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Finistère

Brest, Frankreich

Ans Ende der Welt locken wild zerklüftete Küsten mit Leuchttürmen, Kalvarienberge und traditionelle Spitzenhauben.
Ganz im Westen der Bretagne ragt das Departement Finistère in den rauhen Atlantik. Während es für die Römer Finis Terrae, das Ende der Welt war, nennen es die Bretonen Penn ar Bed, Anfang der Welt. Nirgendwo sonst ist die Bretagne ursprünglicher. Hauptzentren sind im Norden die Hafenstadt Brest und im Süden Quimper.

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Pointe du Raz
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Pointe du Raz

Pointe du Raz

Die Pointe du Raz mit ihren etwa 70 m hohen zerklüfteten Felswänden ist berühmt für ihre wilde Schönheit und berüchtigt wegen der tückischen Gewässer. Bei Sturm bietet sich ein Naturschauspiel mit hohen Brechern und ohrenbetäubendem Lärm.
Huelgoat
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten

Huelgoat

Huelgoat

Das Städtchen ist das Zentrum des Parc Naturel Régional dArmorique. Beim Wandern durch die letzten großen Wälder der Bretagne sind alte Denkmäler, reißende Bäche und Felsenmeere zu entdecken. Der Roche Tremblante (Zitterfelsen) kann trotz seiner 100 t Gewicht durch einen Stoß bewegt werden.
Brest, Océanopolis
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten

Océanopolis

Brest

In seinen Ausmaßen unübertroffen ist das futuristische, krebsförmig gebaute Hochseeaquarium und Meeresmuseum Océanopolis am östlichen Stadtrand. In riesigen Becken wird von Kleinstkrebsen über Quallen bis zu Haien das Leben in den verschiedenen marinen Ökosysteme der Welt veranschaulicht. Außerdem gibt es ein Becken, dessen Meerestiere man berühren kann.
Guimiliau, Lampaul-Guimiliau
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Lampaul-Guimiliau

Guimiliau

Den berühmten Calvaire des Pfarrbezirks (Enclos) von Guimiliau bevölkern über 200 Figuren in 25 Szenen. Eine Nebenrolle spielt das arme Landmädchen Katel Gollet, das mit dem Teufel tanzt und dafür von furchterregenden Dämonen in den Höllenschlund gezerrt wird. Auch im Nachbarort Lampaul wartet ein umfriedeter Pfarrbezirk.
Quimper, Musée des Beaux-Arts
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Musée des beaux-arts de Quimper

Quimper

Für eine Provinzstadt besitzt Quimper mit dem Museum der Schönen Künste eine ungewöhnlich reiche Gemäldesammlung. Sie umfasst Werke der italienischen und französischen Schule des 16. und 17. Jh., auch flämische Meister wie Peter Paul Rubens sind vertreten. Besonders interessant sind die Maler der Schule von Pont-Aven wie Emile Bernard, Paul Sérusier oder Maurice Denis, die die Landschaft der Cornouaille bei Quimper als Freiluftatelier nutzten.
Roscoff, Jardin Exotique
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Jardin Exotique

Roscoff

Im 1987 angelegten Jardin Exotique gedeihen exotische Pflanzen aus Afrika, Amerika, Australien und von den Atlantikinseln, darunter Eukalyptuspflanzen, Baumfarne und südafrikanische Zwiebelpflanzen. Der mit Felsformationen, Wasserspielen, Kaskaden, Bassins und Brunnen ausgestattete Garten beheimatet auf einer Fläche von 1,6 ha mehr als 3.400 verschiedenen Pflanzen. Eine 18 m hohe Granitklippe eröffnet einen Panoramablick auf die Bucht von Morlaix.
Crozon, Presqu'Île de Crozon
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Crozon-Halbinsel

Crozon

Steile Klippen und eine starke Brandung, Ginster, Heide und geduckte Bauernkaten prägen die Halbinsel von Crozon. Die 70 m hohe, spektakuläre Steilküste Pointe de Penhir bietet bei gutem Wetter eine Sicht bis zur Pointe du Raz.
Concarneau, Musée de la Pêche
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Musée de la Pêche

Concarneau

Das Fischereimuseum, untergebracht im alten Arsenal, informiert über die Entwicklung des Fischfangs von den ältesten Fangmethoden bis hin zu modernsten Techniken. Schiffsmodelle, Nachbauten und kleine Schiffe dokumentieren die Unterschiede zwischen der traditionellen und der modernen Fischerei, darunter ein Rettungsboot von 1894 und ein 1981 abgetakelter Trawler.
Saint-Thégonnec, Enclos paroissial de Saint-Thégonnec
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Enclos paroissial de Saint-Thégonnec

