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Pigalle

Paris, Frankreich
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Pigalle ist das Vergnügungsviertel rund um den Place Pigalle. Hier finden sich neben dem bekannten Moulin Rouge auch andere Shows, zugleich weniger Pornokinos und Sexshops. Coole Bars und experimentierfreudige Bühnen locken eine andere Klientel ins Viertel. Ehemalige Ballhäuser wie das 1807 eröffnete Elysée-Montmartre am (72 Blvd de Rochechouart) und das La Cigale (120 Blvd de Rochechouart) wandelten sich zu Konzertsälen. Den Umbau von La Cigale zur Rock- und Chansonbühne leitete der Stardesigner Philippe Starck.

Highlights & Sehenswertes

Unterkunft Aktivitäten Architektur & Denkmal Veranstaltungen Gastronomie Gesundheit & Wellness Landschaft & Natur Museen & Ausstellungen Service Ladestation Tour Stadtbild & Ortsbild & Ensemble
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Musée de Montmartre Paris
Das Museum, das der Geschichte des Quartiers, seiner künstlerischen Bohème des 19. und 20. Jh. sowie den berühmten Cabarets gewidmet ist, umfasst mehrere Gebäude in der Rue Cortot sowie die sie rahmenden Jardins Renoir. Zu sehen sind Gemälde, Zeichnungen und Plakate jener Künstler, die am Montmartre ihre Ateliers hatten, darunter Berühmtheiten wie Auguste Renoir, Henri de Toulouse-Lautrec und Maurice Utrillo. Ausblicke auf die Weinberge des Montmartre bieten die 2012 eröffneten Renoir-Gärten. Das Besondere an ihnen ist, dass sie nach Gemälden Auguste Renoirs angelegt sind. Die Obst- und Mandelbäume, Flieder, Rosen und Hortensien wachsen hier genauso wie Renoir sie einst gemalt hat.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Musée de l'Orangerie Paris
Das Musée de lOrangerie am Westende des Jardin des Tuileries versammelt Meisterwerke der Moderne vom Impressionismus bis zu den 1930er-Jahren. Die Werke stammen aus dem Besitz von Jean Walter und Paul Guillaume, welcher Eigentümer der bekanntesten Galerie für Moderne in Paris war. Im Untergeschoss sind 13 Gemälde von Paul Cézanne zu sehen, darunter seine großartigen ›Pommes et Biscuits‹ (1880), sowie Werke von Renoir, Picasso und Matisse. In den ovalen Sälen des Erdgeschosses sind die großen Glanzlichter des Impressionismus ausgestellt, ›Les Nymphéas‹ von Claude Monet. Die neun Gemälde, 2 m hoch und bis zu 6 m lang, zeigen den Seerosenteich in Monets Garten in Giverny, jenes Bildmotiv, das er ab 1918 bis zu seinem Tod 1926 immer wieder malte. Im Wasser zwischen den Seerosen spiegeln sich die Bäume und der Himmel in seinen wechselnden Stimmungen, im Morgenlicht, mit ziehenden Wolken, tiefblau und klar wie ein Spiegel oder aufgewühlt und flammendgelb bei Sonnenuntergang.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Musée de Cluny Paris
Auf dem Areal römischer Thermen wurde 1485–1510 das Hôtel de Cluny im gotischen Flam­boyant­stil errichtet. Als Musée du Moyen Âge zeigt das Cluny seit 1844 die antiken Thermen selbst sowie Kunst und Kunsthandwerk aus  dem Mittelalter. Star der Sammlung ist ›Die Dame mit dem Einhorn‹, eine Serie von sechs Tapisserien des 15. Jh. im höfischen Stil. Fünf Teppiche symbolisieren die fünf Sinne, der sechste trägt die Inschrift ›Mon seul désir‹, mein einziges Verlangen. Er kann als ein Sinnbild von Tugend und Keuschheit verstanden werden.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Musée de l'Armée und Dôme des Invalides Paris
Das Hôtel des Invalides wurde 1676 von Jules Hardouin-Mansart als Heim für 4000 Kriegsveteranen, die Invalides, errichtet. Heute ist hier das Musée de lArmée ansässig, das anhand von Schlachtplänen und viel Kriegsgerät dokumentiert, wie wehrhaft die Grande Nation war und ist. Im Ostflügel präsentiert das Musée des Plans-Relief Modelle historischer Festungen. Teil des Veteranenheims war der Invalidendom mit seiner vergoldeten Barockkuppel. 1840 wurde er zum Grabmal umgebaut. In der Krypta steht ein kolossaler Sarkophag aus rotem russischen Quarzit. In ihm ruht Kaiser Napoleon I. Bonaparte (1769–1821).
