Die Aurelianische Stadtmauer, die heute noch fast vollständig erhalten die Innenstadtbezirke Roms markiert, wurde im 3. Jh. n. Chr. aus Ziegeln gebaut. Kaiser Aurelian wollte damit die Stadt vor den Einfällen der Goten schützen. Sie war 19 km lang und ursprünglich 6 m hoch. Es gab 18 Tore und 383 Wachtürme. Gut erkennbar sind die Wachtürme und die Bögen des teilweise in die Mauer intergrierten Aquädukts der Aqua Claudia zum Beispiel gleich hinter dem Lateranpalast an der Piazza di Porta San Giovanni oder in der Nähe der Porta Maggiore. Taxipreise werden übrigens häufig danach festgelegt, ob das Ziel innerhalb oder außerhalb der Aurelianischen Mauern liegt.