Das Dorf am Ufer der Oise zog im 19. Jh. zahlreiche, heute weltberühmte Maler an. Als Wegbereiter der Künstlerkolonie, die sich nach und nach in Auvers niederließ, gilt Charles-Francois Daubigny, der von seinem schwimmenden Atelier aus den Fluss und Frachtkähne malte. Eine Sammlung seiner Werke bewahrt das Musée Daubigny im Manoir des Colombières. Der Ort selbst ist eine Fundgrube von Bildmotiven, die Daubigny, Corot, Cézanne, Pissarro und van Gogh gemalt haben, z.B. die kleine Kirche aus dem 12. Jh. oben auf dem Hügel, die Auberge Ravoux (heute Restaurant Maison de van Gogh), die Rue Rémy, die Häuser von Père Lacroix und Doktor Gachet.
Auf dem Friedhof befindet sich das Grab von Vincent van Gogh, der 1890, nachdem er sich selbst in die Brust geschossen hatte, in seinem Zimmer in der Auberge Ravoux starb.