Sacramento, die Hauptstadt Kaliforniens, entfaltet ihre Skyline am Zusammenfluss von American und Sacramento River. Wahrzeichen der City ist die Tower Bridge, eine goldfarbene Hubbrücke von 1935.
In Old Sacramento kann man auf Kopfsteinpflaster und hölzernen Gehsteigen an mehr als 100 rekonstruierten historischen Gebäuden entlangschlendern, in denen Restaurants, Kneipen, Läden und kleine Museen untergebracht sind. Am Sacramento River liegt der Raddampfer Delta King vor Anker, heute ein Hotel.
Das Railroad Museum von Sacramento zeigt Lokomotiven und Waggons aus der Zeit, als die Eisenbahn und nicht das Automobil das wichtigste Fortbewegungsmittel in den USA war.
Die Sammlung, eine Schenkung der Familie Crocker, ist in deren Stadtpalais mit Galeriegebäude und einem Anbau, dem Teel Family Pavilion von 2010, ansässig. Gezeigt wird Kunst aus Europa und den USA vom Barock bis in die Gegenwart. Hinzu kommen Fotos von Ansel Adams und jede Menge Keramik.
Das weiße California State Capitol mit seiner schlanken Kuppel ist dem Washingtoner zum Verwechseln ähnlich. Der Regierungssitz ist als Museum zugänglich, jeweils zur vollen Stunde finden Touren statt, auch durch den Capitol Park.
1839 erwarb der Schweizer Einwanderer Johann Sutter ausgedehnte Ländereien in Kaliforniens Central Valley. Anschließend gab er ihnen den Namen Neu-Helvetien. Doch als auf seinem Grund Gold gefunden wurde, verlor er alles - die Goldsucher scherten sich nicht um seine Besitzrechte. So verarmte Sutter, und aus Neu-Helvetien wurde Sacramento. Als Freilichtmuseum baute man Sutter’s Fort originalgetreu wieder auf. In der Nähe widmet sich das Indian Museum der Kultur und Lebensweise der indigenen Völker Kaliforniens. Besucher haben die Möglichkeit, indianische Werkzeuge und Techniken auszuprobieren.