Chalkidiki

Als weitläufige Halbinsel lädt Chalkidiki im Norden der Ägäis dazu ein, Griechenland von einer seiner reizvollsten Seiten zu entdecken. Die zu Makedonien gehörende Region ragt mit den Landzungen, die auf der Chalkidiki-Karte wie drei Finger aussehen, weit ins türkisblaue Meer hinein. Reiseführer empfehlen das Gebiet vor allem für den Badeurlaub. Zudem kommen Aktivreisende und Naturfans in Chalkidiki, das schon in den 1970er-Jahren für den Tourismus erschlossen wurde, auf ihre Kosten. Die Anreise erfolgt meist über den internationalen Flughafen Thessaloniki. Mit Temperaturen von über 25 °C erstreckt sich die beste Reisezeit für den Bade- und Erholungsurlaub von April bis November.

550 km Strand: Chalkidiki verzaubert Besucher mit atemberaubenden Stränden

Die frühe touristische Erschließung ist den Stränden Chalkidikis zu verdanken. Für viele Gäste sind die Strände der Hauptgrund, Chalkidiki als Urlaubsziel zu wählen. Ein besonderer Tipp ist der Strand von Portokali: Mit seinem türkisfarbenen Wasser und dem flachen Verlauf strahlt er wahres Südseefeeling aus. Lohnenswert ist ebenso der Strand von Pallini. Er verläuft südlich von Kallithea und lockt mit zahlreichen Wassersportangeboten. Direkt an der Sithonia-Landzunge erwartet Urlaubsgäste mit dem Naturhafen Porto Koufo ein Kontrastprogramm. Der Strand von Kalamitsi auf Sithonia begeistert mit einer feinen Sandbucht, die von Steilküsten eingerahmt wird.

Auf den Spuren der Vergangenheit: historische Ausflugsziele für den Urlaub auf Chalkidiki

Während die Küstenlinie durch breite Strände gekennzeichnet wird, präsentiert sich das Hinterland auf der Chalkidiki-Karte zurückhaltender. Dabei ist dieses infrastrukturell gut erschlossen. Es lohnt sich insbesondere, im Norden eine Route zu planen. Der Norden von Chalkidiki wird durch den Gebirgszug und viele kleine Dörfer geprägt. Eines der Schmuckstücke ist das Bergdorf Parthenos, das aufwendig wieder aufgebaut wurde. Es liegt 350 m über dem Meer und bietet eine grandiose Aussicht. In Kassandra und Sithonia können bei einer Chalkidiki-Reise antike Ausgrabungsstätten besichtigt werden.

Die drei Finger von Chalkidiki erleben

Neben den stark besuchten griechischen Inseln ist Chalkidiki der Ruhepol des Landes. Die drei Finger Kassandra, Sithonia und Athos locken mit historischem Charme und atemberaubender Natur. Rund um den Berg Athos erstreckt sich auf der gleichnamigen Landzunge eine halbautonome Mönchsrepublik, die nur nach vorheriger Anmeldung in Thessaloniki und ausschließlich von Männern erkundet werden darf. Wer gern wandert, ist auf Sithonia bestens aufgehoben. Dieser Teil ist gebirgiger und ruhiger als Kassandra. Kassandra ist der touristische Hotspot von Chalkidiki und gilt als Domizil für den Partyurlaub.

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Sarti
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Sarti

Sarti
An der Ostküste der Sithonia verstecken sich Strandbuchten zwischen Steilküsten, und Sarti kann sogar einen kilometerlangen Sandstrand bieten. Im Ort ist das Straßennetz schachbrettartig angelegt. Zwischen dem schön gestalteten Dorfplatz und dem Meer stehen kleine blumenüberrankte, ebenerdige Häuser.
Neos Marmaras
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Neos Marmaras

Neos Marmaras
In der Ferienhochburg der Sithonia ist viel mediterranes Flair spürbar. Die Häuser erstrecken sich um drei Buchten herum, Tische und Stühle der Tavernen stehen in der Hafenbucht teilweise direkt auf einem winzigen Sandstrand. Nördlich des Zentrums gibt es kleine Hotels am Paradissos-Strand, südlich des Städtchens reicht der breite Sandstrand mit Di
Vourvourou, Vourvourou
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Vourvourou