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Le Grand Rex Paris
Noch 90 Jahre nach der Eröffnung zieht das Cinéma Rex die Blicke auf sich. Hinter der monumentalen Art Déco-Fassade von 1932 verbirgt sich der mit 2650 Plätzen Europas größter Kinosaal, dessen originale Ausstattung denkmalgeschützt ist. Nicht mehr im Untergeschoss vorhanden sind das Polizeikommissariat, die Gepäckaufbewahrung und der Kindergarten. Dafür schimmern von der nachtblauen Decke noch immer die Sterne. Neben der normalen Kinotätigkeitwerden auch Konzerte und ander Events geboten.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Palais de Chaillot Paris
Das Palais de Chaillot, zur Weltausstellung 1937 errichtet, birgt drei Museen. Das Musée de la Ma­rine (bis Herbst 2022 geschl.) zeigt Schiffsmodelle, Navigationsinstrumente und Taucheranzüge. Das Musée de lHomme erzählt die Geschichte der Menschheit mit modernster Präsenta­tions­technik. Die Cité de l‘Architecture et du Patrimoine präsentiert altes Baudekor, Friese, Fresken, Skulpturen und Modelle moderner Bauten.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Palais de Tokyo Paris
Das Palais de Tokyo ist ein Relikt der Weltausstellung von 1937. Im linken Flügel zeigt das Musée dArt moderne de la Ville de Paris hochkarätige moderne Kunst von den 1920er Jahren bis zu Werken aktueller Künstler wie César oder Spoerri. Der rechte, unsanierte Flügel bietet mit seinem Rohbaucharme dem Site de Création contemporaine das passende Ambiente - das Laboratorium avangardistischer Kunst ist ein Nabel der jungen Pariser Kunstszene.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Musée Grévin Paris
In der Passage Jouffray befindet sich das Wachsfigurenkabinett Musée Grevin (Métro 8, 9, Rue Montmartre) mit nachgestellten Szenen aus der französischen Geschichte. Aber auch Prominente in Wachs sind zu entdecken, von Jimi Hendris und Marilyn Monroe bis zu Papst Franziskus. Auch Sportler wie der Fußballer Mbappé oder Lionel Messi oder Modeschöpfer wie Jean Paul Gaultier sind vertreten. Ein verwirrender Spaß nicht nur für Kinder ist das Spiegelkabinett.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Sainte-Chapelle Paris
Der streng anmutende, klassizistische Justizpalast birgt im größten seiner Innen höfe ein Meisterwerk gotischer Architektur: die 1243–48 errichtete Sainte-Chapelle. Sie diente als Reliquienschrein zur Aufbewahrung der Dornenkrone Christi, die heute in der Schatzkammer von Notre-Dame aufbewahrt wird. Von der unteren Kapelle, die eine sehr niedrige Decke hat, gelangt man über eine schmale Wendeltreppe in die obere Kapelle. Wahrhaft überwältigend ist der Anblick der filigranen Fensterbahnen, deren Glasmalereien wie Edelsteine funkeln. Schmale Säulenbündel rahmen die hohen Glaswände und streben hinauf zu dem mit Goldsternen auf blauem Grund verzierten Gewölbe.
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft & Natur Jardin des Plantes Paris
Der 1626 angelegte Botanische Garten Jardin des Plantes besaß zunächst vor allem Heilpflanzen, Gewächshäuser verschiedener Klimazonen und ein Hochgebirgsgarten mit 2000 Pflanzen aus Regionen vom Himalaya bis nach Korsika kamen hinzu. Am Westeingang steht seit 1734 eine Libanonzeder. Dem Garten angegliedert sind der Zoo Ménagerie, die Bibliotheken und die Naturkundlichen Sammlungen zur Tierwelt, Geologie, Mineralogie und Botanik. Die Grande Galérie de l‘Évolution ist eine Stahl- und Glaskonstruktion von 1889. Hier sind 3000 ausgestopfte Tiere aus aller Welt versammelt, darunter Elefanten, Giraffen und Nashörner.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Musée d'Orsay Paris
Auskragende Vordächer und riesige Ziffernblätter erinnern daran, dass das Museum bis 1939 ein Bahnhof war, der Gare dOrsay. Seit 1973 bieten die Bahnhofshalle und die angrenzenden Säle Malerei und Skulptur der Jahre 1848 bis 1914, vom Klassizismus Ingres und der Romantik eines Delacroix über den Naturalismus von Courbet und Millet bis hin zum Impressionismus des großen Monet. Zu den Glanzstücken der Sammlung gehören neben Monets farbflirrenden Gemälden auch Meisterwerke von Degas, Renoir, Manet, Cézanne, Gauguin und van Gogh sowie Skulpturen von Maillol und Rodin.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Conciergerie Paris
