Südliche Ägäis

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Santorini
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Santorini

 
Die griechische Insel Santorini ist weltweit berühmt für ihre in den steilen Kraterrand gebauten Bergdörfer, die wunderschöne Fotomotive abgeben. Doch dies ist nur eine Seite der bezaubernden Kykladeninsel – im wahrsten Sinne des Wortes. Auf der vom Vulkankrater abgewandten Seite warten lebhafte Ferienorte wie Kamari und Perissa mit langen Stränden und faszinierende antike Stätten wie Akrotiri. Mit einem Mietwagen und der Santorini-Karte in der Hand lassen sich die vielen Ausflugsziele der überschaubaren Insel problemlos auf eigene Faust erkunden. Hier sind alle wichtigen Santorini-Tipps auf einen Blick. Traumziel Santorini: Routenplaner und Reiseführer Santorini gehört zur Inselgruppe der Kykladen und liegt etwa 230 km südlich der Hauptstadt Athen. Ihre ungewöhnliche runde Form verdankt sie der Geologie: Was heute noch aus dem Wasser ragt, ist der Kraterrand eines Vulkans, der im 16. Jahrhundert v. Chr. die alte Insel mit einem explosionsartigen Ausbruch verwüstete. Im Inneren des Kraters stieg später die kleine Insel Nea Kameni aus der Caldera, dem Krater, hervor. Insel per Mietwagen entdecken Santorini steht häufig auf dem Programm von Mittelmeerkreuzfahrten, doch ein Kurzbesuch wird dieser faszinierenden Insel nicht gerecht. Es lohnt sich, mehrere Tage zu verweilen und sie ausführlich zu erkunden. Mit einer Santorini-Karte lässt sich leicht eine Route planen, die sämtliche Highlights umfasst. In drei Tagen um Santorini Drei Tage sollten es schon sein, um Santorini und seine Sehenswürdigkeiten in Ruhe zu erkunden. Einer davon könnte sich auf die antiken Ausgrabungen konzentrieren, ein anderer auf die berühmten Bergdörfer am Kraterrand. Auch eine Bootsfahrt zum vulkanischen Naturpark Nea Kameni und ein Ausflug ins pittoreske Pyrgos im Inselinneren lohnen sich.
Ios
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Ios

 
Ios zählt zu den beliebtesten Urlaubszielen der in der Ägäis liegenden Kykladen-Inselgruppe. Wunderschöne Strände und ein ruhiges Inselinneres ziehen Naturliebhaberinnen und Naturliebhaber ebenso an wie Fans sämtlicher Wassersportarten. Ob ausgedehnter Urlaub oder kurzer Abstecher im Rahmen des beliebten Inselhüpfens – Ios bietet von erholsamer Stille bis zum aufregenden Nachtleben für jeden Geschmack etwas. Diese Ios-Reisetipps enthalten die wichtigsten Informationen auf einen Blick. Historische Sehenswürdigkeiten auf Ios Im Nordwesten der Insel ist das angebliche Grab des griechischen Dichters Homer eines der interessantesten Ausflugsziele. Es befindet sich rund 13 km von Chora entfernt auf dem Hügel von Psathopyrgos. Am einfachsten kommt man mit dem eigenen Auto oder einem Mietwagen dorthin. Auch wenn in Fachkreisen umstritten ist, ob dort tatsächlich Homer begraben liegt, lohnt sich die Fahrt schon allein wegen des grandiosen Meerblicks. Andere tolle Ausflugsziele sind die Kirche von Panagia Gremiotissa, das archäologische Museum von Chora oder das Odysseas-Elytis-Theater.
Kos (Insel Kos)
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Kos (Insel)

Kos (Insel Kos)
Das besonders strandreiche Kos ist nach Kreta und Rhodos die meistbesuchte Insel in der Ägäis und fast perfekt auf Urlauber eingestellt. Nirgends sonst gibt es so viele gute Radwege und ein intensiveres Nachtleben für das junge Publikum. Die wichtigsten Anziehungspunkte sind die Stadt Kos, das Asklipieion, der Strand von Kefalos und der Ort Zia.
Insel Kos, Kefalos
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Kefalos

