karelische Gulasch (Karjalanpaisti) aus Lamm-, Rind- und Schweinefleisch. Herzhaft ist auch eine Spezialität aus Tampere: Musta­makkara, eine Blutwurst, die mit Preiselbeeren gegessen wird und besser schmeckt als sie aussieht. Für Touristen ein Luxus, weil in Res­taurants nur selten angeboten, ist Elch. Zwar dürfen im wildreichen Norden jährlich 70 000 Elche erlegt werden. Die meisten landen aber in Privathaushalten.
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