Der wichtigste Anziehungspunkt dieses Bergdorfes ist die ganz aus Natursteinen gemauerte Kirche Kimisistis Theotokou (Mariä Himmelfahrt) aus dem 13./14. Jh. Sie wirkt wie ein urtümlicher Schrein und weist eine auf Rhodos einzigartige Architektur auf: Über den drei Schiffen mit ihren Tonnen- und Kreuzrippengewölben überschneiden sich nicht weniger als zehn halbrunde Giebel und eine Kuppel. Auf das 17. und 18. Jh. gehen die kostbaren Fresken zurück, darunter eine wandhohe Darstellung der Apokalypse mit loderndem Feuer.
Eine frühere Olivenmühle zeigt volkskundliche Zeugnisse wie hölzerne Pflugscharen mit eiserner Spitze und eine Olivenpresse mit zwei mächtigen Mahlsteinen. Dazu kommt sakrale Kunst, z. B. goldenes und silbernes Ritualgerät, Priesterornate und Drucke.
Über dem Dorf erhebt sich die Ruine der wohl im 15. Jh. errichteten Johanniterburg. Man kann hinauffahren und in die noch erhaltene Ummauerung eintreten. Von hier oben eröffnet sich ein großartiger Blick auf das breite, einsame Tal mit dem im Sommer ausgetrockneten Flussbett und zum Meer.