Kefalos (Insel Kos)
Kefalos, im Westen der Insel Kos gelegen, fasziniert mit einer Mischung aus Geschichte, Natur und mediterranem Charme. Das Dorf entstand an der Stelle der einstigen Inselhauptstadt Astypalea und gliedert sich in zwei Bereiche. Das traditionelle Kefalos liegt auf einem Hügel und ist geprägt von engen Gassen, einer alten Mühle und einem lebendigen Dorfplatz. Das moderne Küstenviertel Kamari verzaubert mit Tavernen, kleinen Hotels und einem atemberaubenden Blick auf die Ägäis. Mit der Kefalos-Karte planen Reisende ihre Route zu Sehenswürdigkeiten in der Nähe des Urlaubsziels. Routenplaner von Kefalos zu den Highlights der Reise Gelegen auf einer Halbinsel von Kos gehört die Region bei Kefalos zu den ursprünglichsten Gebieten. Ein schönes Ausflugsziel im Urlaub ist die Kapellenruine der frühchristlichen Basilika Ágios Stéfanos. Mit der dahinterliegenden kleinen Insel Kastri gibt sie ein beliebtes Fotomotiv ab. Interessant sind auch die Überreste des Palatia-Theaters, das einst zur antiken Stadt Palatia gehörte. Beide Ziele sind mit dem Stadtplan sehr gut zu finden. Auf dem Weg zur alten Windmühle Ganz in der Nähe von Kefalos gehört die alte Windmühle im Areal von Mylotopi zu den angesagten Kefalos-Reisetipps. Es ist möglich, die gesamte Anlage zu besichtigen. Nebenan lädt ein Café zum Verweilen und Stöbern im Reiseführer ein. Weiter geht es mit ADAC Maps nach Kos-Stadt. Dort wartet die Festungsanlage der Burg Nerátzia auf einen Besuch und gibt einen Einblick in die Geschichte der Insel.
Prassonissi (Insel Rhodos)
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Prasonisi

Prassonissi (Insel Rhodos)
Ein weitläufiges Stranddreieck bildet die Südspitze von Rhodos. Davor liegt die Insel Prasonisi, zu der man meist zu Fuß hinüberwaten kann. Die zwischen einer ruhigen und einer windigen Meerseite gelegene Sandbank ist vor allem ein Dorado für Kiter und Windsurfer. Im Ort findet sich ein reiches Anegbot an Surf- und Kitestationen.  Die Zufahrtsstraße nach Prasonisi beginnt in Kattavia. Das stille Dorf liegt im Zentrum einer fruchtbaren Ebene, in der man vor dem Zweiten Weltkrieg intensiv Rinder- und Seidenraupenzucht betrieb. Eindrucksvoll erhebt sich die Ruine einer ehemaligen Seidenfabrik noch rechts der Straße Richtung Plimiri.
Mykonos, Mykonos (Insel)
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Insel Mykonos

Mykonos
An der Insel Mykonos (10.000 Einw.) scheiden sich die Geister. Die einen lieben die Partystimmung an den Stränden, die internationale Restaurant-, Bar-, Shopping- und Kunstszene, die Luxushotels und ihr exzentrisches Publikum. Andere graust der Trubel und das Jetset-Gehabe auf dem kargen, stark zersiedelten Eiland. Zum Sonnenuntergang locken viele Lounges mit klassischer oder Jazzmusik, zur Champagner-Party trifft man sich vor den angesagten Bars in den Gassen. Gegen Mitternacht öffnet der Club Cavo Paradiso, die renommierteste Diskothek über dem Paradise Beach, seine Pforten. An diesem liberalen Strand herrscht im Beach Club Paradise und in der Beach Bar Tropicana schon am späten Nachmittag laute Party-Atmosphäre.  Von den Stränden bietet der Kalafatis Beach im Inselosten mit Tauchschule und Wind­­surfstation das umfangreichste Wassersport­angebot. Die Strände im Süden sind mit Badebooten erreichbar. Architektonisch ist der Inselhauptort Mykonos-Stadt ein Juwel traditioneller ägäischer Baukunst. Auch das Archäologische Museum ist einen Besuch wert.
Insel Karpathos
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Karpathos (Insel)

