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Albanien

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Albanien ist längst kein Geheimtipp mehr, sondern begeistert dank seiner Vielfalt, kurzer Wege und gastfreundlicher Menschen immer mehr Urlauber. Schon ein Blick auf die Landkarte von Albanien zeigt die Vielfalt des Landes: Albanien bietet unberührte Naturlandschaften, schneebedeckte Gipfel, atemberaubende Schluchten und abgeschiedene Bergdörfer in den albanischen Alpen und Nationalparks. Die traumhafte Küste lockt in den Sommermonaten mit schönen Badeorten, herrlichen Stränden und kristallklarem Wasser zum Strandurlaub, besonders an der Albanischen Riviera oder der Bucht von Ksamil. Albanien liegt auf der Weltkarte nordwestlich von Griechenlad, wobei die griechische Insel Korfu vor der albanischen Küste liegt. Als Kulturreiseziel bietet das kleine Balkanland die geschäftige albanische Hauptstadt Tirana, jahrhundertealte Hafenstädte wie Durrës und Vlora, antike Ruinenstädte wie Burint und Apollonia, byzantinische Kirchen, osmanisch geprägte Altstädte mit Moscheen und den typischen weißen Häusern wie in Berat und Gjirokastra. Bei einer Reise nach Albanien darf eine gute Karte nicht fehlen.

Die Albanischen Alpen

Wanderurlauber schätzen die albanischen Alpen wegen ihrer Ursprünglichkeit. Oft menschenleere Wanderwege führen vorbei an beeindruckenden Steilwänden, Höhlen, Pässen und Schluchten, einsamen Dörfern mit weit verstreuten, am Berghang klebenden Häusern, kristallklaren Seen und Wasserfällen. Idealer Startort für eine Rundreise durch den Norden ist die Stadt Shkodra am Skutarisee, dem größten See der Balkanhalbinsel, den sich Albanien mit Montenegro teilt. Spektakuläre Sehenswürdigkeiten in den albanischen Alpen sind die Drin-Schlucht, der Nationalpark Valbonatal, der Nationalpark Theth um das gleichnamige Dorf sowie der 2694 m hohe Jezerca, der höchste Berg unter den vielen Zweitausendern.

Die Albanische Riviera

Zwischen den jahrhundertealten Hafenstädten Vlora im Norden und Saranda im Süden erstreckt sich der schönste Küstenabschnitt Albaniens, die Albanische Riviera. Das Ceraunische Gebirge schirmt die Badebuchten mit Kies- oder Sandstränden am Ionischen Meer vom Hinterland ab. Die kurvenreiche Küstenstraße führt durch abgeschiedene Dörfer auf Hügeln und an Berghängen. Wenige Badeorte liegen direkt am Meer. Zentrum der Albanischen Riviera ist Himarë mit einem feinen Kies-Sand-Strand in der Gjipe-Bucht. Zudem finden Urlauber schöne Sandstrände an der Adria und herrliche Kies- und Sandstrände in der Bucht von Ksamil gegenüber von Korfu.

Albanien auf der Karte: Die wichtigsten kulturellen Ziele

Bei einer Reise durch Albanien sollte man eine gute Landkarte mitführen, um keine der sehenswerten Städtt und Regionen auszulassen. Die albanische Hauptstadt Tirana liegt am Fuß des Berges Dajti und ist durch die Jahre des Sozialismus geprägt. Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich am zentralen Skanderbeg-Platz: Moschee, Rathaus, Uhrturm, Nationalmuseum. Andere Städte sind wesentlich älter als Tirana und warten daher mit mehr Sehenswürdigkeiten aus verschiedenen Jahrhunderten auf. Darunter sind die größte Hafenstadt Durrës Albaniens mit einem römischen Amphitheater und venezianischen Festungsanlangen, die antiken Ruinenstädte Apollonia und Butrint sowie Gjirokastra und die Museumsstadt Berat, deren Altstädte sich mit Moscheen und weißen Häusern die Berghänge hinaufziehen und die beide zum UNESCO-Welterbe gehören.

