Faro
Faro, Portugal
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Tipp der ADAC Redaktion
Das Städtische Museum präsentiert seine archäologische Sammlung in einem ehemaligen Klarissinnenkloster aus dem 16. Jh. Im islamischen Saal erläutern Alltagsgegenstände das Leben im maurischen Portugal. Daneben sind auch antike Büsten aus Milreu zu sehen. Einen Raum füllt das römische Mosaico do Oceano aus dem 3./4. Jh. Es zeigt das Gesicht des Meeresgottes Neptun, flankiert von vier Winden und Ornamenten.
Tipp der ADAC Redaktion
Dieses kleine Gotteshaus bei Almancil gehört zu den schönsten Kulturschätzen der Algarve. Die Igreja São Lourenço dos Matos ist ein barockes Juwel. Hinter der schlichten weiß getünchten Fassade wird der Besucher geradezu überwältigt von dem mit blau-weiß bemalten Kacheln (Azulejos) ausgeschmückten einschiffigen Innenraum und dem überbordenden Altar mit vergoldetem Schnitzwerk. Die Kachelmalereien bedecken die Wände, das Tonnengewölbe und die Kuppel. In den sechs Seitennischen (18. Jh.) ist das Martyrium des hl. Laurentius dargestellt.
Tipp der ADAC Redaktion
Ein Gotteshaus mit etwas Grusel. Durch Straßen und Gassen mit kleinen Geschäften erreicht man von Faros Stadtzentrum aus nach wenigen Gehminuten den Largo do Carmo. Von dem schmucklosen Platz erhebt sich umso würdevoller die Igreja da Ordem Terceira do Carmo (18. Jh.) mit ihren beiden Glockentürmen und der weißen, gelb akzentuierten Barockfassade. Hauptaltar und Seitenkapellen sind prachtvoll mit vergoldetem barockem Holzschnitzwerk (talha dourada) verziert. Durch die Sakristei erreicht man einen kleinen Friedhof und die Capela dos Ossos, die »Kapelle der Knochen«. Im Jahr 1816 »schmückten« Mönche des Karmeliterordens ihren Innenraum mit Knochen und Schädeln von 1250 hier bestatteten Menschen - als Memento Mori, als Erinnerung an die Vergänglichkeit.
Tipp der ADAC Redaktion
Das Gebäude, in dem eine im 18. Jh. gegründete Vereinigung der Fischer ihren Sitz hatte, beherbergt heute das städtische Museum von Olhão. Seine Ausstellung zeigt archäologische Funde, einige davon noch aus der Bronzezeit, aber auch einige relativ gut erhaltene römische Amphoren. Außerdem verfügt das Museum über eine Kollektionen von Münzen vom Mittelalter bis in neuere Zeiten, über Modelle von Fischerbooten und über eine Sammlung von Stücken rund um die Konservenindustrie. Es werden auch Ausstellungen zur Geschichte und Kunst gezeigt.
Tipp der ADAC Redaktion
Im 13./14. Jh. erbaut, wurde die Kathedrale nach Bränden und Erdbeben immer wieder verändert. Das Ergebnis ist ein kühner Stilmix: Von Norden erinnert der gedrungene weiße Bau mit seinen Kuppeln an eine Moschee. Vom gotischen Bauwerk sind nur das Hauptportal, der Glockenturm, einige Fenster und zwei Kapellen geblieben. Im dreischiffigen Innenraum beeindrucken die wertvolle Barockorgel, die Seitenkapellen mit Kuppeln, Kacheln und vergoldetem Holzschnitzwerk (Talha dourada).
Tipp der ADAC Redaktion
Das Regionalmuseum der Algarve gewährt Einblicke ins frühere Alltagsleben an der Algarve. Es zeigt u.a. Küchen, Wohn- und Wirtschaftsräume, Geräte, die in Landwirtschaft, Schiffsbau und Fischerei benutzt wurden, und eine Foto-Galerie.
Tipp der ADAC Redaktion
Ein kulinarisches und musikalisches Ereignis ist das Meeresfrüchte-Fest von Olhão, das jährlich im August in der Gartenanlage Jardim do Pescador Olhanense nahe den Markthallen eine gute Gegenheit bietet Leckereien aus dem Meer zu kosten - wie etwa Krabben, Muscheln, Hummer. Außerdem treten Größen der regionalen, nationalen und internationalen Musikszene auf.
Tipp der ADAC Redaktion
Am Ortsrand liegt die Ausgrabungsstätte Milreu. Das ausgedehnte Ruinenfeld zeigt die Hauptstraße der römischen Stadt (1.-4. Jh.), Fundamente und Kanalisation einer Villa. Interessant sind die Fußbodenmosaike der Thermen, die Fische zeigen, und die Reste eines Tempels. Hier gefundene Büsten von Agrippina Minor und Hadrian präsentiert das Archäologische Museum von Faro.