Karpathos (Insel Karpathos)
Die griechische Insel Karpathos ist mit ihrer urtümlichen Landschaft, den traumhaften Buchten und malerischen Ortschaften ein Geheimtipp für einen kurzweiligen Urlaub. Sie gehört zusammen mit Rhodos, Kreta und Kos zu den zwölf Hauptinseln der Dodekanes-Gruppe oder griechisch Dodekansia = Zwölfinseln. Karpathos liegt auf dem Inselbogen im Ägäischen Meer, der die Halbinsel Peloponnes mit der Türkei verbindet. Auf gerade einmal 48 km Länge und 13 km Breite zeigt der Reiseführer der Urlaubsinsel eine wahre Fülle an sehenswerten Hotspots für Familien, Erholungssuchende und aktive Urlaubsgäste. Badeferien auf Karpathos: die besten Strände Aufgrund des warmen Mittelmeerklimas eignet sich Karpathos hervorragend für einen ausgedehnten Strandurlaub. Die Wassertemperaturen der Ägäis steigen im Sommer auf angenehme 26 °C und sinken selbst im Winter selten unter 16 °C. Ein weiteres Plus: Die Badestrände dieser Destination gehören zu den schönsten von ganz Griechenland. Familien mit Kindern zieht es vor allem an die flach abfallenden, feinen Sandstrände der Inselhauptstadt Pigadia (Karpathos Stadt) sowie Amopi, Lakki und Lefkos. Fans lauschiger Badebuchten kommen im azurblauen Wasser bei Acháta oder in der traumhaften Apella-Bucht auf ihre Kosten. Unser Tipp: Eine Bootstour zum unbewohnten Eiland Saria ermöglicht Robinson-Feeling pur. Karpathos-Routenplaner: Ausflugsziele für Aktivurlauber Sportlich aktive Urlaubsgäste planen auf Karpathos mit Maps ihre kleinen und großen Abenteuer. Die Region verfügt über wunderschöne Wander- und Fahrradwege. Auf alten Maultierpfaden geht es die Küste entlang oder durch das bergige Hinterland hinauf nach Othos, dem höchstgelegenen Dorf der Dodekanes-Insel. Wassersport-Fans machen derweil beim Schnorcheln und Tauchen Ausflüge in die faszinierende, glasklare Unterwasserwelt oder vergnügen sich beim Kiten, Surfen oder Segeln.
Rhodos (Insel Rhodos), Insel Rhodos
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Insel Rhodos

Rhodos (Insel Rhodos)
Mit fast 1400 km 2 Fläche ist Rhodos die viertgrößte Insel Griechenlands. Im Osten wie auch im Norden ziehen sich Hotelbänder bis nach Gennadio und an die äußerste Nordspitze, die seit 408 v. Chr. von der Stadt Rhodos eingenommen wird. Auf der Rhodos-Karte findet man im Inselinneren Wälder, Felder und Weinberge, Orangen- und Olivenhaine, einsame Klöster und jede Menge stille Dörfer. Wer hier übernachtet, lernt ein Rhodos kennen, das mit dem Leben im touristischen Hauptort Faliraki wenig gemein hat. Rhodos Stadt: Kultur und Geschichte erleben Kulturinteressierte zieht es in die Altstadt von Rhodos-Stadt, in der man geschichtsträchtig durch die Gassen bummeln kann und auf jede Menge interessanter Sehenswürdigkeiten stößt. Seit 1988 zählt die Altstadt zum Unesco-Weltkulturerbe. Nicht verpassen sollte man den Großmeisterpalast, der im 14. Jahrhundert erbaut wurde. Vormittags sind die Gassen in der Regel weniger überlaufen. Tagesausflug ab Rhodos zur Insel Symi Wirft man einen Blick auf die Rhodos-Karte, entdeckt man nordwestlich der Hauptstadt die Insel Symi. Der Hauptort Gialos bildet schon bei der Einfahrt in den Hafen eine tolle Fotokulisse. Verwinkelte Gassen mit denkmalgeschützten Häusern warten darauf, entdeckt zu werden.
Santorin, Vothonas
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Vothonas