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ADAC vor Ort
Postribë, Drisht
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Drisht

 
Drisht, eine der ältesten Siedlungen Nordalbaniens, liegt rund 15 Kilometer nordöstlich von Shkodra in den Hügeln oberhalb des Kir-Tals. Die heute stille Ortschaft war im Mittelalter ein bedeutendes Zentrum und eine befestigte Stadt, deren Wurzeln bis in die illyrische und römische Zeit zurückreichen. Ihre Lage auf einem strategisch günstigen Hügel bot weite Ausblicke über das Umland und machte Drisht zu einem wichtigen Stützpunkt zwischen der Adriaküste und dem albanischen Hochland. Von der einst mächtigen Stadt sind nur noch Ruinen der Festung von Drisht (Kalaja e Drishtit) erhalten, die das Landschaftsbild beherrschen. Die weitläufige Anlage stammt in Teilen aus dem Mittelalter, wurde aber mehrfach erweitert und umgebaut, unter anderem während der venezianischen Herrschaft im 14. und 15. Jahrhundert. Sichtbar sind Reste von Türmen, Mauern, Toranlagen sowie Spuren ehemaliger Wohnhäuser und Kirchen, die das Ausmaß der einstigen Stadt andeuten. Innerhalb der Festung lassen sich bis heute Grundrisse der mittelalterlichen Bebauung erkennen. Nach der Eroberung durch die Osmanen im 15. Jahrhundert verlor die Stadt an Einfluss. Heute ist der Ort ein stilles Zeugnis dieser wechselvollen Geschichte. Zwischen den Ruinen wachsen Olivenbäume und wilde Kräuter, und vom höchsten Punkt der Festung bietet sich ein eindrucksvoller Blick auf das Kir-Tal und die umliegenden Berge. Abseits der bekannten touristischen Routen gilt Drisht als Geheimtipp für Besucher, die sich für Geschichte, Archäologie und unberührte Landschaften interessieren.
Shkoder
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Shkoder

Shkoder
Die nordalbanische Stadt Shkodra, am gleichnamigen See gelegen, hat eine bewegte Geschichte hinter sich: Römer, Serben, Venezianer, Türken und Österreicher bestimmten ihr Schicksal. Shkodra war eine der wichtigsten Städte Albaniens - die heimliche Hauptstadt Albaniens. Im Vergleich zu Tirana geht es noch recht ruhig zu und her. Das ruhige Leben ohne allzu viele Hektik macht - neben den zahlreichen historischen Stätten - gerade den Reiz von Shkodra aus. Sie ist das Tor zur einsamen und unzugänglichen wilden Bergwelt der albanischen Alpen. Vor deren Kulisse erstreckt sich der riesige Shkodër-See, ein Paradies für Vögel und Fische, durch den die Staatsgrenze zu Montenegro verläuft. Albaner kommen hierher, um die klare Luft und die spektakulären Felskulissen zu genießen. Sightseeing in Shkodra Neben seiner bewegten Geschichte besticht Shkodra durch zahlreiche touristische Highlights: Die Burgruine Rozafa thront auf einem Hügel hoch über der Stadt und bietet einen tollen Ausblick auf den See, die Flüsse Drin und Buna sowie auf die Ausläufer der Alpen. Der Legende nach wurde eine Frau namens Rozafa in die Mauern der Burg gemauert, um ihre Stabilität zu sichern – dieser Mythos verleiht dem Ort eine besonders mystische Aura. In der Stadt selbst lädt die Fußgängerzone mit Cafés, Souvenirshops und traditionellen Gebäuden zum Bummeln ein. Das Marubi Nationalmuseum der Fotografie dokumentiert mit alten Negativen das Leben in Nordalbanien im 19. und 20. Jahrhundert. Außerhalb der Stadt lohnt sich ein Ausflug zur Brücke von Mes, einer gut erhaltenen osmanischen Steinbrücke, und zu den Ufern des Shkodër-Sees zu Vogelbeobachtung, Bootsfahrten und Fischgerichten in lokalen Restaurants. Shkodra dient außerdem als idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in die albanischen Alpen, etwa ins malerische Theth oder Valbona, wo die Natur wild und ursprünglich bleibt.
Butrint
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Butrint

