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Parque Natural de Montesinho
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Parque Natural de Montesinho

Bragança
Der rund 74.000 ha große Naturpark Montesinho liegt inmitten eines rauhen Mittelgebirges, zwischen der Landstraße von Chaves nach Bragança und der spanischen Grenze. Er ist ein Ziel für herrliche Wanderungen durch Eichen-, Kiefern- und Kastanienwälder oder in einsame Bergdörfer. Durch das Parkgebiet führen mehrere beschilderte Wege, die in Informationsbroschüren gut erläutert werden.
Arouca, Ponte 516 Arouca
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Ponte 516 Arouca

Arouca
Portugals neue Touristenattraktion, die Ponte 516 Arouca im Norden des Landes, ist mit 516 m die die drittlängste Fußgänger-Hängebrücke der Welt. Mutige können in luftigen 175 m Höhe die Schlucht des Flusses Paiva überqueren - auf einem durchsichtigen, 1,2 m breiten und durchaus wackligen Metallgitterweg. Die Konstruktion im UNESCO-Geopark Arouca, etwa eine Autostunde südöstlich von Porto gelegen, wird von Stahlseilen und zwei massiven Türmen auf jeder Seite gehalten. Verantwortlich für das spektakuläre Design ist das Forschungsinstitut Itecons an der Universität Coimbra. Der Bau dauerte etwa zwei Jahre und kostete ca. 2,1 Mio Euro. Kinder unter sechs Jahren dürfen die Brücke nicht betreten, Minderjährige müssen von ihren Eltern begleitet werden. Und auch Erwachsene kommen nur in Begleitung eines Touristen-Guides auf die Ponte 516 Arouca.
Porto, Casa da Música
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Casa da Música

Porto
Das Haus der Musik, ein gewaltiger Signaturbau von Rem Kool­haas mit kristallin gebrochenen Flächen und kühner Treppenrampe, wurde 2005 eröffnet. Es ist Heimstatt dreier renommierter Orchester. Der Konzert­saal begeistert durch seine verschleierte Glasfassade.
Braga, Bom Jesus do Monte
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Bom Jesus do Monte

Braga
Bragas spektakulärste Sehenswürdigkeit erhebt sich auf einem Hügel 6 km außerhalb der Stadt. Schon aus großer Entfernung sieht man die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende, im 18. Jh. erbaute Wallfahrtskirche Bom Jesus do Monte, zu der eine Zickzack-Freitreppe mit fast 600 Stufen und 14 Kapellen hinauf führt. Zu dieser barocken Monumentaltreppe gibt es aber auch zwei weniger anstrengende Alternativen. Nach oben führen eine gewundene Straße und die 1882 eingeweihte Standseilbahn Elevador do Bom Jesus, die älteste ihrer Art auf der iberischen Halbinsel. Sie besitzt einen umweltfreundlichen Antrieb: Stets fahren simultan ein Wagen bergauf und einer bergab. An der Bergstation lässt man einem Tank, der unter dem dort befindlichen Wagen angebracht ist, mit Quellwasser vollaufen. Mit seinem Gewicht zieht dieser Wagen bei der Abfahrt den anderen Wagen nach oben und wird unten entleert. Von der Parkanlage oben bei der Wallfahrtskirche bieten sich gute Weitblicke.
Porto, Igreja do Carmo
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Igreja do Carmo

Porto
Inmitten der lebendigen Stadt Porto befindet sich die Igreja do Carmo. Das beeindruckende Gotteshaus zieht nicht nur Gläubige, sondern auch Kunst- und Geschichtsliebende aus aller Welt an – vor allem wegen seiner Azulejos-Fassade, aber auch wegen seiner interessanten Geschichte. Denn die barocke Kirche, offiziell bekannt als Igreja da Venerável Ordem Terceira de Nossa Senhora do Carmo, wurde im 18. Jahrhundert erbaut und gehört zu einem Ensemble von zwei Kirchen. Das Besondere: Die beiden Kirchen werden durch eine ungewöhnlich schmale Wohnhausfassade getrennt. Dieses Wohnhaus wurde ursprünglich gebaut, um sicherzustellen, dass Mönche und Nonnen getrennt blieben, da eine direkte Verbindung zwischen den Klöstern der Karmeliten und der Karmeliterinnen vermieden werden sollte. Die Fassade der Igreja do Carmo ist ein hervorragendes Beispiel für den barocken Stil, der im 18. Jahrhundert in Portugal populär war. Sie ist reich verziert mit kunstvollen Skulpturen und Schnitzereien. Doch was die Kirche wirklich auszeichnet, sind die beeindruckenden Azulejos – die typischen portugiesischen Fliesen: Die blau-weiße Keramik bedeckt seit 1912 die gesamte Seitenfassade der Kirche und stellt Szenen aus dem Leben des heiligen Elias und der Jungfrau Maria dar. Die Fliesenarbeit macht die Igreja do Carmo zu einem der meistfotografierten Orte in Porto.
Porto, Igreja de São Francisco
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Igreja de São Francisco

