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Asturien


Das Fürstentum Asturien, offiziell Principado de Asturias, liegt im Norden Spaniens, direkt am Kantabrischen Meer, welches zum Atlantik zählt. Es grenzt im Westen an Galicien und im Osten an Kantabrien. Ebenso wie das Baskenland ist Asturien eine autonome Gemeinschaft. Das Autonomiestatut besteht seit dem Jahr 1982. Urlauberinnen und Urlauber erwartet in Asturien eine breite Vielfalt: wunderschöne Strände, interessante Städte und felsige Berglandschaften. Aufgrund seiner üppigen Vegetation gilt Asturien als „España Verde“, das grüne Spanien.

Traumhafte Strände entdecken an der Costa Verde

An der grünen Küste Asturiens, „Costa Verde“ genannt, gibt es neben romantischen Fischerdörfern auch einige der schönsten Strände Spaniens. Kristallklares Wasser, eine bunte Unterwasserwelt sowie ursprüngliche Felsformation verleihen der Küste einen ganz eigenen Charme – fernab des Massentourismus. Zu den Highlights auf der Asturien-Karte zählen unter anderem folgende Strände: Cuevas de Mar im Nationalpark Picos de Europa, die Playa del Silencio in Cudillero und die Playa de Rodiles im Gebiet Villaviciosa. Auch der Jakobsweg „Camino del Norte“ führt an der Küste Asturiens entlang.

Sightseeing in der asturischen Hauptstadt Oviedo

Oviedo, die etwa 30 km von der Küste entfernt im Landesinneren gelegene Hauptstadt, ist ein ideales Urlaubsziel für alle, die Sehenswürdigkeiten entdecken und in die Geschichte Asturiens eintauchen möchten. Die Kirche Santa María del Naranco, ein vorromanisches Bauwerk aus dem 9. Jahrhundert, zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen rund um die Hauptstadt und ist bereits seit 1985 Teil des UNESCO-Welterbes. Ebenfalls sehenswert sind die Kathedrale von Oviedo und die Kunstwerke im Museum of Fine Arts of Asturias.

Highlights & Sehenswertes


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Oviedo, Monte Naranco
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Monte Naranco

Oviedo

Etwa 3 km nordwestlich von Oviedo stehen am Hang der Sierra de Naranco zwei über tausend Jahre alte Kirchlein. Santa María del Naranco wurde im 9. Jh. als Residenz des asturischen Königs Ramiro I. errichtet und später zur Kirche umgebaut. Die Kirche San Miguel de Lillo, 200 m höher gelegen, war die zum Palast gehörige Kapelle. Der Ausflug lohnt auch wegen der schönen, weiten Ausblicke.
Oviedo, Kathedrale von Oviedo
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Kathedrale von Oviedo

Oviedo

Der schmuckreiche Turm der Kathedrale (14.-16. Jh.) ragt 82 m hoch und erstrahlt am späten Nachmittag goldfarben im Sonnenlicht. Den Hauptaltar ziert ein filigran geschnitztes, polychromes Retabel (16. Jh.). Die Heilige Kammer (Cámara Santa, 9. Jh.) ist UNESCO-Weltkulturerbe und birgt wertvolle Reliquien, darunter das mit 48 Edelsteinen besetzte Engelskreuz. Es wurde 1977 gestohlen, jedoch wiedergefunden und restauriert.
Ribadesella, Cueva Tito Bustillo
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Cueva Tito Bustillo

Ribadesella

Am Ortsrand von Ribadesella weist das Höhlensystem Cueva Tito Bustillo bedeutende steinzeitliche Felsmalereien auf. Die Besichtigung der Höhle ist nur im Rahmen einer Führung möglich (nur auf Spanisch). Aufgrund begrenzter Ticketkontingente ist es erforderlich, im Vorfeld zu reservieren.
Pola de Somiedo, Parque Natural de Somiedo
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Parque Natural de Somiedo

Pola de Somiedo

Dicht bewaldete Berge und Täler, saftige Wiesen, Flüsse, Hochgebirgsseen und idyllische Almhütten bilden den 291 km² großen Naturpark, der auch Heimat für Braunbären ist - sowie für Auerhähne, Wölfe, Wildschweine und Hirsche. Die Landschaft ist stark zerklüftet, zwischen dem tiefsten (395 m) und dem höchsten (2194 m) Punkt liegen nur 17 km. Dennoch gibt es nicht nur anspruchsvolle, sondern auch leichte und mittelschwere Wanderwege. Das Naturparkzentrum Centro de Interpretación de Somiedo befinde
Cangas de Onis, Nationalpark Picos de Europa
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Nationalpark Picos de Europa

Cangas de Onis

650 km² misst der Nationalpark mit drei zerklüfteten Bergmassiven, deren Kalksteingipfel mehr als 2600 m Höhe erreichen. Heller Fels leuchtet über Almen und Bächen, Schluchten trennen die Berge voneinander. Ausgangspunkt für den östlichen Bereich ist Potes im Valle de Liébana. Von Fuente Dé führt eine Seilbahn in vier Minuten bis auf 1850 m Höhe, wo mehrere Wanderwege beginnen. Die beste Basis auf der westlichen Seite bildet Cangas de Onís. Bei Covadonga, heute ein Wallfahrtsziel, begann 722 mit
Gijon, Museo del Ferrocarril
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Gijón-Eisenbahnmuseum 

Gijon

Ein Fest für Freunde der Schiene ist das Museum del Ferrocarril Asturias, das größte Eisenbahnmuseum Spaniens, an der alten Estación del Norte. Die Ausstellung zeigt 300 Exponate auf über 17 000 qm. Dazu gehören 50 Lokomotiven und Wagons, die z.T. noch funktionstüchtig sind.
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Wissenswertes zu Asturien

Gäste, die gern schlemmen, sind in Asturien genau richtig. In den meeresnahen Regionen stehen vor allem fangfrischer Atlantik-Fisch und Meeresfrüchte auf der Speisekarte. Im bergigen Hinterland wird die Milch von Kühen, Schafen und Ziegen zu aromatischen Käsesorten verarbeitet. Zu den regionalen Spezialitäten zählen Boronchu (Blutwurst), Fabes (weiße Bohnen) sowie Borona, ein Maisbrot mit einer deftigen Füllung aus Chorizo, Speck und Rippchen.

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Häufig gestellte Fragen

Ja, in Asturien gibt es mehrere historische keltische Siedlungen – sogenannte Castros –, unter anderem in der Nähe der Stadt Navia im Westen Asturiens. In Avilés zählt das Interceltic Festival zu den jährlichen Veranstaltungshighlights.

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