Butrint
Das erste albanische UNESCO-Weltkulturerbe liegt rund 20 Kilometer südlich von Sarandë. Die Insel Korfu scheint hier zum Greifen nah zu sein. Die griechische Kolonie und bedeutende römische Stadt liegt malerisch auf einer kleinen Halbinsel im Butrint-See, der über einen kurzen Kanal mit dem Meer verbunden ist. Von der alten Stadt sind noch die Ruinen von diversen Gebäude wie Wohnhäuser, Kirchen, Baptisterium und Bäder, das Theater sowie die Stadtmauer mit Toren erhalten. Das Areal ist heute bewaldet, was in einem schönen Kontrast steht zu den Überresten der antiken Stadt. Es steht unter Naturschutz. Auf der Akroppolis ist in einer venezianischen Burg aus dem Mittelalter das Museum (Muzeu Arkeologjik Butrint) untergebracht. Von hier hat man auch eine schöne Aussicht auf das tieferliegende Theater, den Kanal, die Festung von Ali Pascha Tepelena aus dem frühen 19. Jh. am gegenüberliegenden Ufer, den See und Korfu.
Tirana, Piramide Tirana
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Piramide Tirana

Tirana
Eines der bekanntesten Wahrzeichen der albanischen Hauptstadt Tirana ist die Pyramide, die ursprünglich 1988 als Mausoleum für den Diktator Enver Hoxha erbaut wurde. Heute dienst sie als Kulturzentrum mit dem TUMO Center für kreative Bildungsprogramme mit Ausstellungen, Street Art und interaktiven Räumen. Als Reiseziel ist die Piramida vor allem beliebt bei Geschichtsinteressierten und Familien. Geführte Touren veranschaulichen den Zusammenhang von Geschichte und Architektur. Die Pyramide von Tirana symbolisiert Albaniens Wandel vom Kommunismus zur Moderne und ist mit ihren vielen Treppen und Terrassen ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Besucher gleichermaßen.
Rragam, Valbona Wasserfälle
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten

Valbona Wasserfälle

Rragam
Zu den wichtigsten Naturhighlights im Norden Albaniens zählen die Valbona-Wasserfälle in der Nähe der Ortschaft Dragobia. Sie befinden sich im Valbona-Tal inmitten herrlicher Natur und spektakulärer Berglandschaften. Der Weg zum Wasserfall ist ein beliebter Wanderweg und Teil der Valbona-Theth-Route. Ein guter Startpunkt ist das Dorf Valbona, von dem aus gut markierte Wege zum Wasserfall führen. Wer nicht alleine wandern möchte, schließt sich einer geführten Tour an.
Shalë, Shala-Fluss
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Shala-Fluss

Shalë
Mit seinem klaren, türkisblauen Wasser und der umgebenden eindrucksvollen Berglandschaft der Albanischen Alpen ist der Shala-Fluss ein beliebtes Reiseziel in Albanien. Er durchfließt das Shala-Tal und mündet in den Koman-Stausee. Fluss und Stausee laden zum Schwimmen, zu Kajaktouren und Bootsfahrten, aber auch zu Wanderungen am Ufer ein. Die Shala zieht somit vor allem natur- und outdoorbegeisterte Besucher an, die ursprüngliche Natur und authentische Kultur suchen.
Postribë, Ura e Mesit
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Ura e Mesit

Postribë
Die Steinbogenbrücke Ura e Mesit im Norden Albaniens gilt als die am besten erhaltene Brücke in osmanischer Baukunst in Albanien. Die über 100 m lange Brücke aus dem 18. Jh. liegt etwa 8 km östlich der Stadt Shkodra und überspannt den Fluss Kir. Dank ihrer malerischen Lage und ihrer eindrucksvollen Architektur ist die Brücke eines der wichtigsten kulturellen Wahrzeichen der Region und zieht jährlich zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland an.
Rragam, Valbona Pass
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten

Valbona Pass

Rragam
Der Valbona-Pass liegt auf einer Höhe von 1795 m im Norden Albaniens in den Albanischen Alpen. Er verbindet die Täler der Flüsse Shala und Valbona miteinander. Über den Valbona-Pass führt ein Teil des Fernwanderwegs Peaks of the Balkans, der auch die Dörfer Theth und Valbona verbindet. Aufgrund dieser Fernwanderroute ist der Valbona-Pass vor allem wander- und outdoorbegeisterten Besuchern aus aller Welt ein Begriff und zählt zu den beliebtesten Wanderrouten Albaniens. 
Shalë, Theth-Nationalpark
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten

Theth-Nationalpark

Shalë
Der Theth-Nationalpark ist eines der beliebtesten Ziele für Natur- und Wandertourismus in den Albanischen Alpen. Spektakuläre Berglandschaften und Natursehenswürdigkeiten wie der Grunas-Wasserfall und die Schlucht von Theth machen eine Tour im Nationalpark zum Erlebnis. Besonders sehenswert ist das Blue Eye, ein Natursteinbecken mit klarem, türkisblauem Wasser und kleinem Wasserfall. Zahlreiche Wanderwege laden dazu ein, den Park auf eigene Faust zu erkunden.
Valbona-Nationalpark
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten

Valbona-Nationalpark

Valbona
Der Valbona-Nationalpark mit seiner authentischen Dorfkultur, reicher Artenvielfalt und beeindruckenden Landschaften ist eines der wichtigsten Ziele in Albanien und zieht Reisende aus aller Welt an. Der ca. 8000 ha große Park liegt im Norden des Landes in den Albanischen Alpen und zählt zum UNESCO-Welterbe der alten Buchenwälder Europas. Besucher schätzen die insgesamt rund 200 km Wanderwege entlang markanter Berge und kristallklarer Flüsse, durch tiefe Täler und wilde Schluchten. Zu den beliebtesten Routen zählt der Valbona-Theth-Trail. Außerdem kann man Kajaktouren unternehmen, Angeln oder im Winter Ski fahren.  Daneben bietet sich im Valbona-Nationalpark die Gelegenheit, das authentische albanische Dorfleben, die jahrhundertealte Hirtenkultur und die traditionelle Architektur kennenzulernen. Kulinarische Angebote, meist aus regionalen und saisonalen Zutaten, runden den Urlaub ab.
Ogdunan, Benja Thermalquellen
Tipp der ADAC Redaktion
Gesundheit

Benja Thermalquellen

Ogdunan
Die Llixhat e Bënjës (Thermalquellen von Benjë) sind natürliche Thermalquellen im Lengarica-Tal nahe der Stadt Përmet im Süden Albaniens, administrativ in der Region Gjirokastër gelegen. Sie befinden sich rund 14 km östlich von Përmet und liegen direkt am Fluss Lengarica, einem Nebenfluss der Vjosa. Die Quellen liegen in einer schmalen Schlucht mit hellen Kalkfelswänden und abschnittsweise türkisfarbenem Wasser, eingerahmt von den Gebirgszügen Dhembel und Nëmërçkë. Prägendes Element und beliebtes Fotomotiv ist eine osmanische Steinbrücke, häufig als Kadiut-Brücke bezeichnet, die den Fluss überspannt und historisch als wichtiger Übergang für Handel und lokale Wege diente. In unmittelbarer Nähe der Brücke befinden sich mehrere natürliche Badebecken, die von den Thermalquellen gespeist werden und ein beliebtes Ausflugsziel sind. Thermalquellen, Entstehung und Nutzung Geologisch gehören die Llixhat e Bënjës zu einem lokalen geothermischen System im Bereich tektonischer Störungszonen, entlang derer mineralreiches Grundwasser aus größerer Tiefe aufsteigt. Die Thermalquellen treten beiderseits des Lengarica-Flusses zutage; insgesamt sind acht natürliche Austritte dokumentiert, jeweils vier auf jeder Flussseite. Das Thermalwasser ist chloro-natrium-calcium-haltig und enthält Schwefelverbindungen. Es wird traditionell für Badezwecke genutzt, insbesondere bei Beschwerden des Bewegungsapparates und der Haut. Die Quelltemperaturen liegen je nach Austritt zwischen etwa 22 und 30 Grad Celsius, vereinzelt bis rund 32 Grad, wodurch die Quellen als lauwarm bis mäßig warm gelten. In den offenen Naturbecken mischt sich das Thermalwasser mit dem kühleren Flusswasser des Lengarica, was zu deutlich variierenden Wassertemperaturen in den einzelnen Pools führt. Ein leichter Schwefelgeruch ist charakteristisch für den Ort. Anreise, Aktivitäten und praktische Infos Die Anreise zu den Thermalquellen von Benjë erfolgt in der Regel von Përmet aus über eine schmale, aber durchgehend asphaltierte Nebenstraße, die über das Dorf Benjë bis in das Lengarica-Tal führt. Die Fahrzeit beträgt etwa 20 bis 30 Minuten. Am Talende befindet sich ein größerer, teilweise unbefestigter Parkplatz. Von dort führt ein kurzer Fußweg von rund fünf bis zehn Minuten zur osmanischen Steinbrücke und zu den Thermalbecken. Üblicherweise wird eine geringe Parkgebühr pro Fahrzeug erhoben, während der Zugang zu den Quellen selbst kostenfrei ist.
Saranda, Blue Eye
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Blue Eye