Santorin
Das an einem ausgetrockneten Flusslauf gelegene Dorf Vothonas ist bekannt für sein reizvolles Ortsbild und seine Höhlenwohnungen. Besonders sehenswert ist das von der Winzerfamilie Koutsogiannopoulos betriebene Weinmuseum, das in einer natürlichen 300 m langen Höhle durch die Geschichte des Weins von 1660 bis 1970 führt. Es werden auch Verkostungen des regionalen Vulkanweins und speziellen Desertweins ›Vinsanto‹ angeboten
Kritinia (Insel Rhodos)
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Kritinia

Kritinia (Insel Rhodos)
Wie auf einem Natur-Balkon mit prächtigem Ausblick auf die grauen Berghänge des Ataviros liegt dieses kleine Dorf über der Westküste. Sein Zentrum ist die beschauliche Platia mit dem Kafenion. Blickfang Kritinias ist die weiße Dorfkirche mit schwarz-weißem Pflaster und dem durchbrochenen Glockenturm. Die frei zugängliche Burg von Kritinia unterhalb des Dorfes, erbaut im 15. Jh., ist die besterhaltene Johanniterfestung entlang der rhodischen Küsten.  Südlich des Ortes liegt das kleine mittelalterliche Kirchlein Agios Ioannis Prodromos.
Istrios (Insel Rhodos), Agios Merkourios
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Istrios

Istrios (Insel Rhodos)
Grüne Täler mit Getreidefeldern, an deren Rand Oliven-, Feigen- und Nussbäume gedeihen, umgeben diese weitläufige Streusiedlung. Die Kirche Agios Merkourios, eine Einraumkapelle aus dem 11. Jh., zeigt in ihrem Mauerwerk den für die byzantinische Zeit typischen Wechsel von Feldstein- und Ziegellagen. Auf schwarz-weiß gemustertem Pflaster betritt man das Innere, dominiert von einem überlebensgroßen Fresko (15./16. Jh.) des Kirchenpatrons. Dieser Heilige war ein skythischer Offizier zur Zeit des Kaisers Decius (249-251). Er wurde enthauptet, weil er sich geweigert hatte, dem christlichen Glauben abzuschwören. Unter der einfachen Tonnenwölbung blieb die ländlich-bunt gehaltene Ikonostase erhalten, die aus dem 17. Jh. stammt und zu den schönsten ihrer Art auf Rhodos gehört.
Santorin, Nea Kameni
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Nea Kameni

Santorin
Die Lavainsel steht unter Naturschutz und sind nur im Rahmen organisierter Boots­touren oft mit Zwischenstopp auf Thirasia zu besuchen. Auf Nea Kameni können Interessierte von der Petrouliou-Bucht auf den 134 m hohen Georgios-Krater hinaufwandern (ca. 50 Min.). Der Weg führt auch an einigen kleineren Kratern vorbei, aus welchen gelbliche, nach faulen Eiern stinkende Schwefeldämpfe austreten.
Rhodos-Stadt, Großmeisterpalast
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Großmeisterpalast Rhodos-Stadt

Rhodos-Stadt
Die Johanniter waren nicht nur Krankenpfleger, sondern auch kampfesfreudige und repräsentationsbewusste Adlige, die immer wieder auf Kaperfahrt gingen und den Osmanen schwer zu schaffen machten. Ihr Orden wurde von einem auf Lebenszeit gewählten Großmeister geführt. Der residierte in einem trutzigen, einer Festung ähnelnden Palast, den die Italiener während ihrer Herrschaft rekonstruierten und mit antiken Möbeln einrichteten. Unter den Arkaden des Innenhofs stehen Marmorstatuen des 1. Jh. v. Chr. aus Kos. Ein Gang durch die repräsentativen Säle ist schon allein wegen der würdevollen Atmosphäre und des Blicks auf Stadtmauern, Altstadt und Hafen grandios. Unter der 8 m hohen Decke des Laokoonsaals kommt die Kopie der berühmten Laokoongruppe gut zur Geltung. Das Original in den Vatikanischen Museen Roms wurde von rhodischen Künstlern im 1. Jh. n. Chr. geschaffen. Größter Raum im Palast ist der dreischiffige Arkadensaal. Seine antiken Säulen sowie die feinen geometrischen Mosaikdekors aus der Basilika Agios Ioannis von der Insel Kos sind Ergänzungen der Rekonstruktion. Im Mittelalter waren die Böden mit farbigen Marmorplatten oder Keramikkacheln belegt. Kunsthistorisch wertvoll sind zwei nur im Sommerhalbjahr geöffnete Sonderausstellungen im Erdgeschoss des Palastes. Als ›Rhodos 2400‹ werden in sechs Sälen zahlreiche neue archäologische Funde aus dem Stadtbereich gezeigt. ›Rhodos von der frühchristlichen Zeit bis zur türkischen Eroberung (1522)‹ thematisiert die Entwicklung der Stadt und das tägliche Leben ihrer Bewohner..
Patmos/Chora (Insel Patmos), Kloster der Apokalypse
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Kloster der Apokalypse