Tipp der ADAC Redaktion
Der unscheinbare Ort Estói birgt einen Kulturschatz. Der Palácio do Visconde de Estói, im 18. Jh. von einem Adeligen als Lustschloss erbaut und später im Jugendstil erweitert, wurde restauriert und in eine Pousada, in ein staatliches Hotel, umgebaut. Die rosafarbene Fassade und die Gärten des Palastes können besichtigt werden. An der majestätischen Freitreppe erinnern Mosaike und Fliesenbilder, Brunnen und Statuen an frühere Glanzzeiten.
Tipp der ADAC Redaktion
Nördlich der Altstadt Olhãos erhebt sich die Igreja Matriz (um 1700) mit reich verziertem Talha-dourada-Altar. Vom Glockenturm blickt man über die verschachtelten flachgedeckten Häuser bis zum Meer und den Inseln. In der Capela de Nossa Senhora dos Aflitos an einer Außenwand der Kirche beten Fischerfrauen bei Unwetter für ihre Männer auf See.
Tipp der ADAC Redaktion
Größter Anziehungspunkt der Stadt ist der Markt an der Seepromenade. Eine der beiden von Kuppeltürmen gekrönten Backsteinhallen ist für Fisch und Meeresfrüchte reserviert, die andere für Fleisch, Obst und Gemüse. Im August findet hier das Meeresfrüchtefest Festival do Marisco statt mit jeder Menge frischem Meeresgetier, Trubel und Livemusik.
Tipp der ADAC Redaktion
Mit weißen würfelförmigen Häusern vermittelt Olhão ein beinah maurisches Flair. Die Fischrestaurants an der Avenida 5 de Outubro machen deutlich, dass Olhão nach Portimão der wichtigste Fischereihafen der Algarve ist. Im Gebäude der Fischergenossenschaft aus dem 18. Jh. befindet sich heute das Stadtmuseum Museu Municipal. Vom Hafen östlich des Marktes starten Bootsausflüge zu den Inseln Armona und Culatra. Weitere Anlaufpunkte für Besucher sind die Markthallen und die Kirche Igreja Matriz.
Tipp der ADAC Redaktion
Faro ist mit rund 60.000 Einwohnern die größte Stadt der Algarve. Sie ist kein Touristenort, beeindruckt aber mit einem historischen Zentrum und mediterranem Flair. Ein echtes Ferienziel war Faro nie, allein schon deshalb, weil sich der Weg zu den Stränden durch die vorgelagerte Dünenlandschaft verlängert. Außer im historischen Stadtkern geht es hier auch eher hektisch zu. Faro hat unterdessen eine Reihe von Sehenswürdigkeiten, die relativ nahe beieinander liegen und sich bequem an einem Tag zu Fuß erkunden lassen. Als Hafenstadt und Verwaltungszentrum hat Faro viel Eigenleben und ein breites Angebot an Restaurants und Cafés. Faros Hausstrand ist die rund 9 km westlich gelegene Praia de Faro auf einer der Küste vorgelagerten Landzunge.
Tipp der ADAC Redaktion
Die Altstadt von Faro, die Cidade Velha, ist noch komplett von der maurischen Stadtmauer umgeben. Sie bildet mit engen Gassen und weiß getünchten Häusern eine ganz eigene Welt. In den Stadtpalästen aus dem 18. und 19. Jh. residieren heute vor allem Behörden. Zentrum der Altstadt ist der Largo da Sé mit dem Rathaus, dem Bischofspalast und der Kathedrale.
Tipp der ADAC Redaktion
Der Platz am belebten Jachthafen grenzt an einen kleinen Park, den Jardim Manuel Bivar, und ist der wichtigste der Stadt. Hier liegt auch das traditionsreiche Café Aliança (1908), das 2016 als Cervejaria (Bierlokal) wiedereröffnet wurde. Im einstigen Sitz der Hafenbehörde präsentiert das Museu Marítimo Almirante Ramalho Ortigão nautische Instrumente und Schiffsmodelle.
Tipp der ADAC Redaktion
Das Stadttor Arco da Vila wurde 1812 im klassizistischen Stil über einem mittelalterlichen Tor errichtet. Im Torinneren ist noch der Hufeisenbogen der einstigen maurischen Stadtbegrenzung zu sehen. Über dem Durchgang wacht in einer Nische die Statue des hl. Thomas von Aquin.
Tipp der ADAC Redaktion
Wind, Wellen und wilde Küstenlandschaften: Eine Fahrt entlang der portugiesischen Atlantikküste ist ein Traum für sonnenhungrige Camper und zählt zu den schönsten Routen, die Europa zu bieten hat. Fast 700 Kilometer geht es immer am Atlantik entlang. Auf dem Programm: Wunderbare Natur, historische Städte und menschenleere Strände, die zu den Besten des Kontinents zählen.