Die Muradiye Camii (1583/86) wirkt wie eine Miniaturausgabe der berühmten Süleymaniye Moschee in Istanbul, stammt sie doch ebenfalls vom osmanischen Stararchitekten Sinan. Farbenprächtige Iznik-Kacheln und Kalligrafiebänder schmücken ihre Gebetsnische. Kunstvolle Holzschnitzereien zieren die Unterseite der Sultansloge.
Die Ulu Camii steht an einem Berghang hoch über der Altstadt. Manisas älteste Moschee wurde 1366/67 errichtet. Besonders beeindruckend ist der von doppelten Arkadengängen aus antiken und byzantinischen Säulen umschlossene Hof. Im Inneren tragen sechs Säulen die große Kuppel. Wahre Kunstwerke sind auch die Holzschnitzereien an der Kanzel.
Sardes war einst Hauptstadt des Lydischen Reiches. Dessen berühmter Herrscher, König Kroisos, der ca. 555-541 regierte, steht noch heute für unvorstellbaren Reichtum. Spektakuläres Wahrzeichen der antiken Stadt ist das aus römischer Zeit stammende Gymnasion. Sein Prunkstück ist der Marmorhof, dessen zweigeschossige Fassade aus übereinander gestaffelten Säulenreihen besteht. An die Palästra, den Sportplatz des antiken Gymnasions, grenzt die im 3. Jh. erbaute Synagoge. Ihr Boden ist mit geometrischen Mosaiken geschmückt. Jenseits der Durchgangsstraße stehen die Säulen des Artemistempels, einst einer der größten der hellenistischen Welt.