Hauptsehenswürdigkeit der Insel ist das Gouverneurshaus, in dem Napoleon Bonaparte nach seiner Niederlage bei Waterloo im Jahr 1815 seine letzten Tage vor der Verbannung nach St. Helena verbrachte. Als Museum zeigt es heute Büsten, Gemälde und Karikaturen.
Rund 200 Menschen leben ganzjährig in diesem Naturidyll. Die nur 1,3 qkm große Insel ist ein autofreies Urlaubsparadies. Besucher kommen mit der Fähre von der Landspitze bei Fouras und schwärmen aus zu den Sandstränden im Westen, der Felsküste im Norden oder zu den beiden Forts im Nordosten. Die Lage vor der Mündung des Flusses Charente gab der Insel einst eine strategische Bedeutung.