Vourvourou
An der Ostküste von Sithonia erstreckt sich der ruhige Ort Vourvourou an einer weiten Bucht, die ganz im Osten zu einer von Pinien bestandenen Halbinsel ausläuft. Im Ortskern gibt es noch einige alte Fischerhäuser sowie ein paar Tavernen. Der Siedlung gegenüber liegt die Insel Diaporos, zu der man mit Booten übersetzen kann.
Nea Potidea
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Nea Potidea

Nea Potidea
Am Übergang von der Chalkidiki zur Halbinsel Kassandra liegt das Dorf Nea Potidea mit zwei kleinen Fischerhäfen und Resten antiker und mittelalterlicher Mauern. Im touristisch geprägten Teil des Ortes säumt eine weitgehend autofreie Uferpromenade mit vielen Tavernen einen schmalen Sandstrand.
Nea Fokea
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Nea Fokea

Nea Fokea
Erst im 20. Jh. entstand der beschauliche Ort Nea Fokea. Er ist relativ untouristisch und besitzt einen idyllischen Hafen. Zeugnis einer früheren klösterlichen Ansiedlung sind der auf einem Hügel aufragende mittelalterliche Wehrturm Agios Pavlos und die gut erhaltene Höhlenkapelle, in welcher der Apostel Paulus einst Zuflucht gesucht haben soll. Si
Ierissos
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Landschaft

Ierissos

Ierissos
An der Ostküste von Chalkidike, nur 15 km nordwestlich der Grenze zur Mönchsrepublik Athos, liegt das Städtchen Ierissos, einer der größten Orte der Halbinsel. Urlauber finden hier einen langen Strand, ausreichend Hotels sowie malerische Cafés und Tavernen, in denen die Spezialitaten der Region serviert werden, z.B. Ziegenkäse aus der örtlichen Käs
Parthenonas
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Landschaft

Parthenonas

Parthenonas
Auf 350 m Höhe im bergigen Landesinneren der Halbinsel Sithonia liegt das stille Dorf Parthenonas, zu dem eine gut ausgeschilderte, kurvenreiche Asphaltstraße hinaufführt. Wer gut zu Fuß ist, kann das Örtchen auch von Porto Carras über markierte Wanderwege erreichen. Das Bergdorf war in den Jahren 1970–77 völlig entvölkert und wurde ab den 1980er-J
Poligiros
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Poligiros

Poligiros
Die Bezirkshauptstadt der Chalkidiki ist eine völlig untouristische Kleinstadt, in der man gut den griechischen Alltag kennenlernen kann: Reizvoll ist ein Bummel vom Parkplatz am Archäologischen Museum, das Funde aus der Region Chalkidiki zeigt, durch die Fußgängerstraße bis zum schönen Gartenlokal Exi Vryses im Stadtpark.
Vourvourou, Diaporos
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Diaporos

Vourvourou
In der weiten Bucht von Vourvourou liegen mehrere Inseln, die größte von ihnen ist Diaporos, die einen Ausflug lohnt. Denn die 3 km lange und 1,5 km breite Insel besitzt einige wunderschöne Buchten mit feinen Sandstränden. Darüber hinaus sehenswert sind die Überreste der vorbyzantinischen Kirche des hl. Andreas. In den Sommermonaten werden in Vour
Amoliani (Insel)
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Landschaft

Amoliani

Amoliani (Insel)
Von Tripiti aus setzen Autofähren nach Amoliani, der einzigen bewohnten Chalkidiki-Insel über. Gebadet wird am feinsandigen Strand Alikes im Süden; einzige historische Sehenswürdigkeit ist ein heute als Bar genutzter Wehrturm aus dem 19. Jh.
Vourvourou, Karidi Beach
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Aktivitäten