Saranda
Das Blue Eye ist eine Karstquelle am Westabhang des in Albanien gelegenen Gebirges Mali i Gjerë. Durch eine Karstquelle fließt unterirdisch Wasser durch Höhlensysteme, wodurch diese Quellen eine starke, sehr hohe, witterungsabhängige Schüttung aufweisen. Mit 6 m³/s ist sie die wasserreichste Quelle des Landes. Eine Legende besagt: Da eine Schlange einen Esel verschlingen wollte, zündete ein alter Mann den Esel und das umliegende Stroh an, kurz bevor sie es tat. Die Schlange schrie vor Schmerz auf, da der brennende Esel in ihrem Bauch lag. Ihr weinendes Auge fiel vom Berg und wurde zu dem Auge, was noch heute weint.  Die Quelle ist ein eindrucksvolles Naturschauspiel und ein Beispiel unberührter Schönheit. Für alle mit Interesse an Südalbanien ist dies die perfekte Option.  Die Tour startet ab Saranda und kombiniert das Blue Eye mit einem kleinen Zwischenstopp an der Burg Lekuresi. Von dort bietet sich ein perfekter Blick auf den wunderschönen Sonnenuntergang und die Strände von Ksamil. Die Region ist ein ideales Ziel für Natur- und Kulturfreunde. Eine entspannte Tour führt durch Saranda/Gjirokastra zum wunderschönen, kristallklaren Blue Eye bis hin zum sogenannten UNESCO-Weltkulturerbe Gjirokastër.
Porto Palermo, Porto Palermo Castle
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Porto Palermo Castle

Porto Palermo
Die Ali-Pasha-Burg südlich von Himare, auch bekannt als Porto Palermo Castle, ist eine bedeutende Festung aus dem frühen 19. Jahrhundert, die 1804 von Ali Pasha Tepelena errichtet worden sein soll. Die Burg steht auf einer Halbinsel in der kleinen Bucht von Porto Palermo, südlich von Himare, und wurde auf den Ruinen einer früheren venezianischen Festung gebaut. Die Festung besitzt eine einzigartige dreieckige Form mit drei pentagonalen Bastionen an den Ecken und bis zu 20 Meter hohen Kalksteinmauern, die bis zu 3,5 m dick sind. Architektonisch besteht die Festung aus zahlreichen gewölbten Räumen, die sich zu einer großen Terrasse hin öffnen. Die Burg diente wohl hauptsächlich als militärischer Stützpunkt und Gefängnis, was durch einen zentralen Gefängnisraum im Erdgeschoss belegt ist. Die strategische Lage bot einen hervorragenden Blick über die Bucht und diente der Kontrolle der Seezugänge. Eine Besonderheit ist ein Gefängnistunnel von vermutlich 700 Metern Länge, der auf die militärische Vergangenheit hinweist. Die Innenräume bleiben auch an heißen Tagen kühl dank der dicken Mauern. Hier entdeckt man auch einige erhaltene Gemälde, darunter eines von Ali Pasha selbst.
Pojan, Apollonia-Ruinen
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Apollonia-Ruinen