Saint-Thégonnec

Seit dem 16./17. Jh. wetteiferten die Pfarreien der Region darum, den schönsten umfriedeten Pfarrbezirk zu besitzen. Kern dieser Anlagen ist ein Friedhof mit Calvaire, einem Bildstock aus Stein, der die Leidensgeschichte Christi und das Wirken des Dorfheiligen darstellt. Der in der Renaissance erbaute Pfarrbezirk von St-Thégonnec, der Enclos paroissial de Saint-Thégonnec, besteht aus Triumphtor, Kalvarienberg und Kirche mit prächtigen bretonischen Verzierungen und dem zweistöckigen Beinhaus mit
Brest, Cours Dajot
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Cours Dajot

Brest

Eine großartige Aussicht auf den Hafen von Brest und die Elorn-Mündung bietet die Promenade Cours Dajot auf der alten Festungsmauer. An seinem Ende blieb das Château aus dem 12.-17. Jh. als einziges historisches Gebäude erhalten. Von dort fällt der Blick nach Norden auf den Pont de Recouvrance, bis 2008 Europas größte Hubbrücke, die den Fluss Penfeld überspannt.
Brest, Musée national de la marine
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Musée national de la marine

Brest

In der Festung von Brest zeigt das Marinemuseum Exponate aus 17 Jahrhunderten Seefahrtsgeschichte, im Speziellen der Stadt Brest, darunter Schiffsmodelle, Gemälde, Skulpturen und Kleinst-U-Boote. Die Besichtigung der historischen Räume des Schlosses und die Aussicht über die Bucht runden den Besuch ab.
Quimper, Musée Départemental Breton
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Musée Départemental Breton

Quimper

Das Bretonische Heimatmuseum zeugt von der kulturellen Vielfalt der alten Bischofsstadt Quimper. Es residiert im ehemaligen Bischöflichen Palais neben der Kathedrale und zeigt u.a. Möbel, Trachten, Fayencen und Funde aus gallo-römischer Zeit. Es zeigt Töpferkunst verschiedener Epochen, Trachten, Möbel, Kunsthandwerk und Funde aus Vorgeschichte und Antike.
Morlaix, Maison de la Duchesse Anne
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Bauwerke

Maison de la Duchesse Anne

Morlaix

Zu den in Morlaix unter Denkmalschutz stehenden Fachwerkhäusern mit Erkern zählt auch die Maison de la Duchesse Anne. Das zwischen 1520 und 1530 erbaute Haus ist ein sogenanntes Laternenhaus, wobei damit der überdachte, prachtvoll ausgeschmückte Innenhof gemeint ist, der als Tageslichtquelle diente.
Plougastel-Daoulas, Calvaire de Plougastel-Daoulas
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Calvaire de Plougastel-Daoulas

Plougastel-Daoulas

Kunstfreunde finden in der Stadt Plougastel-Daoulas einen der bedeutendsten und mit 10 Meter Höhe einen der größten Kalvarienberge der Bretagne, der zwischen 1602 und 1604 nach dem Ende einer Pestepidemie erbaut wurde. In 28 Szenen erzählen über 180 steinerne Figuren die Leidensgeschichte Christi.
Morlaix, Maison à Pondalez
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Maison à Pondalez

Morlaix

Das Musée de Morlaix breitet seine Schätze in zwei Gebäuden aus: in der Maison à Pondalez und in einem alten Jakobinerkloster, in dem Wechselausstellungen stattfinden. Die Maison à Pondalez ist ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus aus dem 16. Jh. mit einem monumentalen Steinkamin, einer Wendeltreppe und Holzübergängen in einem großen Raum. Hier befinden sich Exponate im Zusammenhang mit der Stadtgeschichte und dem täglichen Leben wie Schrankbetten, Truhen und Werkzeug.
Morgat, Grottes Marines
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Grotten von Morgat

Morgat

Ein gängiger Zeitvertreib auf der Halbinsel Crozon ist ein Ausflug mit dem Boot zu den Grottes Marines, die bis zu 80 m tief und 15 m hoch sind. Sie sind die größte Attraktion des Seebads Morgat. Boote fahren im Hafen Morgats vom Quai Kador ab.
Camaret-sur-Mer, Alignements de Lagatjar
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Alignements de Lagatjar

Camaret-sur-Mer

Ganz in der Nähe von Camaret, auf dem Weg zur Pointe de Penhir, geben die Menhire von Lagatjar archäologische Rätsel auf. 143 Langsteine stehen hier in Reihen (Alignements). Dienten sie als Sonnenkalender, Tempel oder Energiezentren? Bisher enthüllten die Kolosse ihr Geheimnis nicht.
Le Faou, Parc Naturel Régional d'Armorique
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Parc Naturel Régional d'Armorique

