Mit 42 m überragt Portugals höchster Burgturm, die Torre de Menagem, die Provinzstadt und das Umland. Archäologische Funde aus römischer, westgotischer und maurischer Zeit sowie Gemälde des 16./17. Jh. zeigt das Museum im früheren Convento da Conceição. Den Kreuzgang zieren Azulejos aus dem 15./16. Jh. Ein Gitterfenster erinnert an die Liebe der Or
Kaum jemand verlässt die spätgotisch-manuelinische Kirche Igreja Real de São Francisco, ohne der ein wenig gruseligen ›Capela dos Ossos einen Besuch abgestattet zu haben. Wände, Pfeiler und Bögen dieser ›Knochenkapelle‹ wurden aus den Gebeinen von 5000 Mönchen errichtet, und von der Wand hängt ein Skelett herab. Hier soll man über den Tod meditiere
Gibt es ein schönstes Bauwerk unter all den schönen Weltkulturerbe-Monumenten von Évora? Ein Kandidat ist zweifellos die Kathedrale (Sé) de Santa Maria, immerhin die größte Kathedrale des Landes. Sie erhebt sich in Rufweite vom römischen Tempel. Auffällig sind schon ihre beiden völlig unterschiedlichen Türme. Wer sie besteigt (nur im Juli/August mö
Der Alentejo ist nicht mehr gar so trocken wie einst, denn in den 1990er-Jahren wurde der Rio Guadiana aufgestaut. Wer zur Ritterburg im idyllischen Bergdorf Monsaraz aufsteigt, blickt seither in Richtung Spanien nicht mehr über weite Olivenhaine, sondern über einen der volumenmäßig größten Stauseen Europas. Unter den Fluten des rund 250 km² großen
Seit dem 14. Jh. gab es in Castelo de Vide am Fuße der Burg ein jüdisches Viertel. Erhalten blieb die Synagoge Beit-Ha-Midrasch-Sefardin, die auch besichtigt werden kann.
Als UNESCO-Welterbe zählt die Erzbischofs- und Universitätsstadt Évora zu Portugals faszinierendsten Kleinodien. Von einer breiten Ringmauer, die fast die gesamte Stadt umschließt, führen belebte Straßen und enge Gassen sternförmig ins Zentrum. Dort befinden sich der römische Diana-Tempel aus dem 3./2. Jh. v. Chr. und die gotische Kathedrale Sé mi