Porto
Im 18. Jh. verwandelte üppiges, vergoldetes Holzschnitzwerk (Talha dourada) die vormals schlichte gotische Igreja de São Francisco aus dem 14. Jh. in eine der prunkvollsten Kirchen Portugals.
CRAT 1 (Porto)
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Museu do Vinho do Porto

Porto
Die Geschichte des Portweins und der Portwein-Kellereien, den Transport mit den Rabelo-Booten und den Handel zeigt das Portweinmuseum in einem alten Lagerhaus am Ufer des Douro.
Porto, Ponte Luís I
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Ponte Luís I

Porto
Die Ponte Luís I gilt als ikonisches Wahrzeichen von Porto – schließlich überspannt sie majestätisch den Douro-Fluss. Die 1886 eingeweihte schmiedeeiserne Brücke wurde von dem berühmten Ingenieur Théophile Seyrig entworfen, einem Studenten von Gustave Eiffel. Optisch besticht die Brücke durch ihre imposante Doppelbogenkonstruktion. Die zwei Ebenen werden für unterschiedliche Verkehrszwecke genutzt: Die obere Etage ist für Fußgänger und die Straßenbahn reserviert, während die untere für Fahrzeuge vorgesehen ist. Eine solche doppelte Nutzung war damals innovativ und ermöglichte eine effiziente Verkehrsführung. Bis heute verbindet die Brücke die beiden Stadtteile Porto und Vila Nova de Gaia, das Zentrum der Portweinproduktion. Neben ihrer beeindruckenden Architektur bietet die Ponte Luís I atemberaubende Ausblicke auf die Stadt und den Fluss – besonders bei Sonnenuntergang. Ein Spaziergang auf der oberen Fußgängerbrücke, die sich 45 Meter über dem Wasser befindet, ist ein unvergessliches Erlebnis und ein Muss für alle Porto-Besucherinnen und Besucher.
Porto, Estação de São Bento
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Estação de São Bento

Porto
Hier wartet man ausnahmsweise gern. Ein Blickfang sind die imposanten Bilder aus Azulejos (Kacheln), die in der Halle dieses 1916 eingeweihten Bahnhofes prangen. Die Motive reichen von historischen Ereignissen aus der Geschichte Portugals über ländliche Szenen bis zur Entwicklungsgeschichte der Transportmittel.
Porto, Igreja dos Clérigos
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Igreja dos Clérigos

Porto
Porto liegt einem zu Füßen, wenn man im barocken Gotteshaus Igreja dos Clérigos den Kirchturm erklimmt. Der Torre dos Clérigos ist mit 76 m der höchste Kirchturm Portugals und das Wahrzeichen der Stadt. Die Kirche wurde im frühen 18. Jh. auf einem ovalen Grundriss gebaut.
Vila Real, Casa de Mateus
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Casa de Mateus

Vila Real
Rund 3 km außerhalb von Vila Real liegt das alte Weingut Casa de Mateus, das auf den Etiketten der von hier stammenden Flaschen des Mateus-Roséweines abgebildet ist. Einige Räume des aus der Barockzeit stammenden Schlosses sind für Besucher zugänglich, darunter die Kapelle, sowie der umliegende, überaus stimmungsvolle Park mit einem See und einer zum Tunnel geformten Thuja-Allee. Heute gehört die imposante Anlage einer Stiftung, die nicht nur das Ziel hat, das historische Erbe zu pflegen, sondern auch kulturelle, wissenschaftliche und pädagogische Aktivitäten fördert.
Porto, Jardins do Palácio de Cristal
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Jardins do Palácio de Cristal