Le Faou

Das Gebiet im bretonischen Hinterland um die höchsten Erhebungen Roc Trévezel und Tuchenn-ar-Gador (383 bzw. 384 m) blieb weitgehend naturbelassen und wurde zum Regionalpark erklärt. Heidelandschaften, Sümpfe, Torfmoor, Hecken, kahle und bewaldete Höhenrücken wechseln sich in wunderbarer Ursprünglichkeit ab. Doch etwa die Hälfte des Parks ist Meeresgebiet inklusive der Inseln Ouessant, Île de Sein und Île Molène. Das Ecomusèe in den Monts d’Arrée in Moulins de Kerouat, das Ecomusèe auf Ouessant
Camaret-sur-Mer, Pointe de Penhir
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Pointe de Penhir

Camaret-sur-Mer

Von Camaret führt eine Straße über den Ort Veryach zur 70 m hohen, spektakulären Steilküste an der Pointe de Penhir, die bei gutem Wetter eine Sicht bis zur Pointe du Raz erlaubt. Die Pointe de Penhir ist so schroff und steil, dass viele Bergsteiger hier für Touren in den Alpen trainieren.
Menez-Home
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Ménez-Hom

Plomodiern

Einen eindrucksvollen Panoramablick über die Halbinsel von Crozon, die Rade de Brest und die Baie de Douarnenez genießt man nach dem Aufstieg auf den 330 m hohen Ménez-Hom. Der den Kelten heilige Berg befindet sich zwischen Plomodiern und Trégarvan. Gleitschirmflieger starten von hier zu einem Flug über die friedliche bretonische Küstenlandschaft. 
Concarneau, Bootsausflug zu den Îles Glénans
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Aktivitäten

Bootsausflug zu den Îles Glénans

Concarneau

Ein Bootsausflug ab Concarneau (Port de Pêche) zu den 20 km vom Festland entfernten Îles Glénans lohnt sich. Auf der Insel Saint-Nicolas hat man Zeit zur freien Verfügung, bevor man auf einer einstündigen Kreuzfahrt durch den Glénan-Archipel auch die Inseln Penfret, Bananec, Le Loch, Drenec, Fort Cigogne in Augenschein nehmen kann. Dabei erhält man Informationen zu Flora und Fauna der Inseln.
Saint-Pol de Léon, Ancienne Cathédrale
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Ancienne Cathédrale

Saint-Pol de Léon

Ein architektonisches Ausrufezeichen von Saint-Pol de Léon ist die gotische Kathedrale (12.-16. Jh.). Das liebevoll geschnitzte, figurenreiche Chorgestühl illustriert das Leben des hl. Polanus, einer der sieben Gründerväter der Bretagne und Namensgeber für den Ort.
Brignogan-Plage, Côte des Abers
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Côte des Abers

Brignogan-Plage

Die Küste westlich Brignogan-Plages ist für Urlauber reizvoll, für Seefahrer tückisch. Eine Kette imposanter Leuchttürme sichert die gefährliche Passage, u.a. der mit 82,5 m höchste Leuchtturm Europas auf der Île de la Vierge. Die Abers sind fjordartige Flussmündungen, die am Ende der Eiszeit unter den Meeresspiegel sanken. Wegen des niedrigen Wasserstands bei Ebbe gibt es dort keine großen Häfen. Einzig das Sammeln von Tang und Algen bringt am ›Ende der Welt‹ wirtschaftliche Erträge.
Saint-Pol de Léon, Chapelle du Kreisker
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Chapelle du Kreisker

Saint-Pol de Léon

Der 78 m hohe Turm der Chapelle du Kreisker (14./15. Jh.) in St-Pol-de-Léon bietet einen herrlichen Ausblick über die umliegenden Artischockenfelder bis zum Meer. Der Ort trägt seinen Namen nach dem Drachentöter Paul Aurélien aus Wales, dessen Gebeine in einem Reliquienschrein in der Kathedrale aufbewahrt werden.
Saint-Jean Trolimon, Notre-Dame-de-Tronoën
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Notre-Dame-de-Tronoën

Saint-Jean Trolimon

Die winzige Kirche in einsamer und windgepeitschter Landschaft besitzt den ältesten Calvaire, Kalvarienberg, der Bretagne (Mitte 15. Jh.). Unterhalb der drei Kreuze stehen die zum Teil verwitterten Figuren um einen schweren Sockel. Auffallend sind der archaische Stil und der expressive Charakter der Passionsszenen.
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