Patmos/Chora (Insel Patmos)
Das Kloster liegt auf halbem Weg von Skala hinauf zum Ort Patmos und wirkt mit seinen verschachtelten, weiß gekalkten Bauten wie die Miniaturausgabe eines Kykladendorfes. Stufen führen in eine kleine Doppelkirche hinab, die zum Teil in eine Grotte hineingebaut wurde. Ein Riss in der Felsdecke soll entstanden sein, als Johannes die Offenbarung empfing. Zwei mit Silber umrahmte Stellen in der Felswand markieren, wo der Evangelist sein Haupt bettete, wenn er müde war, und wo er seine Hand aufstützte, wenn er seinem Schüler Prochoros das Gesehene und Gehörte diktierte. Der wiederum schrieb an einem natürlichen Felspult, das heute mit eine Altardecke bedeckt ist.
Insel Milos
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Milos (Insel Milos)

Adamas (Insel Milos)
Bei einer ganztägigen Bootsfahrt vom Hafenort Adamas um die Insel (5000 Einw.) entdeckt man die auch Geologen interessierende farbige Vielfalt der zahlreichen Strände. Viele von ihnen sind auch per Auto erreichbar. Einzig mit dem Boot kommt man zu den Grotten und Felstoren von Kleftiko, auch per Fahrzeug zum kreideweißen Ufer von Sarakiniko. Andere Strände sind tiefrot oder schwefelgelb. Informationen über die Geologie der Insel und Wanderkarten für Geo-Walks gibt das Bergbaumuseum in Adamas. Nahe den Resten des gut restaurierten Theaters wurde die berühmte Venus von Milo (heute im Louvre) gefunden. Die einzigen frühchristlichen Katakomben Griechenlands nahebei lernt man bei einer Führung kennen. Besuchenswert sind in diesem Inselteil auch farbenfrohe Küstensiedlungen wie Klima und Firopotamos, wo Reihen zweigeschossiger Bootsschuppen mit farbigen Türen am Ufer stehen.
Insel Sifnos
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Sifnos (Insel Sifnos)

Apollonia (Insel Sifnos)
Von Trockensteinmauern durchzogenes Hügelland und weiße Kapellen prägen die Landschaft von Sifnos (2600 Einw.). Markante Wahrzeichen sind am Ägäisufer erbaute kleine Klöster wie Chrissopigi bei Platis Gialos mit seinem feinen Sandstrand. Als Töpferinsel ist Sifnos schon seit Jahrhunderten bekannt. Mehrere namhafte Werkstätten finden sich im Hafenort Kamares. Die mittelalterliche Inselhauptstadt Kastro auf einem 100 m hohen lang gestreckten Felsen über der Ostküste steht unter Denkmalschutz.
Pirgos, Panormos Tinou, Museum of Marble Crafts
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Marmormuseum Pirgos

Pirgos, Panormos Tinou
Das 2006 eröffnete Bildhauermuseum präsentiert die Kunst des Marmorhandwerks, für die die Insel Tinos berühmt ist. Neben einer Sammlung verschiedener Skulpturen und Bilder aus unterschiedlichen Materialien und Epochen der Künstler des Ortes beleuchten Werkzeuge, technische Hilfsmittel wie eine Hebemaschine und Darstellungen des Steinbruchs den gesamten Workflow vom Abbau des Marmors und seinem Transport bis hin zur traditionellen Verarbeitung und Entstehung kunstvoller Formen und dekorativer Konstruktionen. 
Archangelos (Insel Rhodos), Epta Piges
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Epta Piges