Den Amtssitz des königlichen Haushofmeisters, des Concierge, hatte man 1370 zum Kerker umfunktioniert. Im 16./17. Jh. befand sich im westlichen Turm die Folterkammer. Für Marie-Antoinette und Revolutionsführer Maximilien de Robespierre war die Conciergerie letzte Station auf dem Weg zur Guillotine – und auch für weitere 2500 Menschen, die während der Französischen Revolution in Paris zum Tode verurteilt wurden. Conciergerie, Palais de Justice und Sainte-Chapelle gehören zum Palais de la Cité. Die Con- ciergerie beeindruckt durch die lang gezogene viergeschossige Fassade am nordöstlichen Ufer der Seine und durch die Salle des Gens d‘Armes, den einstigen Aufenthaltsraum der Leibgarde. Dessen riesiges gotisches Gewölbe wird von 69 Pfeilern getragen.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Grand Palais Paris
Das neobarocke Grand Palais mit seiner riesigen Glaskuppel entstand wie die nahe Seinebrücke Pont Alexandre III. zur Weltausstellung von 1900, die Entwürfe zeichnete Charles Girault. Durch die 15.000 qm großen Glasdächer, die von eleganten Stahlsäulen getragen werden, flutet Licht in die kathedralhohe Halle. Heute wird das Grand Palais für Kunstausstellungen, Kultur- oder Sportevents und Modenschauen der Haute Couture genutzt (bis 2024 geschl,)
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft & Natur Jardin du Luxembourg Paris
Maria de Medici ließ sich nach dem Tod Heinrichs IV. aus Sehnsucht nach ihrer Heimat ein Palais im Stil des Palazzo Pitti von Florenz errichten. Das ab 1615 erbaute Palais du Luxembourg hat gemäß seines Vorbilds eine Fassade mit grob behauenen Quadern. Die hohen Mansarddächer entsprechen allerdings ganz dem französischen Baustil. Seit 1836 ist das Palais Sitz des französischen Senats. Im Jardin du Luxembourg schlendert man vorbei an Topfpalmen, Skulpturen, der Imkerschule und dem Observatorium. Im Wasserbecken lassen Kinder ihre Holzboote schwimmen.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal La Coupole Paris
Die grösste aller Pariser Brasserien war einmal Treffpunkt der Bohème. In der Coupole war in den 1920er-Jahren die bunte Truppe der Montparnasse-Künstler zuhause, allen voran Picasso, Man Ray und Giacometti, aber auch der Schriftsteller Hemingway. 1500 Flaschen Champagner wurden bei der Eröffnung 1927 geleert. Über den heutigen Champagnerverbrauch schweigt die Geschäftsführung. Genügend Flaschen auf Eis liegen jedenfalls immer.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Petit Palais Paris
Das Petit Palais gegenüber dem gand Palais geht auf Pläne Giraults zurück. Ganz im Stil des Historismus mischen sich hier Elemente des Neobarock und Neorokoko: ein vergoldetes, mit Muschelornamenten verziertes Portal, kolossale Säulen, opulenter Figurenschmuck und eine zentrale Kuppel. Im Innern zeigt das Musée des Beaux-Arts Kunst und Kunsthandwerk von der Antike bis ins 19. Jh. Darunter sind Spitzenwerke von Rembrandt, Delacroix, Gauguin, Monet, Corot, Courbet und Cézanne.
Tipp der ADAC Redaktion
Shopping Le Bon Marché Rive Gauche Paris
Le Bon Marché heißt das älteste, 1838 gegründete Kaufhaus an der Seine, und ist zugleich das einzige auf der Rive Gauche. Die stählerne Dachkonstruktion, die die Rue Babylone beherrscht, stammt übrigens von Gustave Eiffel. Zum Bon Marché hat sich die Grande Epicerie gesellt. Das bestsortierteste Feinkostgeschäft von Paris bietet auf grosser Fläche Spezialiäten aus allen französischen Regionen und der ganzen Welt an.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Jules Verne Paris
Beliebt bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen ist ein Tisch im Nobel-Restaurant Jules Verne im zweiten Stock des Eiffelturm auf 125 m. Das Restaurant hat einen Privataufzug und erspart somit seinen Besuchern das Schlange stehen für den normalen Aufzug in die 2. Etage. Sie werden unten am Südpfosten schon vom Personal empfangen und im Lift nach oben geleitet. Vor allem am Abend ist das Restaurant zu empfehlen, da der Eiffelturm dann in besonderem Licht erstrahlt und mit sehr schönen Lichteffekten aufwarten kann.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Cimetière du Père Lachaise Paris
Zu den meistbesuchten Pariser Sehenswürdigkeiten zählt der Cimetière du Père Lachaise. Um sich auf dem Friedhofsgelände nicht zu verlaufen, sollte man sich einen Plan der wichtigsten Gräber besorgen, den es in den Friedhofsgärtnereien beim Haupteingang gibt. Zu den bekanntesten Ruhestätten gehören die von Edith Piaf und dem Rocksänger Jim Morrison. Auch Molière, Balzac, Yves Montand und Oscar Wilde sind hier begraben.
