Das Feuchtgebiet um die Mündung des Guadalquivir ist mit seinen 50.000 ha eines der größten Naturreservate Europas. Der Nationalpark mit Sümpfen und Seen, hügeligen Sandflächen mit Wanderdünen und Pinienhainen ist die Heimat von Flamingos, Reihern und Wildkatzen sowie eine wichtige Station für viele Zugvögel.
Das liebenswert altmodische Städtchen am Guadalquivir war 1519 Ausgangspunkt für Magellans Weltumsegelung. Heute geht es ruhiger zu. Abends sitzt man auf dem Bajo de Guía, der Promenade am Flussufer, genießt heimische Hummerkrabben und trinkt dazu ein Gläschen Manzanilla, einen fruchtigen Sherry, der nur hier erzeugt wird.