Archangelos (Insel Rhodos)
In diesem romantischen und saftig grünen Tal sind die namensgebenden ›Sieben Quellen‹ und ein unter italienischer Verwaltungshoheit angelegter, begehbarer Wassertunnel zu entdecken. Eine schattige Fülle von Baum- und Buschgrün umgibt den auch in der Sommerzeit Wasser führenden Bach mit seinem quellklaren Nass und den kleinen Brücken. Gleich an der Uferböschung laden Tavernentische zur Rast ein. Wer sich zu einer intensiven Abkühlung in den schmalen Wassertunnel traut, kommt nach rund 180 m bei einem stillen Staubecken im Wald wieder ans Licht. Weitere Pfade führen hoch zu einem romantischen Becken, in das sich ein kleiner Wasserfall ergießt. Pinien, Platanen, Feigenbäume, Kräuter und Oleander rahmen den Bachlauf.
Rhodos (Insel Rhodos), Moni Thari
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Moni Thari

Rhodos (Insel Rhodos)
Dieser dem Erzengel Michael geweihte kleine Konvent wird von einer Mönchsgemeinschaft bewohnt und heißt Besucher willkommen. Die Kirche mit ihrer Ziegelkuppel ist aus unverputzten Natursteinen errichtet und im Kern rund 1000 Jahre alt. Ihre reiche malerische Ausgestaltung aus dem 13./14. Jh. zeigt u. a. den Sturm auf dem See Genezareth als Synchron-Doppelszene: Christus ist einmal schlafend und zurückgebeugt, dann wieder wach am Mast des Schiffes auf stürmischem Gewässer dargestellt.Zu Ehren des Erzengels Michaels findet jährlich im Mai ein Kirchenfest statt.
Tinos (Insel Tinos), Kloster Kechrovouni
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Kloster Kechrovouni

Tinos (Insel Tinos)
Ein wichtiger Pilgerort auf Tinos ist das 8 km nordöstlich von Tinos-Stadt gelegene Kloster Kechrovouni. Dort bekam eine Nonne 1823 in einer Vision von Maria den Ort gewiesen, an dem die wundertätige Ikone dann tatsächlich aufgefunden wurde.
Rhodos-Stadt, Süleyman-Pascha-Moschee
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Süleyman-Pascha-Moschee

Rhodos-Stadt
Nach dem Abzug der Ritter Anfang 1522, den die Osmanen durch eine sechsmonatige Belagerung erzwungen hatten, errichteten die neuen Herren erste Moscheen. Eine ließ der Führer des Heeres, Süleyman der Prächtige, am oberen Ende der heutigen Haupteinkaufsgasse Odos Sokratous erbauen. Der markante Nachfolger entstand aber erst 1808 und gehört der heute sehr kleinen muslimischen Gemeinde türkischstämmiger Rhodier. Diese nutzt zum Gebet allerdings eine andere Moschee. Das erst 2005 wieder aufgerichtete Minarett ist nicht zugänglich, wohl aber der 100 m nordwestlich entfernt aufragende Uhrturm. Den Hof der Moschee schmückt ein schöner Reinigungsbrunnen mit Baldachin. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite entstand aus dem einstigen Imaret, einer osmanischen Sozialstation, ein Kulturzentrum.
Simi (Insel Simi), Pedi-Bucht
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten

Pedi-Bucht

Simi (Insel Simi)
Badefreunde erreichen die Pedi-Bucht mit ihrem kleinen Strand, wenn sie aus der Oberstadt Simi aus an einer Reihe alter Windmühlen vorbei zum Meer hinabsteigen. Vom Hafenort fährt auch ein Linienbus bis nach Pedi.
Kos, Asklipieion
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Asklipieion

Kos (Insel Kos)
Nach dem Tod des Hippokrates entwickelte sich Kos zum Pilgerziel und Kurort. 4 km südwestlich der Stadt entstand das Asklipieion, Heiligtum, Diagnostik- und Therapiezentrum zugleich. In den 1930er-Jahren richteten italienische Archäologen einige Säulen wieder auf. Grandios ist der Blick von den Fundamenten des Tempels des Äskulap auf der obersten der drei Terrassen über Kos und die Ägäis auf die bizarren Gipfel der türkischen Küste.
Patmos/Chora (Insel Patmos), Johanneskloster und Klostermuseum
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Johanneskloster und Klostermuseum