Porto
Die Jardins do Palácio de Cristal sind eine malerische Parkanlage im Herzen von Porto. In der friedlichen Oase abseits des Stadttrubels kann man auf gepflegten Rasenflächen entspannen, Vögeln beim Zwitschern zuhören und die spektakuläre Aussicht auf Porto und den Douro-Fluss genießen.  Die Gärten wurden im 19. Jahrhundert rund um den ursprünglichen Kristallpalast angelegt, der 1865 für die Internationale Ausstellung von Porto erbaut wurde. Der Palast, der nach dem berühmten Londoner Kristallpalast benannt war, wurde 1951 abgerissen und durch das aktuelle Gebäude, das Pavilhão Rosa Mota, ersetzt. Die Gärten selbst wurden von dem deutschen Landschaftsarchitekten Émile David gestaltet und kombinieren verschiedene Stilelemente zu einer romantischen Atmosphäre. Die Jardins do Palácio de Cristal bestehen aus einer Vielzahl thematischer Gärten, darunter der Rosengarten, der Aromagarten und der Garten der Gefühle. Diese verschiedenen Bereiche sind durch malerische Wege und Aussichtspunkte auf den Douro-Fluss und die Stadt Porto miteinander verbunden.
Vila Real, Palacio de Mateus
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Palácio de Mateus

Vila Real
Das barocke Herrenhaus Palácio de Mateus zeugt mit prächtigen Innenräumen und Gärten von Gewinnen aus dem Weingeschäft. Auch unterschiedliche Führungen und Weinproben Weinproben sind möglich.
Porto, Fundação Serralves
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Serralves-Park

Porto
Rund 3 km westlich des Zentrums von Porto zeigt die Stiftung Serralves zeitgenössische Kunst in wechselnden Ausstellungen von renommierten Künstlern. Eine Sehenswürdigkeit ist schon das von dem Architekten Álvaro Siza Vieira entworfene moderne Gebäude in einer ausgedehnten Gartenanlage, in der Skulpturen ausgestellt sind und ein Baumwipfelpfad neue Perspektiven eröffnet.
Braga, Kathedrale von Braga
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Kathedrale von Braga

Braga
Wenn Braga das ›Rom von Portugal‹ ist, dann ist unter seinen 30 Kirchen die Kathedrale Sé der Petersdom. Im späten 11. Jh. gegründet, wurde sie im romanischen Baustil begonnen. Hinzu kamen im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Elemente der Gotik, der Manuelinik, der Renaissance und des Barock. Innen sieht man die Königskapelle (Capela dos Reis) mit Sarkophagen von 1513 des Stifters Heinrich von Burgund und seiner Gemahlin Teresa, den Eltern von Portugals erstem König, Afonso Henriques. Ferner gibt es den Kreuzgang sowie Grabkapellen, die reich mit Azulejos und Malereien geschmückt sind. Zur Kathedrale gehören auch ein Museum für sakrale Kunst (Museu da Sé) mit dem São-Geraldo-Kelch und eine Schatzkammer.  
Porto, Kathedrale Sé
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Kathedrale Sé

Porto
Mit dem Bau der Kathedrale auf dem Hügel Pena Ventosa wurde ­Anfang des 12. Jh. begonnen. Aus dieser Zeit sind die romanische Doppelturmfassade mit Rosettenfenster und das Langhaus erhalten. Der Chor wurde im 17. Jh. barock erneuert, Retabel, Chorgestühl und Wandmalereien hundert Jahre später. Den gotischen Kreuzgang (14. Jh.) dekorierte man damals mit blau-weißen Azulejos, und an der Nordfassade kam eine barocke Loggia hinzu.
Porto, Forte de São João Batista
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Forte de São João Batista

Porto
Das Forte de São João Baptista da Foz erhebt sich stolz über der Mündung des Douro-Flusses in Porto. Errichtet im 17. Jahrhundert, diente die historische Festung zum Schutz vor Piratenangriffen und feindlichen Übergriffen.  Heute lohnt sich der Besuch des Forts vor allem wegen der spektakulären Aussicht auf den Atlantik und den Mündungsbereich des Douro. Außerdem bietet das Fort eine ruhige Alternative zum Stadttrubel – ideal für erholsame Spaziergänge und historische Entdeckungen.
Vila Nova de Gaia, Mosteiro da Serra do Pilar
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Mosteiro da Serra do Pilar