Tipp der ADAC Redaktion
Gastronomie Café de Flore Paris
Das Café de Flore am Boulevard Saint Germain ist eines der legendären Pariser Literaten-Cafés. Hierhin flüchteten sich im Winter Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir, um drinnen im Warmen zu schreiben. Messingschilder an den Tischen im schönen Art déco-Saal verweisen auf die Lieblingsplätze prominenter Stammgäste, zu denen in den 1960-Jahren auch Roman Polanski, Karl Lagerfeld, Alain Delon, Brigitte Bardot und Yves Saint-Laurent gehörten.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Panthéon Paris
Vorbild des Kuppelbaus mit griechisch-römischer Tempelfassade war das Pantheon in Rom. Ursprünglich als Kirche geplant, erhielt er bei seiner Fertigstellung 1790 im Geiste der Französischen Revolution jedoch eine neue Funktion als Ruhmeshalle und Grabstätte berühmter Persönlichkeiten. In seinem prächtigen Ambiente ruhen die Größen Frankreichs, darunter Voltaire, Alexandre Dumas, Jean-Jacques Rousseau, Louis Braille und, als einzige Frau, Marie Curie.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Tour Eiffel Paris
Der Ingenieur Gustave Eiffel errichtete den 324 m hohen Eisenfachwerkturm für die Weltausstellung von 1889. Bis heute ist der Tour Eiffel das höchste Bauwerk von Paris. Schrägaufzüge in den Pfeilern gehen zur zweiten Plattform, man kann aber auch die Treppe nehmen, insgesamt 704 Stufen. Auf der ersten Plattform sorgt der Glasboden für Aufregung. Auf der zweiten Plattform lockt das Restaurant Jules Verne. Die dritte Plattform bietet zum Weitblick eine Champagner-Bar. Abends strahlt der Turm zu jeder vollen Stunde für 5 Min. im Licht von 20.000 LED-Leuchten.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Fondation Louis Vuitton Paris
Für die Kunstsammlung des Vuitton-Direktors Bernard Arnault errichtete Frank Gehry im Bois de Boulogne ein verrücktes Traumhaus. Seine weißen Baukörper sind prismisch gebrochen und von 12 geblähten Segeln aus 3600 Glasscheiben ummantelt. In den elf Ausstellungs­galerien werden Werke von Andy Warhol, Ellsworth ­Kelly, Basquiat und Jeff ­Koons gezeigt. Ein besonderes Erlebnis sind auch die Ausblicke von den Dachterrassen.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Musée de Quai Branly Paris
Stararchitekt Jean Nouvel stellte das Museum der Weltkulturen auf hohe Stelzen mitten in einen Garten. Zur Seine hin ist sogar die Fassade als grüne Pflanzenwand gestaltet. Im Innern schlängelt sich der Parcours im stimmungsvollen Halbdunkel durch die Geschichte der Kulturen von der Frühzeit bis in die Gegenwart. Zu sehen sind ornamentale Malereien australischer Aborigines, altjapanische Textildrucke, Batikstoffe der Mong aus Nordvietnam und China. Aus Mali kommen Masken der Dodong, aus dem Kongo nagelbeschlagene Statuen der Nkisi.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Saint-Eustache Paris
Die zweitgrößte Kirche von Paris entstand 1532–1640 auf Anregung König Franz I. als Neubau einer Vorgängerkirche des 13. Jh. Vorbild für die fünfschiffige Basilika war Notre-Dame. Von Grundriss und Aufbau ist Saint-Eustache gotisch, wie schon die Strebepfeiler außen bezeugen, weist jedoch auch Re naissance elemente auf. Die klassizistische Westfassade stammt aus dem 18. Jh. Zur Ausstattung gehören gewaltige Grabmäler, schöne Wand- und Glasmalereien sowie das Bronzetriptychon ›Das Leben Christi‹ von Keith Haring. Kostenlose Orgelkonzerte gibt es sonntags um 17.30 Uhr.
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