Patmos/Chora (Insel Patmos)
Das Kloster im Herzen der Chora ist dem Evangelisten Johannes geweiht. Nach orthodoxer Auffassung war er es, der in den Jahren 98/99 auf Patmos die Vision der Apokalypse erfuhr. Als letztes Buch fand sie Aufnahme ins Neue Testament. Dadurch geheiligt, behielt Patmos auch während der Jahrhunderte der Kreuzritterherrschaft und des Osmanischen Reichs weitgehende Unabhängigkeit und konnte sich zu einem Handels- und Schifffahrtszentrum entwickeln. In der vollklimatisierten Schatzkammer des Klostermuseums werden bis heute Kunstschätze gehütet, die die Mönche im Laufe von 1000 Jahren zusammengetragen haben, darunter eine illuminierte, also mit Buchmalereien ausgeschmückte Handschrift des Buchs Hiob aus dem 7./8. Jh., eine Mosaik-Ikone des hl. Nikolaus und die über 900 Jahre alte Stiftungsurkunde des Klosters. Seit 1999 gehort das Johanneskloster zum UNESCO Weltkulturerbe.
Patmos, Skala
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Patmos (Insel Patmos)

Patmos/Chora (Insel Patmos)
Pilger besuchen auf auf der ›Heiligen Insel‹ Patmos (3000 Einw.) das Kloster der Apokalypse mit der Grotte, in der Johannes im Jahr 98 seine Vision der Apokalypse empfing. Es liegt zwischen dem Hafenort Skala und dem Hauptort und UNESCO-Welterbe Chora. Dort drängen sich in verwinkelten Gassen jahrhundertealte Häuser um das festungsartige Kloster Agios Ioannis. Sein Museum zeigt alte Ikonen und bis zu 1200 Jahre alte Handschriften. Wassersportler zieht es an den Kambos Beach, landschaftlich ist der Grikou Beach mit seiner vorgelagerten Insel am schönsten. Der einzige Feinsandstrand, Psili Ammos ganz im Süden, ist per Badeboot ab Skala erreichbar.
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Ägäische Inseln - Heimat der griechischen Götter

Hera, Schwester und Gemahlin des auf Kreta geborenen und dort aufgewachsenen Göttervaters Zeus, besaß auf Samos ihr bedeutendstes Heiligtum, in das sie immer wieder einkehrte. Dem Meeresgott Poseidon, einem Bruder des Zeus, war ein prächtiger Tempel auf der Insel Tinos geweiht. Sonnengott Helios nannte die ganze Insel Rhodos sein Eigen. Auf Naxos war ein sehr anschaulich wieder aufgebauter Tempel Demeter, der Göttin des Getreides, geweiht. Asklipios, auch als Äskulap bekannt, wirkte als Gott der Heilkunst segensreich in seinem großen, auf mehreren Terrassen angelegten Heiligtum auf der Insel Kos. Heute zählt es zu den schönsten Ausgrabungsstätten der griechischen Inselwelt. In der Welt der Mythen Die alten Griechen wussten sich über ihre Götter viel zu erzählen. Die amourösen Abenteuer des Zeus waren ein Lieblingsthema. So stellte er eine Zeit lang dem Sternenmädchen Asteria nach. Es floh ins Meer und trieb fortan in der Ägäis als schwimmende Insel umher. Zeus wandte sich daraufhin ihrer Schwester Leto zu. Als diese von ihm schwanger wurde, erfuhr Hera davon und verbot aller Götterwelt, ihr für die Niederkunft Zuflucht zu gewähren. Nur Asteria zeigte Mitleid. Sie verharrte mitten in der Ägäis und nahm Leto auf. Die  eifersüchtige Hera plagte die Gebärende neun Tage lang mit heftigsten Wehen, bevor diese Zwillingen unsterbliches Leben schenkte. Asteria, an vier diamantenen Säulen befes- tigt, wurde zur Insel Delos. Letos Kinder waren Apoll, der schöne Gott des Lichts und der Künste, und ­Artemis, die in Personalunion als Göttin der Jagd und ­Beschützerin der Schwangeren und Gebärenden fungierte. Von Ägäus zur Ägäis Die Insel Delos ist auch in den Mythos eingebunden, der den Namen der Ägäis erklärt. In grauer Vorzeit mussten die Athener alljährlich ­sieben Jünglinge und Jungfrauen nach Kreta entsenden, wo sie dem grausamen Minotaurus im Labyrinth von Knossos zum Opfer fielen. Erst Theseus, dem Sohn des Königs Ägäus, gelang es, den Minotaurus, ein Mischwesen aus menschlichem Körper und Stierkopf, zu töten. Danach entkam er mithilfe des sprichwörtlichen Ariadnefadens aus dem Labyrinth. Ariadne, eine Tochter des kretischen Königs Minos, nahm er als Braut mit auf die Heimfahrt.  Doch auf Naxos begehrte Dionysos, der Gott des Weins und des Theaters, Ariadne zur Frau. Theseus fuhr ­allein nach Delos, um den Göttern zu opfern. Auf der Weiterreise vergaß er eine Abmachung mit seinem ­Vater: Würde er lebend zurück­kehren, sollten die Schiffe weiße statt schwarze Segel setzen. Ägäus erblickte schwarze Segel und stürzte sich voll Trauer ins Meer – das seitdem Ägäis genannt wird.
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Spezialitäten von Krassomanoura bis Soumada: So isst man in der Ägäis