Karidi Beach

Vourvourou
Der schmale Sandstrand der Karidi Bucht zwischen bizarren Felsknollen gleicht einer gelungen Mixtur aus Südsee-Lagune und Adriaküste. Das flache Wasser schimmert in allen erdenklichen Blau- und Türkistönen, auf dem niedrigen Steilufer dahinter verströmen Pinien ihren Duft. Im glasklaren Wasser sieht man die Fische und Tintenfische sogar vom Ufer au
Thessaloniki, Museum der byzantinischen Kultur
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Museum für byzantinische Kultur Thessaloniki

Thessaloniki
Zu den in chronologischer Reihenfolge angeordneten Exponaten dieses Hauses zählen Bauelemente frühchristlicher Basiliken sowie Originalfunde, Rekonstruktionen und Zeichnungen zum Städtebau zwischen ca. 500 und 1500 n. Chr. Weitere Themen sind Mode und Kosmetika, Werkzeuge und Wehrtechnik. Alltagsgegenstände, Fresken und Kunstobjekte wie Ikonen, Mos
Olinthos
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Olinthos

Olinthos
Die stattlichen Reste des antiken Ortes gleichen Namens zeigen moderne Stadtplanung vor fast 2500 Jahren: Der Grundriss mit schachbrettartig angelegten Straßen und Gassen entstand auf dem Reißbrett. Die Grundstücke wurden zweigeschossig bebaut, die unterschiedliche Raumaufteilung der Gebäude sowie Bodenmosaike sind noch deutlich zu erkennen.
Tropfsteinhöhle von Petralona
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Tropfsteinhöhle von Petralona

Petralona
Grandiose Tropfsteinformationen be­sitzt die Höhle von ­Petralona. Ihre Gänge erstrecken sich über 2 km Länge. Bedeutend ist sie als Fundort eines 700 000 Jahre alten Skeletts. Zwischen Homo Erectus und Homo Sapi­ens eingeordnet, gilt es als ältestes Zeugnis mensch­lichen Lebens in Europa. 
Destenika, Tristinika Beach
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Aktivitäten

Tristinika Beach

Destenika
Der kilometerlange Sandstrand im Südwesten der Sithonia-Halbinsel bietet viel Freiraum, im Hochsommer mit der Ethnik-Beach-Bar aber auch eine der originellsten Strandbars der Chalkidiki. Hier spielt sich die Nacht zwischen Szene-Musik und Baden im Mondschein ab.
Kalithea, Tempel des Ammon Zeus
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Museen

Tempel des Ammon Zeus

Kalithea
Auf einer verwilderten Terrasse mit Pistazienbäumen und Linden liegen die Reste eines antiken Heiligtums aus dem 4. Jh. v. Chr. Es war Amon Zeus geweiht, also dem antiken Göttervater Zeus und dem ägyptischen Hauptgott Amon, die hier zu einem Gott verschmolzen. Zu sehen sind Teile der Tempelfundamente und eines Vorhofs mit drei steinernen Sitzreihen
Nikitas
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Nikitas

Nikitas
Nikitas, die historische Hauptort der Halbinsel Sithonia, bietet einen großartigen Blick über den Toroneischen Golf. Den alten Ortskern prägen aus dem 19. Jh. stammende Häuser und die Friedhofskirche. An deren Außenwand sind verblasste Fresken aus dem 16. Jh. zu erkennen.
Poligiros, Archäologisches Museum
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Museen

Archäologisches Museum

Poligiros
Das archäologische Bezirksmuseum von Poligiros ist sehr übersichtlich. Gezeigt werden Funde aus der gesamten Halbinsel Chalkidiki zusammengetragen, teils bildhaft arrangiert mit kleinen Tonfiguren, die antikes Alltagsleben vor Augen führen. Mal zerstoßen sie Korn in einem Mörser, mal rollen sie Teig, stehen vor einem Backofen oder sitzen in einer B
Vatopedio, Kloster Evangelismos
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Bauwerke