Vila Nova de Gaia
Wer zum Kloster Serra do Pilar (16./17. Jh.) aufsteigt, findet eine Kirche gebaut auf einem runden Grundriss - und genießt einen Postkarten-Blick auf das gegenüberliegende Porto.
Viana do Castelo, Funicular de Santa Luzia
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten

Funicular de Santa Luzia

Viana do Castelo
Die Standseilbahn überwindet die 160 m Höhenunterschied vom Ort Viana do Castelo zur Wallfahrtskirche in sieben Minuten. Mit 650 m Strecke ist sie die längste ihrer Art in Portugal.
Vila Nova de Gaia, Teleférico de Gaia
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten

Teleférico de Gaia

Vila Nova de Gaia
Etwa fünf Minuten dauert die Fahrt mit der Seilbahn. Sie schwebt über den Portweinkellereien entlang des Douro und ermöglicht herrliche Ausblicke auf die Stadt und den Fluss.
Porto, Börse
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Palácio da Bolsa

Porto
Die Börse (1842–1910) von Porto birgt hinter ihrer strengen klassizistischen Fassade reich geschmückte Säle und die Halle Pátio das Nações mit kunstvollem Glasdach. Die Welt des Orients repräsentiert die Sala Árabe mit arabischen Schriftzügen und Goldornament. Eine Besichtigung der Börse ist im Rahmen einer Führung möglich.
Viana do Castelo, Hospitalschiff Gil Eannes
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Hospitalschiff Gil Eannes

Viana do Castelo
Im Hafen von Viana do Castelo liegt die weiße ›Gil Eannes‹, die ­heute als Museumsschiff fungiert. Es war von 1955-1973 beim Kabeljaufang als Hospitalschiff vor allem für die Fischer und deren Familien eingesetzt. Die Besichtigung, u.a. des alten Operationssaals, ist auch für Familien mit Kindern interessant.
Douro-Tal
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Douro-Tal

Vila Real
Die Heimat der Portwein-Trauben bezaubert mit tiefen Tälern, terrassierten Schieferhängen und alten Weingütern. Auf dem Douro werden ab Porto Bootsfahrten angeboten. Eine schöne Tour mit Boot, Zug oder Auto (24 km) führt von Pinhão, dessen Bahnhof Azulejo-Bilder zieren, nach Peso da Régua. Zur etwas außerhalb der Bischofsstadt Lamego gelegenen Wallfahrtskirche Nossa Senhora dos Remédios steigen jährlich am 8. September Hunderttausende die 686 Stufen hoch. Lamego selbst lockt mit Schaumwein und Räucherschinken.
Naturpark Alvão
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Naturpark Alvão

Mondim de Basto
Nordwestlich von Vila Real liegt der 7220 ha große Parque Natural do Alvão mit schroffen Felsen, tiefen Schluchten, Wasserfällen, Seen und kleinen Dörfern, deren Schieferhäuser teils noch Strohdächer aufweisen. Er ist benannt nach dem bis 1283 m ansteigenden Höhenzug Serra do Alvão, dessen Hänge im Winter mitunter mit Schnee bedeckt sind. In besonders strengen Wintern können Dörfer gar von der Außenwelt abgeschnitten sein. Von den Anhöhen im Park öffnen sich herrliche Weitblicke. Die Attraktion im Park ist Portugals höchstgelegener und über Kaskaden 250 m tief herabdonnernder Wasserfall Fisgas do Ermelo.
Citânia de Briteiros houses and paving
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Citânia de Briteiros

Briteiros - São Salvador
Rund 13 km von Guimarães entfernt, auf dem Monte de São Romão, liegt diese frührere eisenzeitliche Siedlung aus der Zeit um 500 v.Chr., zu der rund 150 Häuser gehört haben dürften. Unter der Leitung des Archäologen Francisco Martins Sarmento wurden die Reste im Jahr 1875 freigelegt. Zu sehen sind Einraumhäuser, Straßen, Gassen, Steinwälle und Kanäle für Wasser sowie rekonstruierte Rundhütten. Einen historischen Rahmen vermittelt rund 2 km entfernt das Museu da Cultura Castreja. Verschiedene archäologischen Funde, die bei den Ausgrabungen in der Citânia im 19. Jh. zutage traten, sind in Guimarães, im Museu Martins Sarmento, zu sehen.
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