Pojan
Apollonia zählt zu den wichtigsten antiken Ruinenstätten des Landes. Die griechische Gründung aus dem 6. Jh. v. Chr., später bedeutende römische Stadt, ist heute ein weitläufiger Archäologiepark nahe der Stadt Fier. Das kann man in Apollonia entdecken Das Gelände ist heute als Apollonia Archaeological Park geschützt und liegt bei Pojan, rund 10 km von der Adria entfernt. Ein Netz von Wegen führt durch das Areal mit Ausgrabungsfeldern, Olivenhainen und Wiesen. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen die markante Fassade des sogenannten Agonotheten-Monuments mit ionischer Säulenfront, das Odeon (kleines Theater) und weitere öffentliche Gebäude des Forums. Außerdem sind Reste römischer Thermen mit Mosaiken, Teile der Stadtmauern, eine Nekropole mit Felsgräbern sowie eine frühchristlich‑byzantinische Basilika mit späteren Umbauten sichtbar. Das Museum ist im ehemaligen orthodoxen Klostergebäude untergebracht und zeigt Keramik, Skulpturen, Inschriften, Schmuck und Alltagsobjekte aus verschiedenen Grabungsphasen. Geschichte der Stadt Apollonia Apollonia wurde im 6. Jh. v.Chr. von griechischen Kolonisten nahe der Mündung des Flusses Vjosa gegründet. Es entwickelte sich rasch zu einem der wichtigsten Handels- und Kulturzentren an der Adria. In der klassischen und hellenistischen Zeit war Apollonia eine wohlhabende Polis. Unter Rom wurde sie zu einem bedeutenden Stützpunkt an der Via Egnatia, einem wichtigen Ost‑West‑Verkehrsweg durch den Balkan, sowie zu einem Zentrum von Bildung und Philosophie. Der Niedergang setzte in der römischen Kaiserzeit ein, beschleunigt durch ein starkes Erdbeben im 3. Jh. n. Chr., das den Lauf des Vjosa veränderte und den Hafen verschlammte. Als Folge verlor Apollonia seine wirtschaftliche Rolle, wurde in der Spätantike schrittweise aufgegeben, und ein Teil des Areals ging in ein byzantinisch‑mittelalterliches Klosterzentrum über. ADAC-Tipp für den Besuch Ein stimmungsvoller Höhepunkt ist der Besuch in den Randzeiten, etwa am späten Nachmittag im Frühling oder Herbst, wenn das Licht die Säulenfronten und Wiesen warm einfärbt und die Touristenzahlen gering sind.
Vlora, Vlora Küstenpromenade
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten

Vlora Küstenpromenade

Vlora
Die Küstenpromenade von Vlora ist auch bekannt unter dem Namen Lungomare. Sie erstreckt sich vom Stadtzentrum aus etwa 5 km an der Küste entlang und lädt zum Bummeln und Flanieren ein. Die Küstenpromenade in Vlora ist eigentlich immer belebt mit Einheimischen und Gästen gleichermaßen. Zahlreiche Restaurants, Cafés und Bars entlang der Strecke locken mit Erfrischungen und laden zur Einkehr ein. Auch diverse Supermärkte und Boutiquen finden sich hier.
Himarë, Himara Beach
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten

Himara Beach

Himarë
Der Strand von Himara liegt in der albanischen Riviera bei der Küstenstadt Himarë und zählt zu den längsten und beliebtesten Stränden der Region. Die weit geschwungene Bucht mit türkisblauem Wasser, umrahmt von Hügeln und Olivenhainen, ist ideal für Familien, Paare und Wassersportler. Flach abfallende Ufer, Strandbars, Tavernen und Wassersportangebote wie Jetski oder Paddleboarding sorgen für ein abwechslungsreiche Urlaubsgestaltung. Die gut ausgebaute Infrastruktur bietet für Komfort, während die ausgedehnte Strandlänge auch in der Hochsaison ruhige Plätze bietet. Himara Beach eignet sich zudem perfekt als Ausgangspunkt für Ausflüge zu Jale Beach oder in den Llogara-Nationalpark.
Shalë, Jezerca
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten

Jezerca

Shalë
Die Jezerca liegt hoch in den Albanischen Alpen bei Theth und zählt zu den malerischsten Bergregionen Albaniens. Auf 1.800 bis 2.700 m Höhe bieten grüne Alpenplateaus, kristallklare Bergseen, schroffe Gipfel und Almwiesen ein Paradies für Wanderer. Besonders beliebt sind mehrtägige Trekkingtouren durch Täler, vorbei an Wasserfällen und zu abgelegenen Seen, mit einfachen Schutzhütten für Übernachtungen. Jezerca ist noch authentisch und wenig kommerzialisiert, ideal für Abenteuerlustige und Naturliebhaber, perfekt kombinierbar mit Aufenthalten in Theth oder Valbona.
Mullet, Petrela-Burg
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Petrela-Burg

Mullet
Die Petrela-Burg, etwa 15 km südlich von Tirana gelegen, ist ein wichtiges historisches Wahrzeichen Albaniens und erfreut sich großer touristischer Bedeutung. Die ursprüngliche Burg wurde bereits im 3. Jh. errichtet im Laufe der Zeit stetig erweitert und umgestaltet. Aufgrund ihrer Lage diente sie dem Schutz strategisch wichtiger Verkehrswege und wurde im 15. Jh. auch vom albanischen Nationalhelden Skanderbeg als Teil seines Verteidigungssystems genutzt. Von der Burg hoch auf einem Felsen aus hat man einen herrlichen Blick über das Erzen-Tal, Olivenhaine und die umliegenden Berge. Ein Restaurant und ein Café in der Burg sorgen für das leibliche Wohl und runden den Besuch ab. Die Petrela-Burg ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Region um Tirana und zieht Besucher aus dem In- und Ausland an. 
Orikum, Llogara-Nationalpark
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten

Llogara-Nationalpark

Orikum
Der Llogara-Nationalpark liegt im Ceraunischen Gebirge in Südalbanien. Der rund 1000 ha große Park befindet sich auf einer Höhe zwischen 470 und 2000 m und umfasst somit sowohl die alpine Bergwelt als auch Küstenlandschaften. Diese eindrucksvolle Verbindung sowie die Lage am Llogara-Pass machen den Llogara-Nationalpark zu einem der wichtigsten Natur- und Ausflugsziele in Albanien. Besonders Wanderungen, Mountainbiketouren und Gleitschirmflüge sind beliebte Aktivitäten im Nationalpark, der zugleich als Tor zur Ionischen Küste gilt.
Himarë, Jale Beach
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Jale Beach

Himarë
Jale Beach liegt an der albanischen Riviera zwischen Himarë und Dhermi und zählt zu den beliebtesten Stränden des Landes. Die geschützte Bucht mit hellem Kieselstrand, türkisfarbenem Wasser und dramatischen Felsnadeln bietet eine fotogene Naturkulisse und ist beliebt bei Sonnenanbetern, Schwimmern und Schnorchlern. Kajak- oder Bootstouren erschließen versteckte Buchten. Jale Beach ist noch sehr authentisch und lässt sich gut mit Ausflügen zu Livadhi Beach oder Wanderungen im Llogara-Nationalpark kombinieren.
Shalë, Grunas-Wasserfall
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Grunas-Wasserfall

Shalë
Der Grunas-Wasserfall bei Përmet zählt zu den malerischsten Naturwundern Albaniens. In einer engen Schlucht stürzt kristallklares Wasser über moosbewachsene Felsen in ein natürliches Becken. Über einen kurzen Wanderpfad durch Olivenhaine und vorbei an Tavernen erreichbar, ist der Wasserfall besonders bei Wanderern und Naturfreunden beliebt. Der Grunas-Wasserfall ist noch authentisch und ruhig, perfekt für einen entspannten Halbtagesausflug, kombinierbar mit der Langarica-Schlucht oder den Thermalquellen von Benja.
Fushë-Kuqe, Patok Lagune
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten

Patok Lagune

Fushë-Kuqe
Die Patok Lagune liegt zentral an der Küste Albaniens. Durch ihre Lage in rund 50 km Entfernung zur Hauptstadt Tirana ist sie ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge. Die Lagune von Patok ist als Reiseziel besonders bei Naturliebhabern beliebt, da sie zahlreiche unterschiedliche Lebensräume wie innere und äußere Lagunen oder Waldflächen bietet. Besonders zur Vogelbeobachtung lohnt sich ein Besuch. Interessant ist auch die regionaltypische Architektur mit Pfahlbauten und Stelzenhäusern, die direkt am Wasser errichtet wurden. Zahlreiche Restaurants servieren frischen Fisch und Meeresfrüchte.
Vlora, Muradie-Moschee
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Muradie-Moschee

Vlora
Die Muradie-Moschee in der Hafenstadt Vlora ist eines der wichtigsten Wahrzeichen Albaniens. Das Gotteshaus aus dem 16. Jh. ist ein gut erhaltenes Beispiel osmanischer Baukunst und hat sogar die Zeit der kommunistischen Religionsverfolgung überstanden. Heute zählt die Moschee zu den ältesten Gebäuden in Vlora. Sie ist ein nationales Kulturdenkmal und zieht besonders kulturell und historisch interessierte Reisende an.  Ihre kompakte Form, das schlanke Minarett und das harmonische Zusammenspiel von Stein- und Ziegelmauerwerk machen das Gotteshaus außerdem zum beliebten Fotomotiv.
Qendër Skrapar, Osum-Schlucht
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Osum-Schlucht

Qendër Skrapar
Eines der beeindruckendsten Naturziele Albaniens ist die Osum-Schlucht im Süden des Landes. Mit ihren steilen, bis zu 80 m hohern Felswänden zwischen denen sich der Osum-Fluss seinen Weg bahnt und teils in Wasserfällen hinabstürzt, wird die Schlucht auch als der Grand Canyon Albaniens bezeichnet. Verschiedene Aussichtspunkte und Fotospots wie der Osumi-Brücke machen die Schlucht zum beliebte Ziel für Tagesausflüge, die sich mit einer Führung verbinden lassen, bei der man den Canyon hautnah erlebt. Organisierte Ausflüge ab Berat umfassen meist die Osum-Schlucht und den Bogovë-Wasserfall. Wanderungen am Flussufer, Canyoning und River Rafting sind weitere Aktivitäten, die besonders abenteuerlustige Reisende ansprechen.
Rrëshen, Mirdita-Hügelregion
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Mirdita-Hügelregion

Rrëshen
Die Mirdita-Hügelregion liegt im Norden Albaniens und zieht vor allem natur- und kulturinteressierte Reisende an. Die von Hochweiden, Tälern und Wäldern geprägte Region um Rrëshen und Rubik kann etwa bei geführten Trekkingtouren oder Themenwanderungen erlebt werden. Für Kulturreisende sind die historischen Wehrhäuser, Kirchen und traditionellen Siedlungen sowie die gelebten, katholisch geprägten Bräuche der einheimischen Bevölkerung interessant.
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Wissenswertes

Shqipëria, Land der Adler, nennen die Albaner ihr Land, und ein Adler erscheint auch auf der Flagge. Dabei leitet sich Shqipëria gar nicht von shqipe (Adler) ab, sondern von shqiptoj (aussprechen). Der Doppeladler auf der albanischen Flagge stammt aus dem Wappen des Nationalhelden Skanderbeg, der m 15. Jh. für die Unabhängigkeit des Landes vom Osmanischen Reich kämpfte. Übrigens von Shqipëria kommt auch die Bezeichung Skipetaren für Albaner.

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Häufig gestellte Fragen

Mutter Teresa (1910–1997). Die Ordensschwester, Friedensnobelpreisträgerin und Heilige wurde als Agnes Gonxha Bojaxhiu in einer albanischen Familie in Skopje geboren, das damals zum Osmanischen Reich gehörte. Später besuchte sie eine katholische Mädchenschule in der nordalbanischen Stadt Shkodra, bevor sie als Ordensschwester in Irland und vor allem Indien arbeitete.