Kloster Evangelismos

Vatopedio
Wie ein kleines Dorf wirkt der mauerumfasste Klosterkomplex bei Vatopedi, der nach 1974 aus mittelalterlichen Ruinen errichtet wurde. Die darin lebenden Nonnen betreiben Landwirtschaft, malen Ikonen, sticken, weben, schnitzen Kirchengestühl und verkaufen ihre Produkte im Klosterladen. Achtung: Frauen in Hosen dürfen das Kloster nicht betreten!
Afitos, Agios Dimitrios
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Bauwerke

Agios Dimitrios

Afitos
Das kleine Städtchen Afitos liegt an der Ostküste von Kassandra, der westlichsten der drei Landzungen von Chalkidiki. Dort steht nur wenige Schritte vom Dorfplatz entfernt die 1858 auf den Überresten einer älteren Kirche errichtete Agios Dimitrios, ein Natursteinbau. Den Glockenturm haben Steinmetze mit naiven Reliefs verziert, die Ikonostase zwisc
Dafni, Kloster Grigoriou
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Bauwerke

Kloster Grigoriou

Dafni
An der Südwestküste der Halbinsel Athos befindet sich auf einem felsigen Kap direkt am Meer das verschachtelte Kloster Grigoriou, das dem hl. Nikolaos geweiht ist. Die Klostergründung geht auf das 14. Jh. zurück. Das Katholikon, die Hauptkirche des Klosters, ist nach dem 18. Jh. erbaut und mit Fresken ausgemalt worden. Insgesamt besteht die Anlage
Dafni, Moni Agiou Dionysiou
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Bauwerke

Moni Agiou Dionysiou

Dafni
Die Bauweise des Klosters Agiou Dionysiou zeugt von besonders großem Gottvertrauen: Auf einer 80 m hohen Felsnase haben die Mönche achtstöckige Gebäude errichtet. Die unteren Geschosse verbergen sich hinter abweisenden, fensterlosen Steinmauern. Ihnen sind vier weitere Etagen aufgesetzt, die, nur durch dünne Holzpfosten gestützt, über dem tiefen Ab
Dafni, Moni Simonos Petras
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Bauwerke

Moni Simonos Petras

Dafni
Auf einem 200 m hohen steilen Felsen im Süden der Halbinsel Athos thront spektakulär das Kloster Simonos Petras. Seine bis zu zehn Geschosse hohen versetzten Gebäudeteile wirken wie mittelalterliche Hochhäuser. Benannt ist das Kloster nach seinem Gründer, Simon Myrovlitis, der im 13./14. Jh. lebte. Mehrfach wurde das Kloster durch ein Feuer zerstör
Arnea, Volkskundliches Museum von Arnea
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Museen

Volkskundliches Museum von Arnea

Arnea
Das Katsangelos-Haus aus dem Jahr 1855 - unmittelbar am Dorfplatz dient heute als Folkloremuseum, dort kann man die alten Kelims und Flokati-Teppiche bewundern, für deren Herstellung der Ort einst berühmt war.
Olimbiada, Stageira
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Museen

Stageira

Olympiada
Unmittelbar am südlichen Ortsrand von Olympiada legten Archäologen auf einer kleinen, felsigen Halbinsel die antike Stadt Stageira frei, in der 384 v. Chr. Aristoteles geboren wurde. Die etwa 2 km lange Stadtmauer mit ihren drei Türmen ist besonders gut erhalten, auch die Grundmauern vieler Wohnhäuser und eine 40 m lange Wasserleitung aus Tonröhren
Chalkidiki entdecken

Wissenswertes zu Chalkidiki

Sowohl in Nea Moudania als auch entlang der Ostküste, zwischen Olimpiada und Ierissos, zeigen sich auf der Chalkidiki-Karte wunderschöne Strände. Die Strände an der Ostküste sind zwar nicht so breit, allerdings sind sie bewaldet und deutlich ruhiger. Auf Kassandra fallen die Strände flach ins Wasser und sind der ideale Reisetipp für Familien.

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Häufig gestellte Fragen

Chalkidiki ist nicht nur ein reizvolles Reiseziel, sondern hat sich ebenso mit seinem Olivenöl und dem Honig, der hier gewonnen wird, auf internationaler Ebene einen Namen gemacht.

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