Schafe und Ziegen finden auch auf der kargsten Ägäisinsel genügend Nahrung. Während ihr Fleisch oft ohne Raffinesse zubereitet wird, sind Käse und Joghurt aus deren Milch umso köstlicher, ­besonders der drei Monate lang gereifte und in Olivenöl eingelegte Ladotiri von Lesbos sowie der in Rotwein lagernde Krassomanoura von Sifnos und Kimolos. Kuhmilch bildet die Grund­lage für den Hartkäse Graviera von Naxos. Ein geräucherter Käse aus Kuh-, Schaf- oder Ziegenmilch oder aus einer Mischung dieser Milchsorten ist der Kopanisti aus Ano Mera/Mykonos. Vegetarisches Jeder santorinische Koch hegt sein spezielles Rezept für Tomatokeftedes, eine Art Gemüsebällchen aus frischen Tomaten, Minze und anderen grünen Zutaten. Wild wachsende Kapern und deren Blätter bereichern hier häufig den allgegenwärtigen Bauernsalat aus Tomaten, Gurken, Paprika, Zwiebeln, Schafskäse und Oliven. Vielleicht eine Hinterlassenschaft der Venezianer sind die santorinischen Milchpuddings Putinga, von denen der Putinga ton Plussion (Pudding der ­Reichen) mit Schokolade und Eiern verfeinert ist. Santorin bringt auch die anerkannt besten gelben Platterbsen hervor. Sonnengetrocknet, püriert und mit Zwiebeln und Olivenöl serviert bereichern sie als Fava jede Tafel. Skopelos ist auf seine Trockenpflaumen stolz, die kräftigen Saucen ihr ­Aroma verleihen. Orangen wachsen auf Rhodos, vor allem im Orangental bei Malona, in großer Zahl. Mandari­nen und Zitronen gedeihen im Tal von Vathi auf Kalimnos am besten. Flüssiges Auf Naxos wachsen Kitro-Bäume, deren Früchte ­Zitronat liefern. Die Blätter werden für den inseltypi­schen Kitro-Likör verwendet, erhältlich in ­einer süßen und einer herben Variante. Auf Rhodos aromatisiert die Destillerie Aigaion ihren Ouzo mit Kaffee. Aus Klein­asien importiertes Zimtöl war früher die Grundlage für die Zimtlimonade Kanellada, die auf dem Dodekanes zu ­finden ist. Überall auf Nissiros ­angeboten wird das ­alkoholfreie Mandelmilchgetränk Soumada. Und dort wo Sauerkirschen ­gedeihen, stellt man daraus die Limonade Vitsinada her.
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